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Hast du schonmal gesehen wie die Zeit rückwärts läuft?

Vor einigen Jahren, ist das Corona Virus ausgebrochen. Das Virus ist nach über fünf Jahren immer noch in vollem Gange und ich wurde auserwählt um zu verhindern, dass es ausbricht. Es klingt vielleicht verrückt, aber ich werde ins Jahr 2020 geschickt um zu verhindern, dass so viele Menschen sterben. Wir haben unsere besten Leute verloren… wobei Trump… er war keiner der Besten, geschweige denn der Guten. Naja >>Rest in Peace<< wie man so schön sagt. Aber das wird nicht lang anhalten, denn ich werde alle Menschen retten, indem ich verhindere, dass Covid-19 überhaupt ausbricht! Naja ich kann nicht verhindern, dass Corona ausbricht, aber ich werde versuchen, dass niemand sterben muss. Jetzt also fünf Jahre später, haben wir endlich ein Gegenmittel gefunden. Aber es sind zu viele Menschen gestorben. Viele haben ihre Eltern, Großeltern oder Freunde verloren. Ich habe schon irgendwie Angst… was ist, wenn ich diese vielen Menschen nicht retten kann? Was ist, wenn ich die anderen Menschen anstecke, nur weil ich infiziert bin und es nicht weiß? Aber ich gehe schließlich nicht allein. Ich weiß nur noch nicht ob ich das super oder eher super schrecklich finden sollte. Einer der anderen mit der Zeitreisen-Gabe kommt mit mir zurück nach 2020 und… naja du kennst ja inzwischen unseren Auftrag. Ich stand bereits am abgemachten Treffpunkt mit der Uhr die uns nach 2020 bringen würde, wobei mein Begleiter zu spät kam. Wie immer. „Dann gehe ich wohl allein“, sagte ich und wollte schon an der Uhr drehen, da hörte ich rennende Schritte. Ich drehte mich um und sah wie Ben noch ein letztes Mal an seinem Joint zog. Ich rollte mit den Augen. „Das wurde ja auch Zeit.“, sagte ich und versuchte genervt zu wirken, was mir grandios misslang. Er sah wahnsinnig komisch aus. Er trug dieselbe Beanie die er an seinem 10. Geburtstag 2020 getragen hatte also genau vor fünf Jahren. Ben hatte ein viel zu enges T- Shirt an und er trug abscheuliche rote Sneaker und halt seine weiße Beanie. „Wow.“, sagte ich und musste schmunzeln. „Sag nichts. Ich weiß, dass ich toll aussehe.“, sagte er und streife sich die Beanie zurecht und man sah seine ungekämmten Haare daraus gucken. Ich lachte und schüttelte den Kopf. „Ich könnte einfach petzen, dass du kiffst das weißt du hoffentlich oder?“, sagte ich und blickte auf den am Boden liegenden Joint, den Ben inzwischen ausgetreten hatte. Er grinste und sagte: „Natürlich weiß ich das, aber das würdest du ja niemals tuen oder Maya?“ „Nein wahrscheinlich nicht, aber du hättest es verdient.“, sagte ich und blickte zu ihm hoch. Er lachte. „Okay. Wollen wir los, oder willst du weiter in mein gutaussehendes Gesicht starren?“, fragte er mich und er gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich lächelte. Ich wollte nicht verträumt wirken also drehte ich an der Uhr. „Übrigens“, begann ich. „Happy Birthday.“ Er nickte schnell bevor es uns aus der Gegenwart riss. Nachdem ich die richtige Zeit eingestellt hatte, drehte sich die Uhr im Affenzahn gegen den Uhrzeigersinn. Unsere Umgebung sah so aus als würden wir Achterbahn fahren. Mir wurde ein wenig schwindelig, aber ich schüttelte es schnell ab, da ich nichts verpassen wollte. Plötzlich standen Ben und ich in meinem alten Kinderzimmer. Es war niemand da, abgesehen von meinem Hund Oskar. Inzwischen war der Golden Retriever den ich zu meinem zehnten Geburtstag bekommen hatte relativ groß geworden, aber hier war er noch ein Welpe. Der kleine Hund sah uns verdutzt an. „Was machen wir hier?“, fragte Ben und sah mindestens genauso verwirrt aus wie Oskar. „Ich weiß nicht… irgendetwas ist schief gelaufen…“, sagte ich und merkte, dass wir wohl am falschen Ort gelandet waren. „Wieso sind wir bei dir und nicht dort wo das Virus ausgebrochen ist?“, fragte Ben ein zweites Mal und wirkte ein wenig angespannt, was ich total verstehen konnte. Ich warf einen Blick auf die Uhr in meiner Hand. „Ben…“ „Ja?“ „Wir sind im Jahr 2021…“, sagte ich und spürte wie ein Schwall von Beunruhigung sich in mir breit machte. Ich drehte ein weiteres Mal an der Uhr, doch wir blieben wo wir waren. „Maya… wieso passiert nichts?“, fragte Ben und schien inzwischen angespannter als ich. Plötzlich hörte ich Schritte. Ben hatte sie wohl auch gehört und zog mich in meinen Kleiderschrank. Durch einen Spalt zwischen den Schranktüren warf ich einen Blick nach draußen. Ich sah meine Oma Emily, sie war 2021 an Corona gestorben und es war komisch sie zu sehen. Es musste einer ihrer letzten Tage gewesen sein. Ich konnte mich allerdings nicht mehr daran erinnern sie 2021 gesehen zu haben. Sie kam in unsere Richtung und ich rutschte aus Reflex an die Wand. Ben sah mich erschrocken an, da er auch vom Tod meiner Großmutter Emily gewusst hatte. Auf einmal wurde die Schranktür geöffnet und ich sah in das vertraute, liebevolle Gesicht meiner Großmutter. „Na endlich! Wisst ihr wie lange ich auf euch gewartet habe?!“, fragte sie. Ich konnte nichts anderes tun, als sie anzustarren und Ben schien es genauso zu gehen. „Was meint ihr wer euren Zeitsprung angehalten hat?“, sagte sie nach einer Weile. Sie lächelte mich an. „Hallo Maya.“, sagte sie und mir stiegen Tränen in die Augen. „Du bist so groß geworden. Eine Schande, dass ich das nicht mehr miterleben werde.“, sagte sie und hatte ebenfalls Tränen in den Augen. Ben sah abwechselnd von mir zu meiner Oma als er schließlich das Wort ergriff: „Ich störe ja ungern euer Wiedersehen, aber wir haben eine Aufgabe zu erledigen und Sie haben uns aus dem Sprung gerissen! Was machen Sie eigentlich hier? Woher wissen Sie, dass wir hier sind? Und woher wissen sie, dass sie nicht mitbekommen werden, wie Maya aufwächst?“ Ben wirkte aufgebracht und wieder konnte ich seine Aufregung verstehen ich wollte ebenfalls Antworten. Ich sah meine Großmutter fragend an. „Du hast dich nicht verändert Ben. Du bist immer noch sehr nervig und vor Allem neugierig.“, sagte sie ruhig und grinste Ben an, der das anscheinend überhaupt nicht lustig fand. „Bitte beantworte seine Fragen Oma.“, sagte ich, da wir wirklich keine Zeit mehr hatten. „Ihr seid langweilig.“, sagte sie mit einem Lächeln. Sie hatte mir so gefehlt. Sie und ihre freche Art. Sie steckte so voller Leben. „Ich habe euren Sprung unterbrochen, weil eure Mission dämlich ist. Ihr könnt nicht verhindern, dass das Virus ausbricht! Ihr könnt nicht einfach in die Zeit eingreifen! Das ist viel zu gefährlich. Ihr könntet entdeckt werden“, sagte sie nach einer Weile. „Und ich bin hier, weil ich euch das sagen wollte.“, sprach sie weiter. „Und ich weiß, dass ich nicht mehr lange hier bin, weil ich wie ihr eine Zeitreise Uhr habe.“ Ben und ich sahen sie verdutzt an. „Moment. Sie sind wie wir?“, fragte Ben langsam, da er anscheinend die Informationen noch verarbeiten musste. „Ja das wollte ich damit sagen. Und Ben ich bitte dich, höre auf mich zu siezen. Ich fühle mich ohnehin schon alt.“, erwiderte meine Großmutter locker. Wie konnte sie ruhig bleiben? Sie wusste, dass sie bald sterben würde und es war ihr egal? Großmutter Emily schien meinen Gedanken erraten zu haben und sagte: „Ich weiß, dass ich bald sterben werde. Dagegen kann ich nichts machen. Und ich versichere euch, dass ich mich nicht in Selbstmitleid ertränken werde. Und außerdem, seid ihr ja jetzt hier und wenn ihr das Virus aufhaltet dann bleibe ich am Leben.“ „Ja, aber das haben sie… äh ich meine… das hast du ja eben verhindert, indem du den verdammten Sprung gesprengt hast!“, brüllte Ben. Er schien völlig verzweifelt zu sein. Wieso nur? Machte er sich so viele Sorgen um die Allgemeinheit? Oder hatte er auch jemanden verloren? Also wenn ja, dann hatte er mir das nie erzählt. „Ihr dürft nicht gesehen werden! Was ist, wenn ihr euren Freunden über den Weg lauft? Ihr würdet die Vergangenheit durcheinanderbringen.“, rief meine Oma Ben entgegen. „Bitte seid nicht so laut! Was ist, wenn uns jemand hört?“, flüsterte ich. Wenn sie weiter so herumschrien, würde noch jemand hochkommen. „Sonst hört man mir ja nicht zu! Ich will, dass diese vielen Menschen die gestorben sind zurückkommen. Keiner von ihnen hat den Tod verdient. Ganz besonders nicht…“, er brach ab. „Wer Ben?“, fragte ich sanft und nahm seine Hand. „Mein Bruder…“, sagte Ben und starrte ins Leere. „Er hatte sich all die Jahre um mich gekümmert nachdem unsere Eltern und unsere Schwester gestorben waren. Er hatte das nicht verdient…“, sagte er und man sah wie sehr er mit den Tränen kämpfte. „Wir holen ihn zurück“, erwiderte ich und schloss ihn in meine Arme. Er hatte also wirklich jemanden verloren. Warum hatte Ben mir das nicht erzählt? Ich wusste ja, dass er einen Bruder hatte, aber nicht, dass er tot war. Ich hielt ihn noch eine ganze Weile fest, als er sich von mir löste und sagte: „Also Emily wie lautet dein Plan?“ „Ich hatte gehofft, dass du das fragst.“, sagte meine Oma und grinste. Etwa eine Stunde später befanden Ben meine Großmutter und ich uns im Februar 2020. Es war nicht ganz die Zeit die ich besuchen wollte, aber nah dran. „Ok. Ich werde den komischen Professor ablenken, während ihr beiden Süßen das Heilmittel mit dem >>Rezept<< platziert. Und bitte lasst euch nicht erwischen. Die Zukunft steht auf dem Spiel…“, flüsterte Großmutter Emily als wir vor dem Labor standen. Wir versteckten uns hinter einem Werbeplakat, aber ich war mir sicher, dass jemand uns bereits entdeckt hatte. „Kapiert?“, fragte meine Oma und sah mich und Ben erwartungsvoll an. Wir nickten schnell und da drehte sich Oma Emily auch schon um und steuerte auf den Professor zu. Kaum war sie angekommen, bekam sie einen >>Anfall<< und wie erwartet rief er seine Kollegen aus dem Labor zur Hilfe. „Komm mit.“, wisperte Ben und zwinkerte mir zu. Ich lächelte ihn an, doch als ich merkte wie verträumt ich ihn mal wieder anstarrte, rannte ich zur Tür des Labors. Als wir die Tür vorsichtig hinter uns geschlossen hatte, sahen wir uns um, ob wirklich alle bei meiner Großmutter waren und ihr >>halfen<< und ein Glück, waren wir allein. „Da!“, rief Ben ein bisschen zu laut und deutete auf eine Station auf der >>COVID-19<< stand. Wir hasteten zu der Station und ich suchte in meiner Tasche nach dem Heilmittel. Ich fand es nicht. Ich suchte und suchte und fand es nicht. „Es ist weg.“, sprach ich meinen Gedanken laut aus. „Und was ist das?“ fragte Ben lachend und holte das Heilmittel aus meiner Jackentasche. „Ouh.“, sagte ich und ich könnte mich selbst ohrfeigen. Wie peinlich. Er grinste mich an und wandte sich wieder dem Heilmittel zu. Er legte das Mittel zusammen mit einem Zettel den er soeben aus seiner Hosentasche gezogen hatte auf der Arbeitsfläche ab. „So und jetzt nichts wie weg aus 2020.“, flüsterte Ben und ich nickte. Ich konnte es kaum erwarten wieder nach Hause zu kommen. Ich holte die Uhr aus meiner Tasche und im nächsten Moment befanden wir uns wieder dort, wo wir hergekommen waren.
Es war keine Zeit vergangen, seit wir gesprungen sind. Das war ja das tolle an unserer Gabe, wir konnten uns außerhalb von Raum und Zeit bewegen. Wir machten uns auf den Weg zu Ben, um zu sehen, ob sein Bruder zuhause war. Als wir durch Tür traten war es dunkel. Als Ben den Lichtschalter betätigte sprangen unsere Familien hinter dem Sofa hervor und riefen: „ÜBERRASCHUNG!“ Ich begann zu lachen und Ben fiel in mein lachen ein.

Jetzt wo alles wieder beim Alten ist, ist mein Leben so ziemlich perfekt. Meine Großmutter ist von den Toten auferstanden, meine Familie ist glücklich, mein Freund hat seinen Bruder wieder und ich bin zufrieden. Aber jetzt frage ich Dich…
Hast du schon einmal gesehen wie die Zeit rückwärts läuft?

Mein Leben in Quarantäne!

Jeder Tag ist gleich. Aufstehen, Frühstück, Schulaufgaben, Mittagessen, wieder Schulaufgaben, Handy oder draußen spielen, Abendessen, Fernsehen und aib (unsere Familienabkürzung für „ab ins Bett“).
Letztens bei schönem Wetter gingen mein Bruder Ben und ich in den Entwässerungsgraben hinter unserem Garten. Das ist eigentlich verboten, aber es ist kein Wasser drin und die anderen Kinder sind auch dort. Als wir vor ein paar Tagen das letzte Mal im Graben waren, waren Ben und ich ganz alleine dort. Wir waren gerade dabei ein Versteck zu bauen als wir unter Ästen und Laub eine Klappe im Boden fanden. Sie war mit einem alten, rostigen Schloss verriegelt. Zufälligerweise hatte Ben vor ein paar Tagen einen Schlüssel gefunden. Er holte den Schlüssel und steckte ihn rein und das Schloss öffnete sich. Ben hat immer einen Stock dabei, für den Fall der Fälle. Er hielt ihn bereit, während ich die Klappe öffnete. Ein weißes Etwas sprang uns an. Ben hatte seinen Stock schon bereitgehalten, erkannte aber, dass es ein weißer Hase mit blauen Augen war. Nachdem wir uns von dem Schreck erholt hatten, sahen wir eine lange Treppe, die nach unten ins Dunkle führte. Wir diskutierten, ob wir wirklich die Treppe heruntersteigen sollten und wer zuerst geht. Wie immer losten wir mit Ching-Chang-Chong aus und ich hatte verloren und musste vorgehen. Ich suchte mir auch einen Stock und ging vor. Es war sehr dunkel. Als wir die Hälfte von der Treppe geschafft hatten sind wir stehen geblieben. Wir hörten ein zischendes Geräusch. Als wir weitergingen konnten wir Umrisse wahrnehmen. Sie sahen aus, wie eine große Schlange. Als wir unten angekommen waren, hatten wir uns nicht getäuscht, da lag eine riesengroße dreiköpfige Schlange. Sie hatte uns schon bemerkt und richtete sich auf und kam uns entgegen. Ben und ich standen wie angewurzelt auf der Stelle. Genau zum richtigen Zeitpunkt rannten wir rechts an der Schlange vorbei. Die Schlange war groß und stark, aber nicht schnell. Als wir hinter der Schlange waren, sah ich eine Klappe, auf der die Schlange lag. Ben und ich wussten genau was zu tun war. Er öffnete die Klappe und ich sprang drüber. Die Schlange folgte mir und fiel mit voller Wucht in das Loch der Klappe. Ben schlug mit Schmackes die Klappe zu und wir setzten uns auf sie rauf. Wir saßen auf der Klappe und warteten. Nichts passierte. Plötzlich schoss der kleine weiße Hase in die Höhle und brachte einen Schlüssel. Er sagte: „Dieser Schlüssel ist ein Geschenk für euch. Als Dankeschön, dass ihr mich befreit habt.“ Wir nahmen den Schlüssel und der Hase hoppelte weg. Auf einmal entdecken wir eine Tür. Wir gingen zur Tür und steckten den Schlüssel hinein. Die Tür öffnete sich und wir sahen etwas Unglaubliches, wie in einem Traum. Es war ein großer Raum, mit mehreren Sofas und Sitzsäcken, Massagesesseln, eine Bar mit Cola und allen Brausen, die es auf der Welt gibt, eine große Eistruhe und Schalen mit Süßigkeiten, die nie leer wurden, 4 große Fernseher mit Spielekonsolen Ps4, X-box, Switch, Wii-u und alle Spiele, die man als Junge zwischen 10 und 12 Jahren unbedingt haben muss. Im Hintergrund lief Musik, genau nach unserem Geschmack.
Ben und ich guckten uns an. Ich sagte zu ihm: „Oh mein Gott! Das ist das coolste Geheimversteck der Welt! Wir behalten das für uns!“ Ben nickte und ging auf den nächsten Fernseher mit Spielkonsole zu. Wir verbrachten den Rest des Nachmittags dort. Um Punkt 18:00 Uhr ging der Strom aus. Eine Stimme sagte: „Für heute ist Schluss. Morgen könnt ihr gerne wiederkommen.“
Wir machten uns auf den Rückweg, schlossen oben die Klappe ab und legten Äste und Laub wieder darauf und liefen schnell nach Hause. Es gab Abendbrot und Ben und ich konnten es kaum erwarten, am nächsten Tag wieder in unser Geheimversteck zu gehen.

Ende

Das Corona Abenteuer

Hallo ich bin Anika, ich begleite dich durch die Geschichte von Alea und ihren Freunden.
Alea ist ein ganz normales Mädchen, in einer ganz normalen Welt, dachte sie zumindest. Alea ist 14, ihre besten Freunde heißen Caspar und Maila. Caspar ist 15 und Maila ist so wie Alea 14. Alle drei gehen in die 8c der Goethe-Schule. Sie haben gerade Ferien und sind, wie sonst auch immer in ihrem kleinem Geiheimversteck. Es ist Mailas alter Fahrradschuppen, den sie mithilfe ihrer Eltern erneuert haben. Sie haben durch das Radio die schreckliche Nachicht mitbekommen, ein sehr gefährlicher Virus wurde in China entdeckt. Man nennt ihn Coronavirus. Der Coronavirus verbreitet sich anscheinend sehr schnell und kann auch tödlich sein. Die drei haben so getan als wäre es nicht so schlimm, aber innerlich haben sie alle Angst. Es wurde aber noch nicht gesagt, was denn die Anzeichen für den schrecklichen Virus sind. Drei Tage später haben sie sich wieder getroffen und haben sich die Neuigkeiten über Corona erzählt. Caspar hat von seinen Eltern gehört, dass die Schule wahrscheinlich für vier Wochen ausfallen wird. Maila hat gelesen, dass man lieber Abstand halten sollte und alle Flüge ins Ausland gestrichen wurden. Alea erzählt, dass der Coronavirus sich jetzt schon in der ganzen Welt ausbreitet. Plötzlich stürmt Mailas Mutter herein und sagt den Kindern vorsichtig, dass sie sich die nächsten Wochen nicht mehr treffen dürfen. Alea, Maila und Caspar sind geschockt. Die drei müssen sich doch treffen, um sich die Neuigkeiten erzählen zu können und rumm zu albern. Die nächsten fünf Tage waren sehr langweilig für die drei Freunde. Bis plötzlich mitten in der Nacht ein geheimnisvoller alter Mann vor Aleas Bett steht. Er hat einen langen weißen Bart und funkelnde blaue Augen. Er weckt sie auf und sagt ganz ruhig und gelassen zu ihr: “ Ihr seid die einzigen die die Welt noch retten können“. Alea kriegt einen schreck. Warum steht ein alter Mann vor ihrem Bett und warum sagt er so komische Sachen? Sie fragt ihn verängstigt: “ Wer sind Sie und warum sind Sie in meinem Haus?“ Der unbekannte Mann setzt sich auf ihr knarschendes Bett und antwortet ihr: “ Ich bin Alex und meine Aufgabe ist es die Welt vor allen Gefahren zu beschützen, allerdings habe ich nicht mehr so viel Kraft alle vor diesem großen Virus zu beschützen. Die Welt braucht dich und deine Freunde Alea.“ Verwirrt fragt Alea ihn: “ Aber wie sollen wir das mache? Wir sind doch nur normale Schulkinder.“ Alex erwiedert: “ Du bist nicht normal Alea. Du und deine Freunde haben bisher noch unentdeckte Kräfte, mit denen ihr die Welt retten könnt.“ Alea ist fassungslos. Sie fragt: “ Was sind es denn für Kräfte die wir haben?“ Der ältere Mann antwortet: “ Alea, du hast die Kraft Mensche und Tiere zu heilen. Maila hat die Kraft zu fliegen und Caspar hat die Kraft Gedanken zu lesen. Diese Kräfte müsst ihr aber sinnvoll für die Menschheit einsetzen, wenn ihr dies nicht tut werden euch eure Kräfte wggenommen.“ Alex hört Schritte zum Zimmer. Sie kommen immer näher und näher. Er sagte: “ Alea rette die Welt“ und verschwand. Auf einmal kommt Aleas Mutter ins Zimmer gestürmt und fragt sie ganz außer Atem: “ Alea geht es dir gut? Ich habe Stimmen aus deinem Zimmer gehört.“ Alea sagte angespannt: “ Ähm…….Ich….Ich hab grad ein Buch gelesen, weil ich nicht schlafen kann. Du weißt doch, dass ich immer so laut rede beim Lesen.“ Die Mutter sagt ganz Verwirrt: “ Achso, ja ok Entschuldigung. Dann gehe ich wohl mal.“ Puh, das war knapp, denkt sich Alea. Aber sie fragt sich eine Sache noch. Wie sollen sie das machen und woher wusste dieser Alex überhaupt ihre Namen? Trotdem war ihr klar, dass egal was kommt, sie mit ihren Freunden alles schaffen kann. Erstmal muss sie ihnen aber Bescheid sagen. Dazu ruft sie die beiden am nächsten Tag an. Als Maila und Caspar davon hörten, waren sie schockiert und wollen Alea nicht glauben. Doch dann erinnerten sie sich, was für eine tolle Freundin Alea ist und das sie nie so etwas sagen würde ohne es wirklich zu meinen. Zusammen machen sie die nächsten vier Wochen geheime Treffen mit Alex, und trainieren ihre Kräfte. Die drei lernen sehr schnell und können ihre Kräfte schon fast so gut wie Alex beherrschen. Dann am letzten Trainingstag sagt Alex zu den Kindern: “ Ihr seid jetzt bereit für den großen Kampf.“ Er fügt noch hinzu: “ Ich werde euch zu den betroffenden Ländern teleportieren, den Rest müsst ihr dann alleine schaffen.“ Alea, Maila und Caspar dachten sich: Es wird ein schwieriger Kampf, aber wir haben hart dafür trainiert und schffen das. Alea hatte eine super Idee. Sie und ihre Freunde könnten ja ein Viedeo drehen und erklären wie wichtig das Hände waschen ist und das die Leute umbedingt zuhause bleiben müssen.Sie laden das Video hoch und kaum ein Tag später war das Video überall zu sehen. Es hat der Menschheit auch geholfen. Zum Beispiel hat der Trick, dass das Happy Birthday Lied so lange geht, wie man Hände waschen sollte geholfen. Der nächste Tag steht an. Der alte Mann hat die drei zum ersten Land teleportiert. China! Hier ist nicht mehr ganz soviel los wie vor ein und halb Monaten, trotzdem riecht man immer noch den leckeren Geruch von Sushi. Am Anfang war es schwer die Leute ausfindig zu machen, die Corona haben. Doch sie haben durch Mailas und Caspars Kraft herausgefunden, das alle bisher infizierten Menschen aus China in Krankenhäusern sind. Alea hat alle Covid-19 Erkrankten geheilt. Jetzt ist China wieder das tolle Land was es vorher war. Doch das war es noch nicht, Caspar hat durch einen Arzt herausgefunden das zwei der Erkrankten in Italien waren. Die beiden erkrankten sind zwar jetzt wieder gesund, aber in Italien haben sie sicherlich leute angesteckt. Als Alex die drei abholen kam erzählten sie ihm das sie umbedingt nach Italien müssen. Es war aber schon spät und Alea, Maila und Caspar sahen sehr erschöpft aus, deswegen haben sie es auf morgen verschoben. Der nächste Tag war da und die vier Helden haben sich zusammen gefunden, um sich gegenseitig die neuen Nachichten zu verkünden. Sie sagen alle gleichzeitig: “ Wusstet ihr schon? Es gibt jetzt schon ein paar Lockerungen. Außerdem sind wir schon fast berühmt durch die Aktion von gestern.“ Sie fangen an zu Lachen. Alex sagt: “ Ok Kids, dann rettet mal das nächste Land.“ Sie teleportieren sich nach Italien. Dort angekommen, sehen sie komplett Leere Straßen. Alea, Maila und Caspar haben aber hilfe von den Menschen aus Italien bekommen. Als Maila nämlich hoch fliegt, sieht sie ganz viele rote Schilder wo drauf steht: Hier ist Corona. Daraufhin fliegen sie zu allen Covid-19 erkrankten und heilten sie. Es hat wirklich den ganzen Tag gedauert. Als die vier wieder zusammen in Deutschland waren dachten sie es wäre alles so wie beim alten, doch sie haben falsch gedacht. Caspar hat sich nämlich bei einem der Patienten angesteckt. Der nächste Tag ist da und die vier wollen sich gerade nach Frankreich teleportieren, doch sie haben im Radio gehört, dass ganz Deutschland mit Corona befallen ist. Ihnen ist sofort klar das nur sie selbst den Virus nach Deutschland gebracht haben können. Das heißt das auch sie und ihre Familien diesen tödlichen Virus haben müssen. Um sicher zu sein, haben die vier abgemacht, dass jeder von ihnen zu einem Arzt geht und sich testen lässt. Als sie sich dann eine Stunde später getroffen haben, haben sie alle bestätigt das sie positiv getestet wurden. Alea hat zum Glück alle heilen können, außer sich selbst. Sie kann sich nämlich nicht selbst heilen. Alea will trotz der Erkrakung alle retten. Sie weiß ja das sie es mit ihrem Team schaffen kann. Das Heldenteam hat sich sofort auf zu ihren Familien gemacht, die haben ihre Heldentaten im Fernsehen gesehen und unterstützen sie bei ihren guten Taten. Alea hat es geschafft ihr ganzes Land zu heilen, aber die 14 Jährige hat sich selbst damit in Gefahr gebracht. Alex hat nach einem Heilmittel für Alea gesucht, und er hat sogar eins gefunden. Das Problem an der Sache ist nur das es in der USA liegt und da ist auch das Coronamonster. Alea muss jetzt erstmal zuhause bleiben und sich ausruhen. Maila, Caspar und Alex hingegen machen sich die nächsten Tage auf in die USA um für die junge Heldin das Heilmittel zu bekommen. Sie hat nämlich noch vor unsere ganze Welt zu heilen. Wir wünschen ihnen mal viel Glück dabei.

– A.Ambos

Mein Leben in der Quarantäne

Ich werde euch jetzt meine peinlichsten, komischsten, und schönsten Aktionen erzählen, die ich in meiner Quarantäne erlebt habe.

Hausaufgaben, Hausaufgaben und noch mehr Hausaufgaben.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe sehr viele Hausaufgaben um die Ohren. Die meiste Zeit verbringe ich mit meinen Hausaufgaben und wenn mich dann ein Lehrer fragt, ob ich mit den Hausaufgaben klarkomme, dann sage ich immer: „Ja, ich komme mit den Hausaufgaben klar, das sind gar nicht so viele Aufgaben.“ Tatsächlich, ist das Gegenteil die Realität von dem was ich zu den Lehrern sage. Ich bekomme so viele Hausaufgaben, dass ich gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll, aber ich kämpfe mich da durch.

Die beste Putzfrau namens Melisa

Eines Tages war mir so langweilig, dass ich mich dazu entschieden hatte die Schränke in der Küche sauber u machen. Später fragte ich meine Mama: „Mama, kann ich bitte die Teller aus dem Schrank räumen und es dann saubermachen?“ Meine Mama antwortete daraufhin: „Ja, darfst du, aber pass bitte auf, dass die Teller nicht runterfallen!“ Ich ging zur Küche, nahm ein Teller in meine Hand, damit ich den Schrank aufräumen kann. Doch dann machte es „BÄM!“ und schon fiel mir ein Teller zu Boden. Zum Glück ist mir nichts passiert, aber ich hatte furchtbare Angst, dass ich von meiner Mama Ärger bekomme. Als ich meine Mutter rief, um ihr das zu erzählen, rief sie schon: „Ich weiß, dass du einen Teller fallen gelassen hast, egal ist nicht schlimm, Hauptsache dir ist nichts passiert.“ Ich war sehr erleichtert.

Schafft es Melisa ein Kuchen zu backen?

Ihr werdet gleich herausfinden, ob Melisa es geschafft hat einen Kuchen zu backen. Erstmal ging ich in die Küche und bereitete meinen Teig vor. Den Teig zuzubereiten war einfach, oder war es doch nicht so?
Genau! Es war doch nicht so. Denn ich habe ein Ei auf den Boden fallen gelassen, und vergessen Backpulver rein zu packen. Natürlich habe ich das erst am Ende gemerkt, als es im Ofen war, weil es nicht aufgegangen ist. Als hätte das nicht gereicht, wollte ich kurz am Handy ein Video gucken und habe den Kuchen im Ofen vergessen… Das war dann mal wieder eine Lektion für mich. Was habe ich daraus gelernt? Ab jetzt immer vor dem Ofen warten und gucken, wann der Kuchen fertig ist. Bei eins bin ich mir sicher, beim nächsten Versuch, werde ich das schaffen.

Kommen wir mal zu meinen guten Erlebnissen.

An einem Tag, als die Sonn ein meinem Zimmer stark leuchtete, guckte ich nach draußen und sah einen Obdachlosen, wie er in einem Mülleimer nach Essen suchte. Mein Herz konnte es nicht über sich bringen, einfach weg zu gucken, deswegen ging ich in die Küche, holte eine Banane, schmierte ein Frischkäse Brot, holte etwas zu Trinken und holte aus meinem Sparschwein 10€. Ich zog meine Schuhe an und rannte raus, damit ich die Nahrung an den Obdachlosen geben konnte. Als ich draußen war und ihm das geben wollte, wollte er das Geld nicht annehmen, doch ich gab es ihm trotzdem. Er hat sich bedankt und war sehr glücklich darüber. Versucht Menschen die nicht in der Lage sind sich Essen, Klamotten usw. zu kaufen, zu helfen so viel ihr könnt, denn es schadet euch nicht, sondern macht anderen eine Freude und euch zu einem besseren Menschen

Sport ist kein Mord

Seitdem wir Quarantäne haben, lege ich sehr viel Wert auf Bewegung. Meistens gehe ich mit meiner Schwester joggen. Manchmal strengt es mich an und ich bekomme deswegen Muskelkater, trotzdem gebe ich mein Bestes immer. Es ist ab und zu mal passiert, dass ich runtergefallen bin, aber wir haben bis jetzt keine ernsten Verletzungen erlebt, deswegen lachen wir einfach darüber und gut ist. Wenn ihr auch Sport machen wollt, kann ich euch ein paar Tipps geben, wie ihr zuhause einfach Sport machen könnt. Ihr könnt einen Workout von YouTube anmachen, eine Sport App runterladen oder so wie ich joggen gehen. Nehmt euch einmal kurz 10 Minuten Zeit und bewegt euch. Ich verspreche es, dass es euch fitter macht und ihr werdet euch viel besser fühlen.
Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Geschichte „Mein Leben in der Quarantäne“ unterhalten.

Mein Leben in Quarantäne

Seit der Quarantäne ist mein Leben viel komplizierter als vorher. Mir gehen viel mehr Gefühle durch den Kopf, Ich bin viel Kreativer und mache auch mehr mit meiner Schwester. Diese Gefühle sind echt Schwer zu beschreiben. Manchmal ist es Einsamkeit, Glück oder Trauer. Man denkt viel mehr an seine Zukunft, was man noch alles machen möchte was man mit seinen Freunden nach Corona machen möchte z.B. Feiern gehen oder andere Teen Sachen. Es ist wie so ein Raum wo man Gefangen ist. Ich verstehe warum es besser ist Zuhause zu bleiben nur man möchte auch gerne seine Großeltern oder Freunde wiedersehen. Was positiv daran ist, ist dass man sich viel mehr Konzentriert auf die Aufgaben und man auch z.B. über die App wo man sich mit seinen Freunden Unterhält neue Freunde findet. Aber die Quarantäne macht mir auch Angst, da meine Großeltern schon über 80 sind zwar zuhause bleiben aber wenn Sie es bekommen würden wahrscheinlich dran sterben würden. Man lernt sich aber auch sich selber mehr zu Akzeptieren sich so zu nehmen wie man ist. Ich bin vierzehn ich habe manchmal solche Momente wo man mit Hormonen überschüttet wird. Wo man nicht weiß, ob man lachen oder weinen muss. Aber man merkt auch welche Freunde für dich da sind und welche nicht. Man lernt auf etwas zu verzichten mal nicht so viele Süßigkeiten zu essen wie man möchte, da man seine Eltern ungerne in den Supermarkt schickt. Die Quarantäne hilft auch Menschen die Obdachlos sind. Damit sich nicht noch mehr Leute infizieren gibt es jetzt seit neustem ein Obdachlosen Hotel. Sie kommen wieder in das normale Leben zurück, sie können sich abends auf ein weiches Bett freuen und morgens auf eine warme Dusche und Kaffee. Diese Sachen bringen einem dann auch ein Lächeln ins Gesicht, dass man weiß das die Quarantäne für Leute auch gut ist. Ich glaub das aller wichtigste in dieser Zeit ist, dass man als Familie zusammenhält. Man lebt sich irgendwie auseinander hat man das Gefühl, weil jeder seine Aufgaben macht die man zu tun hat. Aber dagegen mache ich was. Ich schlage manchmal vor, dass wir einen Film zusammen gucken oder zusammen Kochen. Wenn es mir nicht gut geht, rede ich mit meiner Mutter die mir wieder ein Strahlen ins Gesicht Zaubert. Man kann in dieser Zeit sein Zimmer Renovieren oder seinen Garten schön sauber machen. Damit möchte ich den Leuten die momentan genauso ein Gefühlschaos oder andere Sachen Erleben Mut machen. Man sollte auf die Sachen achten die man schon hat, nicht auf das was man alles noch haben will.
-Jonica Brennenstohl, 14

Ein letzter Tag miteinander

Es war der 24.08.2020 das kleine Mädchen mit den dunkelbraunen Haaren stand sowie üblich genau um 7:42 Uhr auf und wollte auch wieder ins Bett steigen, denn sie schaute einmal aus den staubigen Fensterscheiben und sie verspürte diese Gänsehaut in ihren schmalen Armen wie jedes Mal, besser gesagt es war eine Art Enttäuschung für sie . Du willst wissen, was sie gesehen hat? Keine Sorge nichts Ungewöhnliches. Es war bloß der 79te Tag, wo sie wieder diese menschenleere Gegend sah beziehungsweise war es nicht nur diese „Gegend“, sondern harmloser gesagt: „Die ganze Welt“. Sie war wunderschön: Zwar war an ihr nicht wirklich etwas Besonderes anzumerken, doch jeder schätzte ihre Weisheit, die aber seit kurzem nachließ, denn schon seit Wochen hatte sie schon keine richtige Mahlzeit mehr gehabt. Geschätzt fing alles vor 86 Tagen und es sind auch 86 Tage, wo sie sich nicht mal ein Fuß raus traute, weil sie Angst hatte.Ihr Bruder, das einzige Familienmitglied, das noch mit ihr zusammenwohnte, arbeitete in einem Geheimlabor ganz in der Nähe ihrer Wohnung. Ja genau, er ist ein Wissenschaftler und zwar ein verdammt guter noch dazu. In der Familie war er das Wunschkind wirklich alles kriegte er hin, weshalb er auch alles bekam und erreichte, was er wollte. Doch es gab ein Punkt, wo die Schwester viel besser dran war als er, sie war nicht selbstverliebt und konnte Dinge besser einsehen als er. Denn wenn er anfängt Probleme zu bereiten dann sind es zu 100 Prozent ganz große, zwar ist es nicht so ganz häufig, aber man würde sagen lieber mehrere kleine Probleme, als wenige aber große, die man nicht lösen kann. Schon seit einigen Jahren prahlte er von jedem, dass er geheim für die Regierung arbeitete und nur die Besten der Besten ausgewählt werden, somit er auch andeutet, dass er der „Beste“ wäre. Bestimmt hat er genügend Leute damit verärgert, dass sie schon eine Armee zusammenstellen können, um ihn anzugreifen oder umzubringen. Jedenfalls in diesem Labor entstand vor 86 Tagen ein tödlicher Virus namens Q6037, das heißt wohl, dass der selbstverliebte Bruder wohl bestimmt was damit zu tun hat, das war dem Mädchen klar, doch egal was sie sagte oder fragte. Keine einzige Antwort hatte sie bis jetzt bekommen und man merkte auch in ihren feindseligen Blick, dass es ihr egal geworden ist. „Hauptsache er bringt mir was zu essen und verlässt mich nicht auch noch wie meine kaltherzige Mutter“, dachte sie sich nur.Sie ging einen Tag später nachdem sie erfuhr, dass ein Virus ausbrach und „ihr“ Leben auf ́s Spiel gesetzt werden könnte. Nicht das ihr schon sowieso Zeit fehlte für ihre Pläne, denn durch dieses Geschehnis weinte sie tagelang geschwächt rum und blieb auch nur in ihrem Zimmer. Nach einiger Zeit erkannte sie jedoch, dass es unnötig war und sammelte bis jetzt Kraft, um herauszufinden, wie tief ihr Bruder in dieser Sache steckte. Natürlich ist die beste Quelle, die sie haben könnte genau einige Meter von ihr entfernt im Nachbarzimmer, jedoch wusste sie, dass man aus ihm nicht herauskitzeln kann, weshalb sie sich auch beschloss zu warten bis er mal das Haus verlässt.
So könnte sie sich einmal mit den geheimen Unterlagen vergnügen und höchstwahrscheinlich auch noch Entdeckungen machen. Das hieß aber auch, dass sie sich hinlegen musste und langsam schlafen musste, um morgen perfekt ausgeschlafen zu sein für ihre Mission. Doch als nur einen kleinen Augenblick fehlte bis sie einschlief, hörte sie etwas. Es war nicht vielleicht eine Jacke, die runterfiel, weil man sie nicht richtig aufgehangen hat, sondern eine Art rumkramen, ja genau ein Rumkramen im Werkzeugkasten beispielsweise. Es war ganz nah an ihr das konnte sie innerlich spüren, denn man muss wissen die Intuition dieses kleinen Mädchens ist bemerkenswert. Theoretisch könnte sogar der Waschbär sein, der hier immer wieder aufkreuzt, um nach Essen zu suchen, aber es wäre doch viel zu logisch nicht? Deshalb hieß es wohl die Zähne zusammenbeißen und rausgehen! Langsam und taktvoll ging sie langsam zur Tür: tik, tak, tik, tak So wie ein Uhrticken im Sekundentakt. Selbst von Kilometer weite könnte man dieses starke Zittern dieses Mädchens sehen können, so stark war es. Natürlich fragt man sich auch: „Ist heute meine letzte Nacht“? Und schon geschah auch das nächste, was sie vielleicht in Gefahr schweben lassen könnte: Sie schlug die Tür mit so einer Wucht auf, was sich gar nicht für so ein dünnes Mädchen gehörte und in diesem Augenblick seht ihr die Tollpatschigkeit, die manchmal einen überrumpelt in falschen Zeitpunkten. Erstmal keine Sorge, denn nun schwebte sie nicht in Gefahr, das wurde ihr sehr schnell bewusst, als sie diese Person sah genau vor ihren Füßen. Es war ihr Bruder, der irgendetwas baute im Flur sah wohl aus wie Ring nur in Großformat ungefähr 1000fach höher und breiter. Sie hatte sowohl das Bedürfnis ihn umarmen zu wollen, aber auch ihn zu schlagen, doch bevor sie überhaupt loslaufen konnte, rief er auch schon los: „STOP Rosie, bleib wo u bist gefälligst, du bist hier nicht sicher“! Ein wirklich unpassender Name oder? Und auch erst nach dieser Ansage sah sie an seinem Handgelenk eine Spritze höchstens 10 Centimetern, die in seinen Adern feststeckte. Dies war wohl genau der Moment, um in Panik auszubrechen. All seine Klamotten waren voller bläulicher Flüssigkeit, auch in ihm. Das sagte jedenfalls ihre Intuition zu ihr. Mit großer Unsicherheit traute sich nun Rosie zu fragen was es sei. Lange herrschte eine klagende Stille und endlich antwortete er auf diese einfache, jedoch auch komplizierte Frage: „ Es ist ein Gift, niemand wollte mehr das Versuchskaninchen spielen und das Virus in sich zu tragen mit dem Gewissen, dass man wohlmöglich umkommen könnte. Selbst Tiere sind weggehoppelt, als wüssten sie, was vorginge hier. Ich hatte keine andere Wahl, wenn ich innerhalb von 2 Tagen es nicht schaffe den Virus zu bekämpfen, nehme ich nicht das Gegenmittel. Was wäre ich sonst für ein Versager“? Als sie das hier hörte, ließ sie sich nur auf den Boden fallen und machte ihre Augen zu, denn mit ein wenig Glück könnte es nur ein böser Traum sein, dachte sich Rosie. Ohne ein Kommentar von ihr, erzählte er auch schon weiter: „Nun du weißt ja, dass ich manchmal ein wenig stur bin und nun ja das älteste Mitglied unseres Labors hat es mir nicht ganz gegönnt, deshalb wollte ich ihm meine Fähigkeiten unter Beweis stellen“. „Sag bitte nicht, dass du wirklich der jenige bist, der hier alles verursacht hat bitte“, unterbrach sie ihn. „Es tut mir leid Schwesterherz, ein wahrer Mann steht zu seinen Taten und läuft nict von der Wahrheit weg, deshalb muss ich jetzt wieder alles hinrichten und baue eine Zeitmaschine, um in die Zukunft zu springen“.
Rosie ́s Augen fingen an zu quollen und er wollte sie so gerne einmal in die Arme nehmen, doch noch seine eigene Schwester zu infizieren, diese Gefahr musste er umgehend vermeiden, somit ging er noch zwei Schritte nach hinten. Man sah wie sie schluchzte, aber bei jedem kleinen Geräusch versuchte sie es stoppen, weinen war nichts für sie in ihren 15 Lebensjahren hat sie nur dreimal geweint: Das erste Mal war als niemand sie respektierte in der Schule und 4 Jahre lang das blöde Mobbingopfer spielen musste. Beim zweiten Mal als ihre Mutter sie verließ und heute war das dritte Mal… Man sah ihr an, dass sie hasste zu weinen, es war einfach nicht ihre Liga, für sie war das Weinen eine Art Schwachstelle in ihrem Leben, den sie nicht durchgehen lassen kann. Alle beide fingen dann aber zu lachen aus unerklärlichen Gründen und beiden war wohl nicht bewusst, dass seine bald schon sein letzter Tag wird. Nur in wenigen Tagen könnten schon die ersten Symptome auftreten bei ihm. Am nächsten Morgen war auch schon das Zeitportal fertig, denn er arbeitete die ganze Nacht durch, um keine einzige Sekunde zu verlieren. Er sah seine Schwester auf dem Boden liegen, die wohl einschlief während der Arbeit und er schlich sich leise an ihr vorbei, damit er das letzte Mal zu dem Grab seines verstorbenen Vater ́s zu besuchen. Ihm war klar, dass es eine 67 prozentige Chance gab, dass er sterben würde, wer auf dieser Welt ist auch so verrückt mit der Zeit rücksichtlos zu spielen? Inzwischen baute Rosie schon weiter am Portal mit der Versuchsanleitung, die ihr Bruder neben den Werkzeugen packte, da er sich sicher war, dass sie alles dafür tun würde für sein Leben. Nach knapp 6 Stunden kam er zurück: voll betrunken und kaputt! Dieser Augenblick machte Rosie so sauer, erstmal baut sie an dieses Ding stundenlang für ihren Bruder, der es lebensnotwendig brauchte und nun kam er in so einer Lage zurück, ohne einmal nachzudenken, wie es nur seiner Schwester gehen konnte. Sie war sich sicher, er hatte höchstens noch 4 Stunden Zeit, deshalb stellte sie eine Uhr ein. Nun musste sie sich schnell was ausdenken, was sollte sie nur tun? Jetzt erinnerte sie sich, was mal ihre Mutter ihr beibrachte als sie klein war, um Leute auszunüchtern falls nötig. Sie brauchte nur warmes Wasser und etwas Honig. Doch wo war der Honig? Honig, Honig, Honig…. Ja, endlich fand sie ihn, er war ganz hinten im obersten Regal. Sie holte einen Stuhl und kletterte vorsichtig auf ihn rauf und nahm den letzten Schluck Honig. Als wieder unten war mit dem Honig in der Hand, köchelte auch schon das Wasser. Sie verrührte alles zusammen und brachte es schnell zu ihrem betrunkenen Bruder. Wenn dies nicht klappen würde, wäre die ganze Mühe umsonst und nicht nur das, die Welt wäre am Ende. Wer würde sich dann um sie kümmern? Mit Vorsicht half sie ihm hoch und gab ihn das Getränk. Keine Ahnung, ob er es überhaupt runterschluckte, aber was hätte sie denn noch für eine Möglichkeit? Sie sah nur einmal auf die Uhr und es stand 3 Stunden und 17 Minuten übrig. Auf einmal fühlte sie diese Leere in sich, als wäre schon alles zu ende. Sie ließ sich nur auf einen Stuhl langsam fallen und musste nachdenken. Doch sie konnte sich nicht konzertieren immer und immer wieder keuchte jemand in diesem Haus, aber erst Minuten später realisierte sie, dass es ihr Bruder sei. Ohne weiteres lief sie auch schon los. Aber als sie das Zimmer ihres Bruders betrat, war es schon zu spät, obwohl er noch Zeit hätte, was ging vor sich, war das größte Mysterium. Rosie sah ihren Bruder friedlich in seinem Bett liegen, ging langsam zu ihn hin und saß sich neben ihn hin, nahm seinen Arm und checkte seinen Puls.
Es war kein Puls mehr vorhanden… Was denkst du könnte die Ursache sein? Ende.
– Jenny C.

Mein Leben in der Quarantäne

Bestimmt hat jeder manchmal Langeweile.Ich muss zu geben mir ist es auch manchmal langweilig, aber diese Woche war sehr schoko-ladig.Die ersten zwei Minuten der Woche starrte ich meine Wand an ,um heraus zu finden, ob sievielleicht lebendig ist !Natürlich bin ich nicht so verrückt und sollte auch keine Wand an-starren (Wer weiß?).Auf jeden Fall musste ich leider die Hausaufgaben bearbeiten. Ich denke ihr kennt das,wenn ihr in dieser verrückten Coronazeit auch soviel Hausaufgaben machen müsst. Ich meine, ich durfte in dieser Woche viele Hausaufgabe bearbeiten.Yuhu!

Gefühlte 1.000 Jahre später
Als ich aus dem Fenster schaute begrüßte mich die knallige Sonne. Nachdem ich von denSonnenstrahlen ausgeknockt wurde, ging ich runter in den Garten und genoss die Wärme.Unser Haus befindet sich in Heimfeld , eine ruhige Ecke hier am Ende der Straße.Mein Vater und ich bauten unsere Lounge wieder auf.Er gab mir die Aufgabe den Tisch sauber zu machen ,also schnappte ich mir den Garten-schlauch und fing gleich mit der Arbeit an ,als wäre es nicht genug Spaß, habe ich michnass gemacht. (Aber natürlich nicht mit Absicht).

Mission erfüllt
Ich bekam dann noch einen Auftrag ,ich sollte die Stühle sauber machen.So wie bei dem Tisch hatte ich Spaß dabei (es war sehr schwammig).Als Belohnung bekam ich Kuchen (der sehr schokoladig war)

Meine Religion erforschen
Am Ende der Woche wollte ich mich mehr über meine Religion informieren ,also habe icham Abend mein Buch über die Propheten gelesen (Es war sehr schön).Nachdem ich einige Geschichten über unseren Prophet gelesen habe, hat es sich so an-gefühlt als wurde mir ein schwerer Rucksack gelöst und es war ein tolles Gefühl.Als wäre mich dass Lesen nicht genug, begann ich ein Buch zu lesen ,wo man lernt seineAusstrahlung zu verbessern. Ich bin zwar erst auf der dritten Seite bin, bin ich schon am Buch gefesselt.Ich werde weiterhin über meine Wochen schreiben!

Peace out Mike drop

Diese Woche war wegen des tollen Wetters sehr angenehmen. Sonne überall , wo du hinschaust undeinfühlst. Herrlich.

Wasserparty
Die ersten Tage war ich immer draußen und genoss die Sonne ,was ist eine schöne Woche ohne ei-ner Wasserschlacht mit sich selbst? Natürlich habe ich es nicht vergessen und hatte eine Wasser-party mit mir ,mir ,und mir.Zuerst schönes Wetter ,dann eine Wasserparty ,was jetzt? Sehe ich einen Regenbogen?Faszinierender Weise habe ich tatsächlich einen Regenbogen gesehen. (Es war sehr schön).In Harburg kann man sein Auto waschenMittwoch war ich mit meinem Vater beim Auto waschen. Es war cool, vor allem weil niemand hin-ter uns war, aber leider einige Autowäscher vor uns waren. Nachdem Auto waschen sind wir nochkurz zum Markt gegangen, um frisches Obst zu holen.
Einkaufen
Am Donnerstag sind mein Vater und ich einkaufen gegangen. Anschließend waren wir bei meinemOnkel.Er hat ein sehr cooles Lager. Dort gab es eine Tür die ich schon immer öffnen wollte ,also beschloss ich die Tür zu öffnen. Ich hätte zunächst gedacht, es wäre eine Treppe, die einem insNirgendwo bringt ,aber es war einfach nur ein Raum mit Sachen drin. (Schade, ich wollte ein neuesAbenteuer erleben).Hast du auch schon eine Schutzmaske?Freitag habe ich noch einige Arbeitsblätter bearbeitet ,und eine Schutzmaske genäht ,die ist sehrgut geworden ,ich war stolz auf mich selbst und bekam ein Lob von meinen Eltern, weil sie es auchtoll fanden.
Überraschung
Am Abend habe ich mein Lieblingsspiel gespielt ,aber als wäre mir der Tag nicht genuggewesen .Da hatte ich eine großartige Idee gehabt , ein Kino Abend für meine Familie.Alles wie in einem richtigen Kino ,mit Tickets,Popcorn und ein Film natürlich ,die Idee ist mir echtgelungen und ich bekam eine sehr gute Rückmeldung von meiner Familie.Am Eingang mussten alle ihre Tickets zeigen , im Wohnzimmer war es ganz dunkel.
Wochenende
Das Wochenende war genauso schön wie meine Woche.Es gab schönes Wetter ,wieder eine kleine Wasserparty und vieles mehr.Leider fällt mir nichts mehr ein, was ich noch erlebt habe in der Woche. Jetzt fällt mir was ein, meinNachbar hat auch ein privates Osterfeuer angezündet ,es war sehr groß, aber gleichzeitig auch echtcool.An dem Tag haben wir auch gegrillt. Da stand ich am Grill und durfte das Fleisch braten ,ich fühltemich wie ein Chefköchin.

Der Schatz des Falken

Es war Vormittag als ich auf meinem Bett lag und einfach nichts machte. Wegen des Corona Virus konnte ich weder in die Schule gehen noch meinen besten Freund Max treffen. Meine Eltern waren beide im Home-Office und meine Schulaufgaben hatte ich auch schon lange fertig. Kurz gesagt, ich langweilte mich total.
Vielleicht würde mich das neue Videospiel auf meinem Handy ablenken. Ich griff nach meinem Handy, doch es war nicht da. Ach ja! Meine Mutter hatte es einkassiert. Was hatte sie nochmal gesagt? „Du solltest mal lernen, dich ohne dein Handy zu beschäftigen.“ Verrückt! Also begann ich ein Buch zu lesen.
Doch plötzlich klingelte ein Handy im Arbeitszimmer meiner Mutter. Es war nicht der Klingelton meiner Mutter. Es war der Klingelton, den ich für meinen besten Freund Max eingespeichert hatte. Blitzschnell stand ich auf und lief zum Arbeitszimmer. Ich stieß die Tür auf und fragte: „Darf ich rangehen Mama? Bitte!“ „Meinetwegen, aber bring dein Handy danach zurück.“
Also ging ich mit meinem Handy in mein Zimmer zurück. Ich hatte Max so viel zu erzählen. Doch als ich gerade „Hallo“ gesagt hatte und anfangen wollte alles zu erzählen sagte er nur: „Das ist so verrückt! Komm um 19 Uhr zu mir.“ „Aber wir dürfen uns nicht treffen, sonst stecken wir uns an“, antwortete ich. „Dann erzähle es eben keinem“, und damit legte er auf.
Ich war so verwirrt, dass ich mich erstmal wieder auf mein Bett legen musste. Wieso sollte ich zu ihm kommen? Ist irgendwas passiert? Da meine Eltern im Home-Office waren konnte ich problemlos weggehen. Meine Eltern würden es nicht einmal merken, wenn ich weg wäre.
Also stand ich um 18.58 Uhr vor dem Haus meines bestem Freundes Max. Ich wartete und wartete doch niemand kam. Endlich kam Max aus seinem Haus. „Sorry“, murmelte er, „ich musste warten bis meine Eltern ihren Film gucken. Ich habe gesagt, dass ich schlafe und nicht gestört werden will.“ „Also, was ist jetzt los? Wieso hast du mich hierhergerufen?“, fragte ich. Max antwortete: „Du wirst es nicht glauben, aber heute Morgen als ich aus dem Fenster guckte flog ein Falke auf meine Fensterbank und legte einen Zettel darauf.“ „WAS, unterbrach ich ihn, das kann doch nicht war sein und was stand auf dem Zettel drauf?“ „Das wollte ich doch gerade sagen. Auf dem Zettel stand: 19.15 Uhr – Parkeingang – nimm einen Freund mit. Ich sagte: „Ja dann müssen wir uns beeilen, denn es ist schon 19.10 Uhr.“
Also rannten wir los zum Park. Ein Glück war es noch nicht so dunkel. Wir kannten den Weg sehr gut, da wir in normalen Zeiten dort oft zusammen Fußball spielten. Als wir am Eingang ankamen, sah ich auf dem Eingangstor einen majestätischen Falken. Ich fragte meinen Freund: „Ist er das?“, und er nickte. Auf dem Boden lag ein Zettel auf dem stand: Folgt mir und ihr werdet etwas Wertvolleres als Gold bekommen. Etwas Wertvolleres als Gold? Gibt es das überhaupt? Aber dann flog der Falke schon davon und wir folgten ihm. Wir folgten ihm durch Straßen, Wiesen und sogar durch Wälder. Ein Glück flog der Falke nicht so schnell, denn dann hätten wir keine Chance gehabt, ihm zu folgen.
Plötzlich sahen wir ihn nicht mehr. Er war einfach verschwunden. Wir standen auf einer Wiese, vor uns war ein Freizeitpark und hinter uns war einfach nur Wiese. Dann plötzlich rief Max: „Da! Ich habe ihn gesehen. Er ist im Freizeitpark zur Achterbahn geflogen.“
Also gingen wir zum Eingang des Freizeitparks und wie wir erwartet hatten, war dort ein Schild angebracht, auf dem stand: Wegen des Corona Virus geschlossen. Wer aber eine Spende für die Erhaltung des Freizeitparks abgeben will, darf dies gerne auf unserer Website www.besterfreizeitparkderwelt.de tun. „Sollen wir dort über den Zaun klettern?“, fragte ich Max. „Müssten wir dann nicht eine Strafe bezahlen? Und dann wüssten unsere Eltern, dass wir weg waren?“ Ich antwortete: „Aber wenn der Falke die Wahrheit sagt (oder schreibt) könnten wir die Strafe einfach direkt bezahlen. Keiner würde etwas mitbekommen.“
Und so kletterten wir über den Zaun des Freizeitparks und rannten zur Achterbahn. Doch der Falke war nirgends zu sehen. Also beschlossen wir eine Runde mit der Achterbahn zu fahren. Ging das überhaupt? Der Freizeitpark war ja nicht in Betrieb.
Plötzlich hörten wir vom Eingang des Freizeitparks eine laute Stimme: „Im Namen des Gesetzes Sie sind verhaftet! Das Betreten des Parks ist verboten!“ Ein Mann mit schwarzer Hose, schwarzer Jacke und schwarzen Haaren kam auf uns zu gerannt. Sofort sprangen wir in einen Wagen der Achterbahn. Doch er fuhr nicht los. Der Mann kam immer näher. Jetzt war er nur noch 20 Meter von uns entfernt. Ich versuchte mich zu erinnern, welchen Hebel der Angestellte des Parks als ich das letzte Mal da war gezogen hatte, damit die Achterbahn losfährt. „Den roten Hebel! Zieh den roten Hebel runter!“, schrie ich Max zu. „Haha! Da habe ich euch erwischt ihr Lausebengel!“, rief der Mann in Schwarz.
Doch dann passierte ein Wunder. Unser Wagen fuhr los. Max hatte den Hebel gezogen. Wir klatschten uns ab. Doch unsere Freude hielt nicht lange an. Denn wenn wir wieder herunterkämen, würde der Mann in Schwarz uns doch erwischen.
Hilfe! Was war das? In unserem Wagen hatte es geruckelt. Oh nein! Ein Rad hatte sich vom Wagen gelöst und jetzt fielen wir von der höchsten Stelle der Achterbahn auf den Boden zu.
Ich hätte gerne erzählt, dass wir einfach aus dem Wagen sprangen und wegflogen. Aber in Wahrheit schrien wir nur: „Aaah!“ Wir machten die Augen zu und rechneten mit einem harten Aufprall. Aber wir fielen weich auf Sand. Das war komisch. Max und ich starrten uns an. Wo waren wir?
Wir lagen auf einem Strand auf einer kleinen Insel. Die Insel bestand nur aus Sand. Außer uns und den Überresten unseres Achterbahnwagens gab es hier nichts. Doch einen Vogel, den ich jetzt erst entdeckte. Ich glaubte es war ein Falke. Warte! Es war unser Falke! Ich rief: „Max! Schau! Da ist der Falke!“ Dann flog der Falke auf eine andere Insel, nicht weit entfernt.
Oh nein! Alles nur das nicht! Ich kann viele Sachen gut, aber schwimmen geht gar nicht. Im Gegensatz zu Max, der ein super Schwimmer ist. Ich sagte zu Max: „Schwimm du allein hin, ich kann nicht schwimmen.“ „Oh nein“, antwortete Max, „wenn wir zur Insel kommen, dann zusammen. Wir könnten uns aus den Überresten des Wagens ein Floß bauen.“ „Super Idee!“ Also bauten wir uns aus dem Holz des Wagens und aus dem Seil, das aus welchen Gründen auch immer in den Überresten lag ein Floß. Es sah nicht perfekt aus, aber dafür schwamm es.
Wir ruderten ohne Zwischenfälle zur anderen Insel, denn das Wasser war ruhig. Am Strand saß der Falke auf einer Truhe aus Holz. Als wir ankamen flog er weg. Doch die Truhe blieb ein Glück da. „Etwas Wertvolleres als Gold?“, dachten wir, „Was kann das wohl sein?“. Zusammen öffneten wir die Truhe und sahen hinein. Sie war vollgestopft mit Klopapier!

– Jakob Preuß

Eine Geschichte

Ich wache noch leicht müde auf. Es ist der 23. Tag der Corona-Quarantäne. Noch leicht verschlafen, tappe ich ins Bad, mache mich fertig und gehe ein bisschen wacher in mein Zimmer und ziehe mich an. Vollständig wach gehe ich in die Küche, wo schon meine Brüder und meine Mutter warten. Wie jeden Morgen, setze ich mich zu ihnen und esse. Als ich aufgegessen habe, schiebe ich die Krümel in die Kompost-Schale und den Teller in den – zu meiner Freude – ausgeräumten Geschirrspüler. Ich gehe wieder die Treppen zu meinem Zimmer hoch und starte den Computer.
Wie jeden Morgen hoffe ich, dass ich keine Tonnen an Aufgaben bearbeiten soll. Wie jeden Morgen werde ich enttäuscht, als ich den Posteingang checke. Ironisch lächelnd denke ich: „Wunderbar, nur 3000 Aufgaben zu bearbeiten, das ist ein neuer Rekord! Diesmal hat Herr Göte sich selbst übertroffen, wenn das so weiter geht, brauche ich eine zusätzliche 5 Terabyte Festplatte und die 10 Druckerpatrone, nebst Industriedrucker.“ Leicht frustriert schicke ich den Druckauftrag der Arbeitsblätter los. Als ob der Drucker nicht täglich benutzt wird, spuckt er fröhlich fiepend die acht Papiere aus. Genervt vom surren des Lüfters schiebe ich die Tastatur von mir weg und lege die Arbeitsblätter vor mich hin. Ich inspiziere sie genauer und bemerke, dass der Großteil Lesetexte sind und wenige Fragen. Mit gehobener Laune hoffe ich, dass Mr Google die passenden Antworten auf die Fragen ausspuckt, ohne das ich selber lesen muss. Ich mache mich ans Werk. Ich tippe die Fragen nach und nach ins Browser-Fenster und nach gefühlten fünf Stunden Arbeit sind die Aufgaben abgearbeitet. Erleichtert scanne ich die Ergebnisse ein und lade sie in Iserv hoch. Glücklich raune ich mir selber zu: „Geht doch.“ Zu früh gefreut, denn ich habe noch einen Arbeitsauftrag übersehen. Ich soll über mein Leben in der Quarantäne schreiben. Als ob mir am 23. Tag noch irgendetwas erzählenswertes einfallen sollte, denke ich und beginne lustlos zu tippen: Eine Geschichte. Gedankenverloren blicke ich aus meinem Zimmerfenster. Ich stutze – es ist gar nicht mehr mein Fenster. Es ist ein rundes, mit dicken Schrauben fixiertes Glas. Ich blicke auf die Galaxie. Mit Mühe erkenne ich den kleinen Punkt, der die Erde sein soll. Verwirrt schaue ich mich um, und registriere, dass ich nicht mehr in meinem Zimmer am Schreibtisch sitze, sondern in einem klinisch reinen Raum, mit nur einem Bett und meinem Tisch ohne Computer. Plötzlich reißt ein Mann eine Tür auf. Er sieht so aus, als ob er aus einem Star Trek Film entstiegen ist. Keuchend ruft er mir zu: „Folge mir!“. Leicht ängstlich, aber auch irgendwie interessiert gehe ich ihm hinterher. Gemeinsam laufen wir durch lange, Raumschiff-artige Gänge bis zu einer aus gebürsteten Stahl bestehenden Tür. Sie schwingt geräuschlos auf. Der Raum, auf den ich blicke, hat ein großes Fenster. Überall entdecke ich blinkende Armaturen und Knöpfe. Beeindruckt sehe ich aus dem Fenster, das den Blick auf ein riesiges Asteroidenfeld frei gibt. Erst jetzt fällt mir auf: obwohl eine große Menge an Leuten in diesem Raum ist, herrscht eine beängstigende Stille. Alle scheinen etwas extrem Wichtiges zu tun, sie drücken Schalter, drehen Knöpfe und kippen Hebel. Plötzlich höre ich einen Aufprall. Wie aus einer Starre erwacht stürzten alle panisch durcheinander. Intuitiv weiß ich, wir wurden getroffen.
Ich schrecke von meiner Tastatur hoch. Verwundert blicke ich mich um. Ich atme auf – puh, alles nur ein Traum. Auf dem Bildschirm erkenne ich meine Geschichte. Sie umfasst 450 Seiten! 450 Seiten k, stelle ich fest. Als meine Finger über mein Gesicht reiben bemerke ich, dass die Tasten an meiner rechten Wange einen Abdruck hinterlassen haben. „Na, dann viel Spaß beim löschen,“ sage ich mir und fange erneut an zu tippen. Aber jetzt richtig…

– Erik Schüßel

Alltag in Corona-Zeiten

Wie sich die Pandemie auf unser aller Leben auswirkt Die Lage könnte kaum ernster sein: Schulen geschlossen, ebenso Kitas und Krippen, Hunderttausende im Home-Office, Versammlungsverbote. Doch trotzdem steigt die Zahl der Corona-Infizierten stetig. Nebenbei verändert sich unser Alltag immer mehr: Hamburg. Leere Straßen, außer ein paar einsamen Spaziergängern nichts zu sehen. Die Stadt scheint leer gefegt zu sein. Lediglich an ein paar Straßenecken an Supermärkten oder Apotheken kann man noch ein bisschen geschäftiges Treiben beobachten, während Polizeistreifen das Versammlungsverbot kontrollieren. Aus Supermärkten sieht man Leute mit prall gefüllten Einkaufswagen herausstürzen, als ob es hier nicht sicher wäre. Fast schon Endzeitstimmung. Wagt man einen Blick hinein, heißt es aber zuerst einmal Warten. Denn es darf nur eine bestimmte Anzahl Personen den Markt betreten, damit die Sicherheitsabstände gewährleistet werden können. Drinnen ein erschreckendes Bild: Nicht nur die Straßen scheinen leer zu sein, auch die Regale, gerade beim Klopapier und anderen Hygieneartikel ist oft gar nichts mehr zu haben. Im Hintergrund immer noch die alt bekannte Musik, der Markt hell erleuchtet, nur die Waren fehlen. Nebenbei steigt einem der frische Duft des Obstes und der würzige Geruch von Käse und Wurst von der Frischetheke in die Nase. Denn immerhin das wird alle paar Tage frisch geliefert und ist ausreichend vorhanden. Endlich wieder draußen angekommen ist zu sehen, wie eine beleibte Dame sichtlich erregt aus dem Markt heraus und geradewegs auf ihren Mann zu stapft: „Du glaubst es nicht, kein einziges Blatt. Schon wieder.“ Und tatsächlich, das ist kein Einzelfall, wie sich noch beweisen sollte. Denn auch alle anderen Märkte in der näheren Umgebung haben leider nur noch ein paar Rollen des heißbegehrten Klopapiers zu bieten. Dieses kuriose Verlangen nach Klopapier findet man nach kurzer Zeit jetzt sogar in Satire-Shows und bei Comedians wieder, die wilde Theorien um den Verbrauch der riesigen Mengen Klopapier spinnen. Doch nicht nur beim Einkaufen muss man derzeit Einschränkungen machen, auch die sozialen Kontakte sollen weitest gehend auf null gebracht werden: Nicht mehr in Gruppen versammeln und immer Abstand einhalten, ist nicht leicht, muss aber sein, laut dem Robert Koch Instituts. „Gerade die Jungen halten sich nicht dran“, berichtet Sandra J.*, Buchhändlerin, „Ich hatte einen Punkt auf dem Boden aufgeklebt. Dort sollte der nächste Kunde in der Reihe warten.“ Sie deutet auf eine nicht zu übersehende, kreisrunde, Fläche in knallrot auf dem Boden. „Die Jungen müssen erst mehrmals aufgefordert werden, bevor sie es überhaupt in Betracht ziehen den Abstand einzuhalten. Das soll jetzt keine Schuldzuweisung sein, aber auch die müssen sich benehmen.“ Ein paar Häuser weiter zeigt sich das gleiche Bild: Die einzigen, die noch umherziehen, sind Gruppen von Jugendlichen. Doch auch die ältere Generation ist nicht Eins von vielen leeren Regalen in einem örtlichen Supermarkt gerade vorsichtig. Einmal links und dann geradeaus an einer Weinhandlung vorbei, als auf einmal Rufe zu hören sind: Die Weinhändlerin stürmt aus ihrem offensichtlich noch nicht geschlossenen Geschäft: „Was machst du hier? Geh schnell nach Hause!“ „Ich wollte dich doch nur besuchen kommen“, rechtfertigt sich ihre ältere Freundin, die gerade mit dem Rollator bei ihr vorbeischauen wollte. „Nein, Besuchen ist nicht. Jetzt geh schnell!“ Auch an anderen Orten sieht man vermehrt noch alte Menschen spazieren gehen, obwohl die Bedrohung gerade für sie ja ernster ist. Kathrin M., Sekretärin, zeigt Verständnis: „Das ist nicht absichtlich, die sind das einfach gewöhnt.“ Weiter auf der Straße unterwegs fühlt man sich wie ein allseits bekannter Schwerverbrecher: Alle weichen einem aus, wechseln die Straßenseite. Zuhause angekommen, wird es nicht besser: Die Stimmung bedrückt. Den ganzen Tag drinnen tut einfach nicht gut. Doch Rausgehen ist oft keine Option. „Gestern waren wir im Klövensteen spazieren und überall Leute. Fast so voll wie früher in einer Einkaufspassage. Da mussten wir schnell zurück“, so fasst Michael G., Vater von zwei Kindern, den gestrigen Familienausflug zusammen. “Da bleibt halt nur noch der eigene kleine Garten, wenn jetzt sogar Schleswig-Holstein die Grenzen für Ausflügler dicht macht. Deswegen fang ich jetzt an mit meinem Buch, das ich schon länger geplant hatte“, erzählt der Professor aus Hamburg weiter. Auch für viele Schüler ist das eine komplett neue Erfahrung. Arbeiten aus dem Homeoffice, so was machen sonst eher die Eltern. Der Schultag startet nun nicht mit dem Schulweg, sondern erstmal mit dem Checken der Emails. Der Arbeitsplatz: kein Klassenraum, sondern der eigene Schreibtisch mit Fensterblick. Nebenbei noch das Frühstück kauend neue Arbeitsaufträge annehmen. Und dann losarbeiten. Viele versuchen gerade jetzt, ihre Alltagsstruktur zu erhalten. Doch das ist schwierig, denn Kinder brauchen halt auch mal Hilfe. Trotzdem läuft der Tag für viele ganz gut. Auf den Computer blickend, den Stift in der Hand, und ab und an auch mal ein Krampf vom vielen Schreiben, der Geruch vom Mittagessen steigt schon aus der Küche hoch. Bald heißt es „Schulschluss“ und dann erstmal an die frische Luft. „Wir achten sehr darauf, dass unsere Kinder sich immer noch viel bewegen“, erzählt Katharina G, „Frische Luft ist wichtig für das Immunsystem.“ Aber ist das denn alles überhaupt zu schaffen? Verzweifeln die Schüler in ihrem stickigen Zimmer mit Nackenschmerzen vom Tippen an den Tonnen von Arbeitsaufträgen oder sind es eher verlängerte Schulferien? „Eher zu viel für mich, ich mach jetzt sogar mehr als sonst.“, erzählt der vierzehnjährige Gymnasiast Robin P., der nun täglich daheim arbeitet. In dieser zurzeit sehr angespannten Situation lassen sich die Menschen jedoch nicht unterkriegen. Nein, im Gegenteil sind immer mehr kreative Ideen zu bemerken, in allen Lebensbereichen: Sei es im sozialen, im Handel oder der Kommunikation. Der Radiosender RSH berichtet täglich über solche Menschen, die der Allgemeinheit mit ihren Ideen weiterhelfen wollen, wie zum Beispiel eine schleswig-holsteinische Druckerei, die den Eltern gerne einen Gefallen tun möchte und deshalb nun Malbücher druckt und sie gratis verteilt. Auch die Kirche, welche gerade bei Veranstaltungen und der Nähe zu ihren Gemeindemitgliedern eingeschränkt ist, lässt sich etwas Neues einfallen: Ab jetzt gibt es online einmal pro Woche einen Gottesdienst, jeden Tag ein Wort Gottes und neue Kirchenmusik. Im Handel finden sich nun statt offenen, einladenden Läden oft eher düstere verlassene Geschäftsräume. Doch hinter mancher Glasfassade wird weiterhin Ein Kirchenflyer mit einer aufmunternden Botschaft: Gemeinsam durch diese Zeit fleißig gekocht, in die Regale sortiert oder frische Ware ausgepackt. Dort hat man sich dann mit Lieferservices oder anderen kreativen Ideen beholfen, um nicht bankrott zu gehen und gleichzeitig ihren Kunden zu helfen. Der Alltag ist also längst nicht mehr der, wie wir ihn kennen, doch alle miteinander schlagen sich gut. Und neben den zahlreichen Schattenseiten, die unseren Alltag in Teilen zu bestimmen scheinen, hat eine solche Krise auch positive Seiten: Sie lässt uns stärker zusammenwachsen, nicht nur in der Familie. Allen wird mehr und mehr bewusst, wir sitzen im selben Boot und so wächst auch die Solidarität in unserer Gesellschaft. Auch wenn führende Virologen, wie Prof. Drosten von der der Berliner Charité oder Gesundheitsminister Spahn, uns noch am Anfang dieser Pandemie sehen, kann sie nicht ewig andauern und irgendwann wird auch unser Alltag wieder derselbe. Hoffentlich! – Maximilian Großheim – *Namen im Text geändert