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Aufsatz über Katja Suding

Viktoria Schmidt

 

Aufsatz über Katja Suding

Schon eine gefühlte Ewigkeit haben wir nichts von der FDP gehört. Hier und da hört man mal kleine Nachrichten oder Schlagwörter, aber Großes wird nicht berichtet, was höchstwahrscheinlich daran liegt, dass die FDP die Fünf-Prozent-Hürde nicht übertreffen konnte. Demnach sind sie nicht vertreten und haben wenig mitzureden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die FDP auch ihre Geschichte hat und im Gegensatz zu heute, hoch angesehen war. Um aus dieser Vergangenheit wieder Gegenwart machen zu können, kämpft die FDP mit vielen Mitteln. Ein Name bei diesem ganzen Kampf ist jedoch nicht zu vergessen: Katja Suding. Die meisten Hamburger mögen schon mal was von ihr gehört haben, oder ihr Gesicht auf Plakaten gesehen haben. Auch Außerhalb ist sie bekannt. Sie wird manchmal als Eisbrecherin bezeichnet und viele fragen sich an dieser Stelle, was es mit diesem Begriff auf sich hat.

Wie ich bereits schon erwähnte, komme ich auf Katja Suding zu sprechen. Ihre Rolle ist deshalb so wichtig, da sie die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende und Hamburger Parteichefin ist.

Ihre politische Karriere begann mit ihrem Eintritt in die FDP im Jahre 2006. Im Jahre 2015 gab es erste Hoffnungen, erste Hoffnungen darauf, dass die FDP in Hamburg die 5-Prozent-Hürde überschreiten kann. Diese Hoffnungen basieren auf Umfragen, bei denen im Dezember nur zwei Prozent bei raus kamen und im Februar sechs Prozent.

Diese Steigerung könnte etwas mit ihrem ersten Wahlplakat zu tun haben, mit dem Titel: ,,Unser Mann für Hamburg.“, da dieses Statement auf den ersten Blick unverständlich ist. Dies hat geklappt. Die Menschen sprachen darüber und wurden somit aufmerksam. Man konnte Katja Suding in Zeitschriften sehen. Immer top gekleidet und wie immer ein gewisser Wiedererkennungswert. Ein Gesicht, das man nicht schnell vergisst und genau das kommt ihr auch zugute. Die Menschen setzten ihre ganze Hoffnung in Katja Suding und den Titel der Eisbrecherin konnte sie tatsächlich umsetzen, denn die FDP erreichte bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg, im Februar 2015, 7,4%. Vor der Wahl äußerte sich Suding zu dem Stichwort: ,,Liberal“, ein großes Wort, womit Suding ihre Partei darstellt und präsentiert. Doch mit welchen Hintergründen? Die Hintergründe oder eher gesagt Themen im Hamburger Wahlkampf wären Bildung, Wirtschaft, weniger Staat und mehr Begeisterung an der FDP für junge Menschen. Was näher dahintersteckt, wird man wohl nicht erfahren. Sie hätte die Punkte weiterhin aufgreifen können, doch dies tat sie nicht. Suding verschwindet aber somit nicht von der Bildfläche. Ganz im Gegenteil, sie will hoch hinaus und für den Bundestag im Jahre 2017 kandidieren.

Politik bedeutet für mich Engagement, denn wer sich damit beschäftigt, sollte es ernst nehmen.

Man sollte viele Blickwinkel betrachten können, um eigene Ideen auf die Beine zu stellen und wiederum auch andere Sachen ausschließen zu können. Man sollte erklären können, warum die Leute einen wählen sollten und warum die anderen Parteien keine Option wären. Für mich ist das mit einem Vorstellungsgespräch zu vergleichen, indem man sich beweisen muss. Der Chef muss davon überzeugt werden, warum genau der Bewerber geeignet ist und nicht der andere. Wenn eine Partei sich nicht präsentieren kann und keine Punkte liefert, warum ihre Ziele wichtig sind für die Menschen und die anderen Ziele anderer Parteien nicht, sehe ich keinen Kampf darin. Es besteht kein Kampfgeist und demnach ist man nicht engagiert. Bei der Bearbeitung der Artikel wurde mir sofort klar, dass Katja Suding viel mit Oberflächlichkeit arbeitet. Sie liefert keine Erklärungen ihrer Hintergründe und somit würde ich sie nicht wählen. Zur Politik gehört weit aus mehr, als eine Person zu sein, die bekannt ist. Man sollte bekannt für seine Taten sein und nicht nur für das Aussehen.

Viktoria Schmidt