shadow

Stein der Samurai

Muhammed Kilic

„Am Anfang der Zeit sprang er durch Welten, in der mittleren Zeit reiste er durch die
Zeit und in der neuen Zeit nutzte er den Segen des Steines“, sagte Ms. Yamakanto.
„So Studenten, ab nach Hause, vergesst die Kanji-Übungen nicht, die ihr mit einer
Samuraigeschichte kombinieren müsst. Ich hoffe ihr seid euch bewusst, dass eure
Uni-Empfehlungen davon abhängen“, sagte sie.

Hm, tut mir leid, ich habe mich nicht vorgestellt. So viel zum Thema japanische
Höfflichkeit. Ich heiße Nitotzu Yamihiro. Ich gehe in den Osaka Hiyu Highschool.
Mein Schwerpunkt ist japanische Geschichte. Naja… ich habe nicht so viele
Freunde, aber ich ziehe mich gerne in die Bücher meiner Großmutter zurück. In den
Büchern fasst sie die Geschichten ihrer Vorfahren zusammen. Als sie jünger war,
sagt sie, hatte sie Visionen von unseren Vorfahren. Samurais … irgendein 
Schwachsinn halt. Aber dennoch liebe ich sie. Ich bin die meiste Zeit bei ihr, da mein
Vater ist gestorben und meine Mutter nur am Arbeiten ist. 
Ich erinnere mich nur schwach an meinem Vater, aber ich weiß, dass er sehr
liebevoll war. Meine Großmutter erzählte mir:“ Junge dein Vater war ein guter Mann.
Er hatte sich die ganze Zeit auf deine Bestimmung vorbereitet.“ Ich weiß bis heute
Nicht, was sie damit meint, auch wenn ich sie darauf anspreche, wirkt sie
ausweichend und leicht traurig.
„Ehm, Nihototzu, bleibst du mal bitte stehen“, rief eine Stimme hinter mir im Flur. Es
war Ms.Yamakanto. „Ich bin stolz auf dich, dass du trotz deiner Umstände dich so
gut engagierst.“
„Welche Umstände?“, fragte ich verlegen.
„Naja, du weißt schon, mit deiner Familie und dem Stein. Ähm, ich mein den Stein
über den du schreibst.“
„Ms. Yamakanto. ich weiß nicht wovon sie reden. Welcher Stein?“
„Vergiss es. Was ich sagen wollte war, dass ich sehr stolz auf dich bin. Möchtest du
mit mir zur Bücherei gehen, ich möchte dir dort was geben.“
„Ja, ich würde sehr gerne mit ihnen gehen, aber ich muss zu meiner Oma“
“Doch, du kommst jetzt mit, ich befehle es dir.“ 

Plötzlich traf mich ein Schlag auf den Kopf. Ich erinnere mich nur an ihr besorgtes
Gesicht. Und das ist alles. Jetzt sitze ich hier alleine. Ich bin gefesselt. 
„Nitotzu, bitte verzeih mir dafür, ich musste dich beschützen. Dein Leben ist wichtiger
als ihres. Es ist vielleicht das letzte Mal, dass wir uns sehe“, sagte sie hinter mir,
während sie mich entfesselte.
„Ms Yamakanto, was hat das zu bedeuten? Wo bin ich hier und was meinen sie mit
‚Dein Leben ist wichtiger als ihres‘?“
„Wir sind im Schulkeller. Ich lasse dich jetzt gehen, wir sehen uns erst nach einer
langen Zeit. Hüte dich vor dem Mann mit roten Augen!“
Plötzlich verschwand sie. Ich fühle mich immer noch schlecht. Was wollte sie? Ich
gehe jetzt lieber nach Hause. Ich hoffe, dass sie irgendeinen Schwachsinn redet. Ich
werde mich später mit ihr auseinandersetzten.

KAPITEL 2 

Ich bin gerade eine Minute von Omas Zuhause entfernt und habe ein schlechtes
Gefühl. Ich weiß immer noch nicht, warum Ms.Yamakanto das getan hat und wer mir
auf den Kopf schlug, da Ms. Yamakanto doch vor mir war. 
Was ist das für ein Blaulicht am Ende der Straße? Ist es mein Haus? Ja, oh mein
Gott, es ist mein Haus! Oma, bitte, ich hoffe, dir ist nichts passiert. 
„Junger Mann, sie können hier nicht durch!“
„Doch ich muss zu meiner Oma! Was ist hier passiert? 
„Sind sie der Enkel von Ms. Katunomi?“
„Ja, der bin ich. Wo ist meine Großmutter?“
„Es tut mir leid, aber sie liegt im Krankenhaus voller Brandverletzungen, und sie liegt
im Koma.“ 
„Nein, bitte nicht. Bitte lass das nicht wahr sein.“
„Sie rannte mit einer Box raus und schrie etwas von ‚Auserwählte‘, und dass die Box
für dich ist. Danach fiel sie um. Die Box ist bei deiner Mutter, die auch im
Krankenhaus ist. Ich muss auch dorthin, du kannst mitkommen.“
„Nein, ich möchte mir erstmal mein altes Haus ansehen. Wenn das ok ist, können
Sie mich dann fahren?“
„Ja, klar.“ 

Ich sah mir alles an. Mir flossen Tränen aus den Augen, aber ich wollte meine
Gefühle nicht offen zeigen. Ich sah die Blicke der Beamten. Sie guckten mich traurig
an. Das einzige was ich aus der Asche und den Steinen der Wände indentifizieren
konnte, war eine Schatulle, auf die Oma immer gut Acht gegeben hatte. Sie war
verschlossen. Mir reichte es, ich nahm die Schatulle und ging zur Beamtin, die mich
zur Oma fahren wollte. 
„Bist du fertig?“ fragte sie mich.
„Ja, bin ich“ erwiderte ich.
Wir fuhren los. Ich hielt Omas Schatulle fest und dachte daran was Ms.Yamakanto
mir sagte. Vielleicht meinte sie ja mit „Dein Leben ist wichtiger als ihres“ meine Oma?
Aber was hat das zu bedeuten? War es ein Attentat?
„Kennst du ein Wort das mit S anfängt und mit I aufhört?“, fragte die Beamtin mich.
Ich sagte: „Samurai?“
„RICHTIG!“ 
Plötzlich wurden ihre Augen rot und eine rote Ummantelung verbreitete sich auf
ihrem Körper. Es wurde zu Stein. Das Auto hielt an. Ich stieg sofort aus und rannte.
Ich hatte sehr viel Angst. Auf einmal platzte das Auto hinter mir auseinander und aus
dem Feuer sprang eine Gestalt die grässlich aussah. Sie hatte ein Schwert und eine
Rüstung. Sie rief: „Wo ist der Stein? Gib ihn seiner Majestät. Er steht dir nicht zu!“
Und das immer und immer wieder. Ich rannte so schnell ich konnte, aber ich merkte,
das mich die Gestalt überholen würde. Da spürte ich ein Vibrieren aus der Schatulle.
Eine Art Leuchten. Ich versuchte sie aufzumachen, aber es ging nicht. Ich lief so
schnell ich konnte. Die Kreatur rief dieselben Worte immer und immer wieder. Was
hatte das alles zu bedeuten? 
„Nitotzu, bleib stehen und gib mir den Stein!“, rief die Gestalt. Sie wurde grässlicher
und kam immer näher. Langsam wuchsen ihr Hörner. War das die Gestalt, vor der
ich mich fern halten sollte? Langsam ging mir die Ausdauer aus, ich hatte so Angst.
Was wollte sie? 
Plötzlich fiel ich um, ich sah nur schwarz und ein Licht vor meinen Augen.
„Hallo? Hallo? Wach auf! Was ist passiert, warum bist du umgekippt?“, hörte ich,
während ich meine Augen langsam öffnete und ein Licht mich blendete. 
„Wo … wo bin ich? Bitte, lass mich! Ich habe keinen Stein.“ 
Ich sprang sofort auf voller Angst. Ich guckte mich um, als ich eine Frau in einem
blauen Mantel sah. 

„Beruhige dich. Du befindest dich im Osaka Hato Hospital. Du wurdest von einer
Beamtin hergebracht. Angeblich bist du genau dann umgekippt, als du eine Schatulle
in der Hand hieltest. Mitten in den Trümmern, sagte die Frau. 
„Was, welche Beamtin? Ich möchte Aufklärung! Welche Beamtin brachte mich
hierher, wo ist die Schatulle, was ist mit der Bestie, dem geplatzten Auto, Ms.
Yamakanto und meiner Großmutter?“, rief ich.
„Entspann dich, die Schatulle ist bei uns, du kannst sie wieder haben und die
Beamtin wartet draußen. Sie ist sehr besorgt um dich. 
„Und meine Großmutter? Was ist hier los?“ 
„Die Beamtin erzählte uns von deiner Großmutter. Sie ist auch hier im Krankenhaus
mit deiner Mutter. Jedoch wissen beide nicht, dass du auch hier bist, aber als
Patient“, sagte sie. 
Plötzlich sah ich in meinem Augenwinkel, dass sich die Tür öffnete. Es war die
Beamtin! „Was wollen sie von mir? Gehen sie weg! Ich habe keinen Stein! Bitte
lassen sie mich in Frieden!“, schrie ich.
„Hey beruhige dich!“, sagte die Ärztin. 
„Herr Yamihiro, Sie sind umgekippt auf den Trümmern ihres Hauses. Ich weiß nicht
wovon sie reden.“
„Geht es ihm gut, hat er irgendwas?“, fragte sie der Ärztin. Während ich auf dem
Boden vor lauter Schreck und mit tausend Fragen im Kopf war, erzählte die Ärztin,
dass ich nur aus Stress umgekippt bin und gegebenenfalls schlecht geträumt hatte. 
„Nein! Sie ist eine Bestie und wollte mich töten!“, schrie ich. 
„Nein!“, erwiderten alle beide. 
Ich war froh. Vielleicht war ja alles nur ein Traum? Aber was ist dann mit der
Schatulle und meiner Großmutter? 
„Wo ist meine Großmutter und gibt mir meine Schatulle!“, rief ich. 
„Herr Yamihiro, Ihre Großmutter ist im anderen Gebäude, ich kann sie dorthin
bringen und zu ihrer Schatulle“, sagte die Ärztin. 
„Ich kann auch kommen. Ich muss sowieso noch zu ihrer Mutter, Herr Yamihiro.“
sagte die Beamtin. 
„Bitte, ich möchte einfach nur die Schatulle und zu meiner Oma, alleine mit der
Ärztin! Halten sie sich fern vor mir!“, sagte ich zu der Beamtin. 

„Kommissarin, ich muss sie bitten auf die Wünsche des Patienten einzugehen. Sie
können dann ja später kommen. Sie sehen selber, dass er noch leicht verstört ist“,
sagte die Ärztin zu der Beamtin. 
„Na gut. Ich wünsche ihnen gute Besserung, Herr Yamihiro. Ich schaue dann später
vorbei“, sagte die Beamtin. 
Ich war so froh, als sie ging. Ich ging mit der Ärztin den Flur entlang. Sie bat mich
kurz zu warten an der Rezeption. Sie kam mit der Schatulle zurück. Aber sie sah
anders aus. Auf jeder Ecke war eine Delle von außen nach innen. Als ob jemand
versucht hätte, sie aufzumachen, aber ohne Erfolg. Die Ärztin führte mich zum
Zimmer meine Großmutter. Ich sah meine Mutter neben ihr weinen und wie meine
Oma voll verkabelt war. Als meine Mutter mich sah, sprang sie auf und drückte
mich. 
„Ich bin so erleichtert“, sagte sie. Ich sah wie die Ärztin lächelte und ging. 
„Nitotzu, mein Junge, ich war so besorgt. Wo hast du nur gesteckt?“, fragte sie mich. 
„Ich bin auf den Trümmern umgekippt. So sagen es die Ärzte, und Mutter, ich wurde
von Ms. Yamakanto gefesselt und im Keller der Schule festgehalten. Überall wo ich
war redeten alle von einem Stein“, sagte ich. 
„Was denn bitte für ein Stein? Ich schlage vor, wir gehen der Sache auf den Grund.
Ich werde Ms. Yamakanto dafür anzeigen. Hauptsache, dir geht es gut. Dir geht es
doch gut, oder?“, fragte sie.
„Ja Mutter“, sagte ich leicht genervt.
„Deiner Großmutter geht es besser. Sie ist zwar im Koma, aber dem Herrn sei Dank,
sie lebt noch“, sagte sie. 
Ich war so glücklich, dass es ihr besser geht. 
„Die Ärzte sagen, dass sie für eine Weile im Koma sein wird, aber es sie auch
schlimmer hätte treffen können. Aber dennoch kann es sein, dass …“ Sie
verstummte.
„Das was? Mutter sag es!“ 
„Das sie stirbt während des Komas.“ 
„Nein, bitte, lass es nicht so weit kommen, lieber Gott.“ 
„So weit wird es aber nicht kommen, beziehungsweise die Chance ist sehr gering“,
sagte meine Mutter. 
Sowas hasse ich an ihr – dieser Optimismus! 

„Nitotzu, ich muss dir etwas sagen. Die Ärzte sprachen davon, dass bevor
deine Großmutter ins Koma fiel, sie andauernd von einem Stein und dem
Auserwählten sprach – und dass du dich von den Kunamus fernhalten sollst.“ 
Auch das noch. Welcher Stein und welche Kunamus? Erst muss ich mich vor Bestien
mit Hörnern fern halten – und jetzt vor Kunamus. 
„Vielleicht spann sie aber auch nur rum“, meinte sie.
Gefühle aus Angst und Trauer machten sich in mir an. Ich hoffe, Oma wird nichts
passieren. 
„Mein Kind, ich gehe kurz was trinken, ich bringe dir auch etwas mit. Bitte gib so
lange Acht auf Großmutter“, sagte sie. 
„Ja, klar“, erwiderte ich.
Als meine Mutter ging, sah ich kleine Bewegungen bei meiner Oma. Ihre Finger
bewegten sich und sie rief leise nach mir. 
Ich ging nah an sie ran, und ich hörte sie flüstern. 
„Kind, du musst den Stein suchen. Ich habe nicht mehr lange zu leben. Du bist der
Auserwählte. Die Wiedergeburt von Niho und Nichen. Gehe zu den leuchtenden
Bergen im Süden, dort wird eine Prüfung auf dich warten. Ist das die Schatulle aus
unserem Haus? Ohne Zweifel. Du musst sie öffnen, nimm den Schlüssel den ich
einst trug, er ist im Schrank. Hüte dich vor den Kunamus, die Verräter Nihos, die sich
dem Großmeister angeschlossen haben. Lerne die Kraft zu kontrollieren und dir wird
sich die Kraft der Samurai offenbaren…“
Ich stand da wie paralysiert. Ich sah auf dem Monitor, dass ihr Puls auf null ging. Ich
geriet in Panik und rief nach den Ärzten. Als sie kamen, war es zu spät. Aber erst im
nachhinein sprangen mit tausend Fragen in den Kopf. Welche Kunamus, warum bin
ich der Auserwählte und welche leuchtende Berge? Ich werde fürs Erste versuchen,
die Schatulle zu öffnen. Soweit ich mich erinnern kann, trug sie immer ein roten
Schlüssel bei sich, auch als ich zur Schule ging. Vielleicht ist er ja bei ihren
Klamotten, die die Ärzte haben. 
„Herr Yamihiro, es tut mir leid“, hörte ich hinter mir, als ich nach dachte.
„Was tut ihnen leid, Doktor?“, sagte meine Mutter plötzlich hinter dem Arzt. 
„Ihre Großmutter beziehungsweise ihre Schwiegermutter ist an einem Gift gestorben.
Aber es ist von einer Art, die sehr selten wächst. Nur in den Bergen im Süden, den
leuchtenden Bergen. Die Pflanze wächst so hoch, dass da kein normaler Mensch

hoch kann. Nur mittels bester Technologie. Aber wer würde sowas schon bei einer
alten Frau nutzen?“, sagte der Arzt. 
Meine Mutter fiel auf die Knie und weinte. Während alle Ärzte und Pfleger traurig das
Zimmer meiner Großmutter verließen, ging ich in ihr Zimmer, alleine, hielt ihre Hand
fest und murmelte Dinge wie: Warum bist du gegangen? Hättest du mich denn nicht
früher aufklären können? Oma ich liebe dich! 
Ich verabschiedete mich mit Tränen, meine Mutter kam auch, aber ich wollte alleine
sein. Ich ging in den Warteraum und meine Augen waren rot. Ich setzte mich hin und
dachte nach. 
Dann fiel mir was auf. Meine Oma wollte, dass ich zu den leuchtenden Berge gehe,
sie nannte mich Auserwählter, redete was von einem Stein, genau wie die Bestie in
meinem „Traum“ – und der Arzt sagte, dass das Gift beziehungsweise die Pflanze auf
den leuchtenden Bergen wächst. Ich muss den Schlüssel bekommen. Ich muss zu
den Zwillingsbergen mit dem Inhalt der Schatulle. Zwar glaube ich immer noch nicht
an diesen ganzen Schwachsinn, aber was war dann mit der Bestie und Ms.
Yamakanto? Ich muss einfach herausfinden, was in der Schatulle ist!
Als die Ärztin von vorhin an mir vorbei ging, fragte ich sie nach dem Hab und Gut
meiner Oma. Sie sagte: „Es ist bei deiner Mutter. Sie ist noch im Zimmer deiner
Oma.“ 
Ich sah meine Mutter vor dem Zimmer meiner Oma. So viele Tränen sah ich noch nie
bei ihr. „Sohn, lass uns Heim fahren“, sagte sie leise und deprimiert. Im Auto war
alles ruhig. Wir fuhren in die kleine Wohnung meiner Mutter. Sonst war ich immer im
großen alten Haus meiner Oma. Sie erzählte mir einst, dass das Haus allein nur ein
kleiner Teil eines großen Tempels unserer Vorfahren war. Aber nach dem
Verschwinden eines Samurais wurde alles zerstört bis auf ein kleinen Teil. Als wir
zuhause ankamen, ging meine Mutter schlafen und ich ging mit der Schatulle und
den Sachen meiner Oma in mein altes Zimmer. Ich suchte den Schlüssel meiner
Oma. Und tatsächlich – ich konnte ihn finden. Als ich den Schlüssel anfasste, wurde
mir schwindelig. Ich ließ ihn fallen. Aber dann, voller Aufregung und Gänsehaut,
nahm ich ihn schnell und öffnete das Schloss der Schatulle. 

„Großmeister Warui, die vorletzte Nachfahrin von Niho wurde dank dem Gift getötet.
Aber der Junge weiß zu viel, er hat die Schatulle und weiß über den leuchtenden
Berg Bescheid.“

„Nicht schlimm. Wo ist das Taho, was wir auf den Jungen gehetzt haben? 
„Es hat versagt und sich wieder in die Gestalt der Beamtin begeben.“
„Was?! Das kann nicht sein, war der Befehl nicht ausdrücklich genug?! Ihr solltet
dem Jungen den Inhalt der Schatulle wegnehmen.“
„Aber Großmeister:“
„Nein! Jetzt bist du an der Reihe! Du wirst auf seine Schule gehen und dich als
Freundin ausgeben! Wenn er den Stein hat, stiehl ihn und bring ihn her! Enttäusch
mich nicht Tochter!“ 
„Verstanden, Großmeister. Ich werde mein Bestes geben.“ 
„Ich brauche die Kraft des Steines! Ich hoffe du weißt, dass ich nach dem Kampf mit
den Samurai vor ihm zu viele Verletzungen habe. Nichen war mit der Rüstung und
den Weisheiten von Niho viel zu stark. Wenn ich statt dem Jungen die Kraft
bekomme, wird mein Plan aufgehen.“
„Verstanden Vater …“

KAPITEL 3

Ich ging mit dem Inhalt der Schatulle zu den leuchtenden Bergen. 
Die letzten Wochen verbrachten wir mit Trauer und dem Begräbnis meiner Oma. Es
war schrecklich. Ich hoffe ihre Seele wird Frieden finden. 
Die leuchtenden Bergen bestehen aus zwei kleine und einem sehr hohen Gipfel. Ich
sah, wie mein Amulett immer röter wurde. Ja, je näher ich der Spitze kam, leuchtete
es mehr und mehr. Ich werde den Berg so weit es geht besteigen. Ich fange von dem
zweitgrößten an, dem linken und dann werde ich auf das mittlere rüber gehen und
soweit es geht klettern. 
Als ich fast bei der Spitze des linken leuchtenden Berges ankam, hatte ich das
Gefühl, dass es nicht richtig war, auf den Großen zu klettern. Selbst mein Amulett
leuchtete auf dem linken sehr stark. Vielleicht ist es besser, mir erst den anzugucken,
bevor ich dann mein Leben auf dem größten riskiere. 
Auf dem linken Berg leuchtete mein Amulett immer mehr. Bis es dann sogar leicht
vibrierte. Bin ich auf der richtigen Spur? Was hat das zu bedeuten? 
Als ich so auf mein Amulett fixiert war, merkte ich gar nicht, wo ich hin ging. Bis ich
dann in eine Höhle kam. Mein Amulett zog mich in die Höhle, während ich es
festhielt. Ich ging tiefer und tiefer. Bis ich dann an eine Stelle kam, wo alles dunkel

war. Es gab drei Wege. Ich entschied mich den Weg zu nehmen, den mein Amulett
für richtig hielt. Es ging immer so weiter, immer waren es drei Wege vor mir. Nach
einer ganzen Weile voller Angst und Aufregung kam ich an eine Stelle. Es war
dunkel, und ich wusste nicht, wo ich hinsollte. Dank des Lichts meines Amulettes
gelang es mir wenigstens etwas zu sehen. Ich guckte nach vorne, und vor mir stand
eine Wand und ein Meter vor mir ein tiefes Loches. Mein Amulett wollte in das Loch,
aber das war mir zu unheimlich.
Als ich das Amulett fallen ließ, fiel es auf den Boden und leuchtete nicht mehr. Aber
als ich es aufhob, fing es wieder an, in das Loch zu wollen. Ich traute mich nicht.
Aber als ich mein Mut zusammen nahm, sprang ich in die Höhle und ich bin so tief
gefallen. Bis ich dann in Wasser fiel, blaues klares Wasser. Ich schwamm ans Ufer
und staunte. Überall an den Wänden waren Zeichen und gemalte Krieger. Zwischen
den Wänden voller Zeichen war eine große Tür und davor eine Art Ablage aus Stein.
Ich ging näher ran und sah, dass in der Ablage was rein konnte. Es war das Amulett,
es musste dort rein. Als ich es reinstecke, fing der Boden an zu beben, das Wasser
blubberte sehr stark und alle Zeichen auf der Wand fingen an leicht zu leuchten. Die
Tür öffnete sich. Es war aufregend, unglaublich magisch, ich konnte es gar nicht
fassen. Nach alledem ist mir klar, dass das, was meine Oma sagte, keine Lüge war,
auch nicht, was die Bestie oder Ms. Yamakanto sagte. Irgendwas geht hier vor und
es hat sehr viel mit mir zu tun. Ich muss heraus finden, was! 
Ich ging durch die Tür und sofort schloss sie sich wieder. Es war dunkel und plötzlich
wurde alles hell. Ich sah wie ein Mann vor mir stand. Aber er war aus Stein. Der
Stein löste sich langsam und fiel auf den Boden. Je mehr von dem Stein runter viel,
desto mehr sah ich, dass der Stein nur eine Ummantelung war. Als aller Stein runter
fiel, sah ich einen Mann sich langsam auf mich zubewegen und lächeln. Er kam mir
so vertraut vor, als kenne ich ihn. 
Er war ungefähr 1.80 Meter groß, hatte alte Klamotten an, fast sogar schon als
würde es aus dem 7. Jahrhundert stammen. Er trug eine Kette. Ich stand da wie
paralysiert, alles war so übernatürlich magisch. 
„Hallo Niho.“ 
„Ich bin nicht Niho und auch nicht Nichen.“ 
„Ich weiß, mein Kind. Du bist die Wiedergeburt von beiden. Endlich du musst den
Großmeister besiegen und ich werde dir helfen.“ 

„Moment mal, ich werde niemanden besiegen, sie werden mich jetzt gefälligst
aufklären! Was hat das alles zu bedeuten? Ich wurde von einem Biest angegriffen,
meine Oma ist gestorben und meine Lehrerin hat mich gefesselt und ein paar
Stunden so gelassen, wahrscheinlich, damit ich meiner Oma nicht helfen kann.“ 
„Beruhige dich. Noch ist es Zeit, alle deine Fragen zu beantworten.“ 
„Na gut, dann erklären Sie mir mal alles: vom Stein, von Kunamus und über die
Samurai vor mir!“ 
„Am Anfang der Zeit sprang er durch Welten, in der mittleren Zeit reiste er durch die
Zeit und in der neuen Zeit nutzte er den Segen des Steines.“ 
„Diese Legende habe ich schon tausendmal gehört. Aber ich glaube nicht, dass ich
mit der in der neuen Zeit gemeint bin.“ 
„Höre mir weiter zu, junger Held!“
„Oh, geht das schon wieder los.“ 
„Am Anfang was es Niho, der von dem Stein erwählt wurde. Er selbst war sich nie
sicher, was das alles zu bedeuten habe, aber er ist zu einem sehr mächtigen
Samurai geworden. Er bildete mit der Macht des Steines eine Armee, um den
Großmeister des Bösen zu besiegen. Um stärker zu werden und um die vollständige
Macht des Steines zu erlangen, nutzte er seinen Segen und sprang durch Welten. 
Nichen, der Zweite, war ein aufdringlicher Junge, er war nie ruhig. Im Laufe der Zeit
wurde er immer reifer und reifer. Als er den Stein bekam, schossen ihm tausend
Fragen durch den Kopf, aber dank den Legenden Nihos verstand er alles. Er wusste
dass der Stein ihn erwählt hatte, um als Nächstes die Menschheit zu retten. Er klärte
seine Familie beziehungsweise deine Nachfahren auf und seitdem bestand deine
Familie aus Kriegern, die das Böse bekämpften. Um stärker zu werden, musste er
auch seinen Segen des Steines herausfinden. Er bemerkte auch, dass dem Stein ein
kleiner Teil fehlte. Als er wusste was sein Segen war, verschwand er für eine sehr
lange Zeit.“ 
„Ja, meine Oma erzählte mir, dass nach dem Verschwinden eines Samurais der
Tempel meiner Nachfahren zerstört wurde.“ 
„Das ist auch nur ein kleiner Teil von dem, was ich dir noch sagen will. Kurz bevor
Nichen verschwand, gelang es ihm, die Macht eines bestimmten Kometen zu
erlangen. Mit dieser Macht wurde er sehr stark. Als Nichen zurück mit dem vollen
Stein kam, sah er alles. Er sah wie seine Familie ausgerottet wurde, wie sein einst
schönes Zuhause zerstört wurde… Er rastete sofort aus. Er zog in den Krieg mit

seiner kombinierten Rüstung und mit den Weisheiten Nihos. Nach einem langen
Kampf gelang es Nichen, den Großmeister zu töten. Nach alledem zog er sich in ein
Dorf zurück, er heiratete und wurde Vater.“ 
„Wird mir das auch passieren? Ich möchte so ein Blutbad verhindern, bitte.“ 
„Um die volle Macht zu bekommen, musst du in andere Welten springen und durch
die Zeit reisen. Genau wie Niho. Nachdem er durch die Zeit sprang, sprang er durch
Welten. Ihm gelang es mit hartem Training mit Niho die ganze Kraft des Steines zu
erwecken. Nun liegt es an dir. Wie ich bemerkt habe, hast du den Stein nicht, oder?“ 
„Nein, noch nicht.“ 
„Nicht schlimm. Finde den Stein und komm dann zu mir. Ich werde dir helfen.“ 
„Kommst du nicht mit?“
„Nein, ich werde hier auf dich warten und hier mit dir trainieren. Denke an den Stein
und spring in das Wasser.“ 
„Wie soll das bitte gehen?“ 
„Denken! Springen!“
Ich wusste nicht, was der Mann von mir wollte, also tat ich es auch einfach. Ich stand
vor dem Wasser und dachte nur an Samurai und Schwerter – so ein Schwachsinn
halt. Als ich nur daran dachte, sprang ich. Irgendwie zog mich das Wasser in die
Tiefe. Ich bekam keine Luft mehr und geriet in Panik. Ich wollte wieder
hochschwimmen, aber es klappte nicht. Es zog mich weiter in die Tiefe, bis ich eine
Art Boden sah. Ich fiel runter, aber es war irgendwie komisch: Oben sah ich den
Boden des Wassers, aber es floss nicht runter. Ich fiel auf den Grund und blieb da für
ein paar Minuten. Voller Aufregung stand ich auf und sah große Wände wieder voll
mit Zeichen und Krieger. Zwischen all dem war eine Tür und davor zwei Statuen von
zwei Samurais. Ich hielt sie für Niho und Nichen.
Ich ging näher ran und sah hinter ihnen wieder eine große Tür. Ich hatte Angst, dass
ich das Amulett wieder brauchte, um die Tür zu öffnen. Aber nirgends war ein
Abdruck, wo ich es reinstecken könnte. Nur vor den zwei Samurais sah ich ein
Abdruck auf dem Boden. Es war ein Fußabdruck. Muss ich meine Füße dort
reinstellen? Ich tat es ,und meine Füße passten perfekt. Nach einer Minute sah ich,
wie die Schriftzeichen auf den Wänden weiß leuchteten. Von oben kam ein grünes
Licht direkt auf mich zu. In seinem Innern war der Stein. 
Ich konnte es nicht fassen. Ich hob meine Arme und er fiel in meine Hände. 
Genau als ich ihn berührte, wurde ich bewusstlos.

Ich träumte.
Ich träumte davon, dass eine der Statuen sich auf mich zu bewegte und sprach:
„Nutze den Stein und besiege ihn. Gehe zu meinem Sohn über uns und übe mit ihm
die Macht des Steines zu kontrollieren. Wenn du unsere Hilfe brauchst, werde eins
mit dem Stein und wir werden uns dir offenbaren.“ 

Ich wachte auf – mit einem grün leuchtend Stein in meiner Hand. Der Mann von
vorhin ist sein Sohn? Ich war geschockt. Wie viele Geheimnisse kommen noch auf
mich zu? 
Aber mein größtes Problem war, wie ich wieder hoch komme. Vielleicht mit dem
Stein? 
Ich stand unter dem Loch voll mit Wasser und versuchte zu springen. Es klappte
nicht. Ich versuchte es weiter und weiter, bis mein ganzer Körper genauso grün
leichtete wie der Stein. Ich sprang so doll es ging und tatsächlich: es klappte. Ich
sprang durch das ganze klare und kühle Wasser. Es war so schön. Ich kam an das
Ende an und ging voller Wut zum Mann. Ich hielt den Stein gut fest. 
„Hätten sie mich denn nicht vorher aufklären können?“, herrschte ich ihn an. „Sie
sind der Sohn von Nichen!“ 
„Hätte ich dich aufgeklärt, wärst du zu verwirrt gewesen. Hast du meinen Vater
gesehen? Was hat er gesagt?“ 
„Er hat mir von meiner Zukunft erzählt und dass ich die Kontrolle über den Stein
erlernen soll. Außerdem sollen Sie mir dabei helfen.“ 
„Gut. Komm her: Deine erste Aufgabe wird es sein, deine Rüstung zu bekommen.“ 
„Und wie?“ 
„Lass mich ausreden, vorlauter Bengel! Konzentriere dich voll und ganz auf den
Stein und nimm seine Kraft in dir auf. Dafür brauchst du das Wasser hinter dir. Aber
da du schon ordentlich darin gebadet hast, wird es nicht von Nöten sein. Wie ich sah,
konntest du auch hoch springen und du hast den Stein zum Teil in dir aufgenommen.
Mach das nochmal!“ 
„Na gut.“ 
Ich konzentrierte mich auf den Stein und es klappte. Ich machte weiter und fühlte
mich mächtig und gut. 
„Halte die Kraft weiter auf, behalte die Balance.“

Ich machte weiter. 
„Jetzt schließ die Augen und mach weiter.“ 
Mein Körper fühlte sich sehr stark an. Ich schloss die Augen und fühlte, dass ich
mich zum Stein hingezogen fühlte. 
„Stopp, hör jetzt auf!“ 
„Es geht nicht.“ 
„Hör sofort auf, wirf den Stein weg!“ 
Ich war ihn auf den Boden und der Spuk hatte ein Ende. Trotzdem fühlte ich mich
immer noch stark. Alle Laute in meiner Umgebung waren auf einmal viel lauter.
„Gut jetzt guck nach vorne und versuch etwas zu sehen.“ 
„Was meinen Sie? Ich sehe nur leuchtende Schriftzeichen und Krieger.“ 
„Konzentriere dich und versuch durch die Wände nach draußen zu sehen.“ 
Ich befolgte seine Worte – und tatsächlich: nach kurzer Konzentration sah ich die
Berge und die Stadt. Es war so schön und aufregend. Ich guckte weiter und
versuchte mein Haus zu sehen, aber nach einer Weile hörte ich voller
Kopfschmerzen auf und fiel auf den Boden. 
„Übertreib es nicht, junger Held. Du musst trainieren, um alles sehen zu können.
Diese Gabe hilft, um den Standort des Gegners zu sehen. Geh jetzt. Um die Rüstung
zu bekommen, musst du in eine Notsituation geraten. Komm erst wenn du die
Rüstung hast.“ 
„Kommst du nicht mit?“ 
„Nein, ich bin hier gefangen. Sobald du die volle Kraft von Nichen hast, kannst du
mich befreien.“ 
„Aber in welcher Situation soll ich denn geraten?“ 
„Finde die neue Person… Er ist…“ 
„Hallo? Was meinen sie?“ 
Der Mann wurde wieder zu Stein. Ich nahm das Amulett und die Tür schloss sich.
Dank der Gabe konnte ich wieder raus gelangen. Ich bin so froh über Omas Amulett,
das in der Schatulle war. Das ist das Letzte, was von ihr übrig bleibt. 

Ich ging sofort nach Hause, und auf dem Weg übte ich weiter mit der neuen Gabe.
Ich sah die ganze Stadt, aber ich übertrieb es auch nicht. Ich wollte nicht mitten auf
der Straße umfallen. 

Am nächsten Tag in der Schule nahm ich meinen Stein mit (für alle Fälle), aber mein
Amulett ließ ich zuhause. Eine neue Schülerin und ein neuer Lehrer waren in der
Schule. Ich hatte ein schlechtes Gefühl bei beiden. Ist einer von ihnen ein Böser? 
„Hi, kannst du mir die Schule zeigen?“, sagte das Mädchen. 
„Ähm, klar. Du bist die Neue?“, fragte ich. 
„Ja, die bin ich. Ich bin mit meinem Vater hier. Er ist der neue Lehrer“, sagte sie.
„Ach schön. In welcher Klasse bist du?“, fragte ich.
„In der 10E“, sagte sie. 
„Da bin ich auch, toll. Komm mit mir.“
Ich merkte, wie mein Stein leuchtete. Ohne Zweifel sie ist es. 
„Können wir kurz zu deinem Vater gehen? Ich möchte ihn sprechen“, fragte ich sie. 
„Ja klar“, sagte sie. 
Wir gingen zu ihrem Vater und ich sah, dass mein Stein noch schlimmer leuchtete. 
Als beide vor mir waren sagte ich: „Kommt bitte mit.“
„Junger Mann, bitte erst eine Begrüßung, bevor du so unverschämt mit mir redest!“,
sagte der Lehrer. 
Ich sah wie die Tochter böse guckte. 
„Ich bitte sie beide, mit mir kurz vor die Tür zu gehen.“ 
Es war Unterrichtsschluss, keiner war in der Schule. Meine Chance. Als wir im Flur
waren sagte ich: „Ich weiß, wer ihr seid!“ 
„Wer sind wir denn?“, sagten beide. 
„Kunamus!“, sagte ich. 
„Fast richtig, junger Held!“, sagte der Vater. 
Ich sah wie die Tochter auf mich losstürmte mit Fesseln, während mich der Vater
festhielt. Ich machte nichts und wartete auf den Stein. 
„Wie lange habe ich auf den Stein gewartet? Ich werde all deine Macht bekommen!“,
sagte der Mann. 
„Großmeister wir müssen hier weg. Ich werde ihn wegschleppen“, sagte die Tochter. 
„Bring ihn in die Höhle!“, sagte der Vater. 

Ich wachte in einer Höhle auf und spürte den Stein in meinem Rucksack. Ich wusste
nicht wo ich war, also nutzte ich die Gabe. Ich war in dem rechten kleineren
leuchtenden Berg. 

Ich nutzte die gespeicherte Kraft des Steines und zerstörte die Fessel. Ich sah weiter
vorne eine Gestalt auf den Boden. Es war Ms. Yamakanto! Sie war voll mit Blut. Sie
wird von der Polizei gesucht. Sie war die ganze Zeit hier? 
„Ms. Yamakanto, wachen sie auf!“ 
„Nitotzu, bist du es?“, sagte sie leise. 
„Was ist passiert? Wo ist der Großmeister?“, fragte ich. 
„Pass auf, hinter dir!“, rief sie. 
Hinter mir war der Großmeister mit Hörnern! Ich musste mich vor ihm hüten! Er war
es die ganze Zeit! 
„Siehst du vorne? Dort wird die Zeremonie stattfinden“, sagte er voller Freude. „Wie
ich sehe, hast du den Stein bei dir! Gib ihn mir!“
„Nein, niemals!“, sagte ich. 
Er rannte auf mich zu und ich wich aus. Er machte weiter und ich sah viele
Verletzungen auf seinem ganzen Körper. 
Plötzlich spürte ich einen gewaltigen Schmerz. 
Ein Messer rammte in meinen Bauch! 
Die hinterlistige Tochter hatte mich erwischt …
Ich fiel zu Boden, aber hielt den Stein fest. Sie versuchten, ihn mir wegzunehmen
aber ich ließ ihn nicht zu. Mir schwindelte und ich sah plötzlich wie im Traum eine
Rüstung mit einem Schwert und einem Schild. 
Ich berührte sie und spürte die Macht des Steines. Mein Körper wurde grün und ich
sah wie die Rüstung aus dem Stein direkt zu mir kam. Ich hatte sie sofort an. Ich
nahm das Schwert und konzentrierte all meine Kraft auf die Waffe. Das Schwert
leuchtete stark grün.
Die Tochter rannte sofort auf mich zu, aber ich konnte irgendwie alle Schritte
vorhersehen. Sofort schlitzte ich ihr den Bauch auf, und ab da war es so, als ob ich
kontrolliert wurde. Ich rannte auf den Großmeister zu und mein Stein flog auf seine
Stirn zwischen die Hörner auf der roten Haut. Ich sah, wie der Stein ihn zu Boden
drückte, und aus meinem Stein kam aus dem nichts ein Muster, dass ihn weiter
niederzwang. Plötzlich war alles hell – und er war weg. Auf dem Boden war dasselbe
Muster, das aus dem Stein gekommen war. Wurde er versiegelt? 
„Du! Was hast du mit meinem Vater gemacht? Du wirst dafür büßen! Noch bin ich
verletzt, aber ich komme noch stärker mit der Kraft des Kometen zurück!“ rief die
Tochter verletzt.

Sie verschwand sofort und ich hatte Angst. Ich versuchte meine Rüstung zurück in
den Stein zu packen und es klappte. Ich rannte sofort zu Ms.Yamakanto aber sie war
fort. Wurde sie auch versiegelt. Ich gehe lieber erst mal nachhause und hole das
Amulett. Dann werde ich zum Sohn von Nichen gehen.
Ich muss mich vorbereiten!

Die Kraft des Siegels

Von: Willi

Kapitel 1
Da lag ich auf dem Boden, getreten von fünf Typen aus meiner Schule.
„Bring ihn zum Bluten, Max“, schrie eine Person. Ich fühlte, dass mir gegen die Nase
getreten worden war. Es fing an zu bluten.
„Hey!“, schrie eine kraftvolle Stimme. Es war ein Lehrer. ,,Scheiße, lauft weg !“, schrie er
laut. Sie liefen so schnell wie sie konnten. Herr Okama kam zu mir. ,,Alles gut mit dir?“,
fragte er.
„Ja, das machen sie ständig“, sagte ich .
,,Es ist doch schon längst Schulschluss, was machst du hier?“, fragte er.
,,Die lauern mir immer auf“, sagte ich genervt.
,,Weiss du denn, wer es war?“, fragte er mich.
„Nee“, log ich. Ich hatte Angst vor noch mehr Verletzungen, die sie mir androhten.
Ah, Ihr fragt euch sicherlich in diesem Moment, wer ich bin und ich werde es euch
erzählen. Mein Name ist Yakiro Nakamo und ich lebe in Hiroshima. Ich interessiere mich
für die Samurai-Geschichte sehr. Manchmal wünsche ich mir, dass ich zurück in die Zeit
reisen könnte. Zu der Zeit der Samurai und dort leben könnte. Aber das ist wieder nur
Fantasie.
„Komm, ich bringe dich zum Sanitäter,“, sagte der Lehrer. Er ging vor. Er wollte mir
helfen, doch ich nahm die Hilfe nicht an. Ich ergriff die nächste Chance zur Flucht. Also
rannte ich so schnell wie ich konnte, so schnell, dass ich mir den Fuß umknickte. Mit
umgeknicktem Fuß und zerstörter Nase ging ich nach Hause, um mich dort zu beruhigen
„Was ist denn mit dir passiert?“, rief meine Mutter.
„Hab mich heute beim Sport verletzt.“
„So kannst du auf jeden Fall morgen nicht zum Ausflug gehen“, sagte sie.
Meine Klasse wird morgen zu einem Ausflug ins japanische Museum gehen. Dort werden
wir zu der Samurai-Ausstellung gehen. Ich freute mich schon.
„Du gehst dich erstmals sauber machen und danach ins Bett, du willst ja nicht zu spät
morgen erscheinen“, forderte sie. Ich ging und dachte über die Schule und über den
Ausflug nach. Was erwartet mich dort?
Der Tag war da. Ich stand aufgeregt auf und machte mich fertig. Auf dem Weg traf ich die
Leute, die mich zusammengeschlagen hatten.
„Ey, du da“, rief der Typ. Sie kamen näher und näher. „Wenn du dein Geld nicht
rüberwachsen lasst, dann prügel ich dich dumm und dämlich.“
„Ich hab kein Geld dabei“, sagte ich schüchtern.
Er kam mir nahe. “Ey, hör mal, denkst du, du kannst mich verarschen, du Pisser!“
„Ey, lasst ihn in Ruihe!“, schrie eine ältere Person. Als sie sich umdrehten. lief ich weg.
Zu meinem Glück verfolgten sie mich nicht. Als ich in der Klasse war, war ich mal wieder
zu spät. ,,Entschuldigung für die Verspätung, Mr Miha.“

„Ah, mal wieder zu spät, Yakiro, setz dich hin“.
In der Schule hatte ich nie wirklich Freunde, deshalb nahmen mich Leute nicht ernst und
mobbten mich. Auf dem Weg zum Museum sprach ich nicht. Ich wollte nur zur
Ausstellung. Dort trafen wir Ms. Hinan, die uns durchs Museum führen sollte.
, Hallo Kinder, willkommen in unseren Museum. Hier werdet Ihr die Samurai-Ausstellung
besuchen.
,Werden wir auch über den Shogun und über die Ehre des Samurai sprechen?“, fragte ich.
Meine Klassenkameraden schauten mich an und waren überrascht. Ich sprach eigentlich
nie in der Schule, doch heute war es anders.
,,Oh, wir haben wohl einen Experten hier.“
Wir gingen durch die Ausstellung, doch ich wusste schon alles, aber was mich am meisten
interessierte, war der Stein der Samurai. Während sie durch die Ausstellung gingen,
schlich ich mich weg. Alleine ging ich zum Stein der Samurai.
Es war abgesperrt. Gerade als ich rein wollte, hörte ich eine Stimme, die rief: „Ey, du
Doofi, hast du mein Geld jetzt?“
Oh nein, es waren die Typen aus der Schule. Sie rannten zu mir. Die einzige Zuflucht: der
Stein des Samurai. Also floh ich hinein.
„Ich weiß, dass du hier irgendwo bist“, hörte ich ihn sagen. So ein Pech aber auch, dass sie
nicht weg waren. Sie warteten dort. Egal, jetzt konnte ich die Umgebung erkunden. Es war
ruhig und dunkel dort. „Was wohl hier ist?“, fragte ich mich. Plötzlich stieß ich gegen
einen großen Stein, der komische Handschriften zeigte. Ich fasste ihn an und fand eine
versteckte Botschaft: „Ich werde zum Krieger!“
Es forderte mich auf, es nachzusagen. Ich tat es und hatte Angst, aber ich war auch
aufgeregt. In diesem Moment plagten mich viele Fragen, die ich mir stellte. Was wird
passieren? Was wird mit MIR passieren?
„ICH werde zum Samurai!“, sagte ich aufrichtig. Der Stein fing an zu leuchten. Erst
schwach, dann immer heller und heller. Zwei Strahlen zeigten auf mich. Eine blaue Aura
umhüllte mich, und ich bemerkte, wie ich schwach wurde. Ein Portal öffnete sich und zog
mich rein. Meine Augen schlossen sich. Ich flog durch ein Zeitportal und sah mich immer
älter werden. Frühere Samurai-Zeiten kamen auf mich zu. Plötzlich stand ich im Nichts.
Kapitel 2
Ein Neues Leben
Ich befand mich in einer Art See, wo mich mein Bart juckte. WAS? Mein Bart?
Ich schien drastisch gealtert zu sein. „Wo bin ich hier“, fragte ich mich.
„Diese Frage kann ich dir beantworten“, erläuterte eine Gestalt.
„Wer bist du?“, fragte ich misstrauisch.
„Wer ich bin musst du herausfinden“
„Schluss mit der Spielerei, wer bist du und wo bin ich?“
„Gut, ich bin der Samurai-Meister Rikudo. Du bist der Auserwählte“
„Ich? Warum ich?“
„Naja, du besitzt Kenntnisse über die Samurai wie niemand anderes, daher beobachten wir
dich schon seit einer Zeit.“
„IHR?“

„Ja, wir.“
Plötzlich traten Samurai aus Portalen: sie stammen aus verschiedenen Zeitepochen.
Zukunft, Vergangenheit, Gegenwart. „Wir haben dich erwartet, Yakiro“, sagten sie
zusammen. ,,Wir werden dich die Kunst der Samurai lehren, damit du den bösen König
SAMA besiegen kannst.“ Ich sah, wie die Samuraikrieger anfingen zu zittern als sie den
Namen sprachen. „Diese Samurai Krieger konnten Sama in deren Epochen nicht besiegen,
aber wir haben Hoffnung in dich, denn du bist der Auserwählte! Nimmst du diese Aufgabe
an?“
„Ja, ich nehme sie an.“
Ich sah, wie ein Licht auf mich herableuchtete. Es zog mich hoch. „Jetzt lebe dich erstmal
in unserer Welt ein“, hörte ich ihn sagen. Mit Lichtgeschwindigkeit flog ich hinweg, bis
ich das Bewusstsein verlor.
Ich wachte auf und befand mich auf einer Straße, wo sich Menschen wie ich befanden.
„Bitte runter von der Straße“, bat mich ein Mann. Ich stand auf und fragte: „Wo bin ich
hier?“
„Wir befinden uns in Japan.“
„Welches Datum?“
„20. April, 1700.“
„1700!“ Ich schien in der Zeit zurückgereist zu sein! Oh, nein, was ist mit mir in der
Gegenwart passiert? Ich ging in der Umgebung herum. Ich hatte kein Zuhause, kein
Unterschlupf, wo ich bleiben konnten. Es wurde Nacht. Ich hatte Hunger. Nirgends sah ich
etwas zu essen. Ich sah eine Gruppe Männer, die mich komisch anstarrte. „Hey du!
Niemand kommt um diese Uhrzeit in unser Gebiet.“
Ich beachte sie nicht und ging weiter. „Hörst du nicht, was man dir sagt!“
Er schubste mich. „Wenn du Stress willst, dann sag es ruhig“, sagte ich ohne Furcht. Ich
fühlte mich anders. So stark wie noch nie.
„Wie du willst! Danshi, Agare! Kommt her! Hier ist ein Mann, dem wir Manieren
beibringen müssen!“ Es kamen vier weitere Männer aus dem Laden. Sie kamen auf mich
zu. Der erste Schlag! Ich wich aus mit Reflex und warf ihn zu Boden.
„Hey, lass ihn in Ruhe“, sagte ein Mitglied der Bande. Er kam von hinten auf mich zu.
ZACK! Ich sprang, machte einen Rückwärtssalto und – WUSCH – trat ihn, bis er fiel. Die
Anderen sahen was ich konnte und rannten nun weg. Ich hatte außergewöhnliche Kräfte
bekommen, von wem wusste ich nicht. Ich übernachtete in einem Stall, wo ich ganz
alleine war. Niemand war da, mit dem ich reden konnte. Im Schlaf hörte ich eine Stimme
sagen: „Yakiro. Morgen. Alter Tempel.“
Dann wachte ich auf. Es war der Rikudo. Ich machte mich auf den Weg zum Tempel. Er
war riesig und kaputt. Eine verlassene Ruhestätte. Ich wollte rein, aber er war
verschlossen.
„Wie soll ich jetzt rein?“, fragte ich mich. Plötzlich kam diese Stimme wieder. „NÜTZE
DEINE KRÄFTE!“
Ich überlegte und letztendlich tat ich meine Hand auf die Tür des Tempels und sie öffnete
sich auf unerklärliche Weise. Ich ging rein. Die Tür hinter mir verschloss sich. Es war
unheimlich dort.
„Hallo?“, fragte ich. Plötzlich erschienen die Samurai-Krieger, die ich im See getroffen
hatte. „Ah, Yakiro, da bist du ja“, sagte einer der Samurai. Ich war erstaunt, wie prachtvoll

sie aussahen. „Wir werden dich die Kunst der Samurai lehren, damit du den bösen König
SAMA besiegen kannst.“
„Wer ist dieser König Sama?“, fragte ich. Sie antworteten nicht. Dann begannen sie zu
reden. „Sama war der Bruder Rikudos und diese beiden waren das stärkste Shogun-Team
zu jener Zeit. Es war klar, dass Rikudo stärker war als Sama, doch Sama wollte es nicht
akzeptieren. Also forderte Sama Rikudo zum Kampf heraus. Dieser Kampf wurde zu einer
erbitterten Schlacht zwischen Bruder und Bruder, die aber zu Feinden wurden. Beide
starben in der Schlacht. Sama schwor sich Rache zu nehmen.“
„Und wo befindet er sich?“, fragte ich. „In seinem Palast in der Welt wo er regiert.“
In diesem Moment plagten mich viele Fragen: Werde ich es schaffen? Was wird passieren,
wenn ich es nicht schaffe? Doch ich glaubte an mich.
„So, Yakiro, bist du bereit für das Training?“
„Ja, ich bin es“, sagte ich – und von nun an wurde ich zu einem echtem Samurai
ausgebildet.

Kapitel 3
Die allerletzte Schlacht
Fünf Jahre sind seitdem vergangen. „ Yakiro“, riefen mich die Samurai-Krieger. Ich
trainierte gerade mit meinem Schwert, das ich von den Kriegern bekommen hatte. „Wir
denken, du bist bereit für den Kampf.“
„Ich? Bereit?“, fragte ich misstrauisch.
„Ja, du kannst ihn besiegen. Das einzige, was du noch brauchst, ist die richtige Rüstung.“
Sie brachten mich wieder zu dem See des Rikudos.
„Meister, ich bin bereit.“
„Bereit? Dann nimm das.“ Er gab mir eine Art Siegel.
„Was ist das?“, fragte ich.
„Das hier ist das Siegel der Transformation, damit kannst du dich in einen Samurai
verwandeln. Nutze diese Kraft im Kampf“, sagte er zu mir. „Wir zählen auf dich, Yakiro“,
sagten sie zu mir.
Das Schicksal hing von mir ab, doch ich hatte Vertrauen in mich. Ich konnte ihn besiegen.
Der Rikudo erstellte ein Portal, womit ich zu dem Palast kam. „Ihr könnt auf mich zählen,
Leute!“
Dieser Ort war unheimlich und düster. Doch dann stand ich vor seinem Palast. „SAMA!“,
rief ich. Ich hörte Schritte hinter mir. „BUH!“. Ich machte einen doppelten
Rückwärtssalto, um ihn auszuweichen.
„Ah, du bist also der Samurai, den Rikudo gesendet hat.“
„ Ja und ich bin hier um dich zu besiegen!“
„Hahahahah, mal sehen ob du meine Armee besiegen kannst!“ Aus dem Boden kamen
100, nein, 1000 Shougun-Krieger heraus.
„GREIFT IHN AN!“ Sie stürmten auf mich los, eine große Horde sah ich auf mich
zurasen. Ich zog das Siegel der Transformation und sagte: „Samurai, ERHEB DICH!“ Ich
wurde mit einer mächtigen Aura umhüllt und verwandelte mich in einem prachtvollen
Samurai.

„Hmh, wie süß.“ Seine Horde verschwand. „Lass es uns ein bisschen fairer machen“, sagte
er. „Jetzt bin ich an der Reihe! SHOUGUN DES BÖSENS ERWACHE!“ Er verwandelte
sich auch – jedoch in einen Schwarzen Shougun, der Rote Augen besaß. „So mal sehen, ob
du meinen Shougun besiegen kannst!“
Der Kampf ging los: Wir liefen auf einander zu und der erste Kontakt fand statt. Der
Boden bebte. Wir zogen unsere Schwerter und kämpften. Ein erbitterter Kampf stand vor
uns.
„Du erinnerst mich an meinen Bruder, Yakiro. Komm, schließe dich mir an und wir
unterjochen die ganze Welt!“
„NEIN, niemals werde ich mich dem Bösen anschließen!“
„Du Narr! Darum werde ich dich wohl umbringen müssen!“ Ich sah, wie er etwas tat, eine
Art Sammlung von Kraft. „Ich werde es jetzt beenden!“ sagte er. „VOLLE POWER!
STRAHL DES GRAUENS!“ Er schoss einen großen und langen Lichtstrahl auf mich.
Was sollte ich in diesem Moment tun? „Samurai-TECHNIK: KriegerSCHILD!“ Der
Strahl kam auf mein Schild zu und ich spürte, wie der Strahl mein Schild durchstieß und
mich direkt in die Brust traf. Ich fiel hin.
„Jetzt werde ich dir dein Ende bereiten: VOLLE POWER: FAUST DER
ZERSTÖRUNG!“
In diesem Moment dachte ich darüber nach, was jetzt passieren würde. Ist das jetzt das
Ende?. „Steh auf, Yakiro!“
Wer war das? Ich fühlte, wie sich mein Körper anhob. Meine Rüstung vergoldete sich und
stieß eine Druckwelle aus, die Sama wegstieß.
„WAS ist das!?“
„So leicht kriegst du mich nicht runter, SAMA!“, schrie ich.
„Ist ER… DER…?!“
„JA, ich bin es: der LEGENDÄRE Samurai!“
„Ah, das macht mir nichts aus!“ Er begann zuzuschlagen, doch alles prallte ab.
„Goldene Faust!“ Ich traf ihn und er flog weit weg. Er hatte keine Chance gegen mich.
„Gib auf Sama, du hast keine Chance gegen mich.“
„SEI STILL! Dachtest du, dass du der einzige bist, der so etwas kann?! VOLLE POWER:
ULTIMATIVE TRANSFORMATION!“
Der Boden fing an zu beben. Er wurde prachtvoller und mächtiger. „Meine Finale Form ist
erreicht.“
„Dann lass uns es jetzt beenden!“ Wir packten beide unsere Schwerter und nahmen
Anlauf. „Goldenes Schwert!“, brüllte ich.
„Dunkles Schwert!“, brüllte er.
Es wurde still und Sama fiel zu Boden. Ich hatte ihn besiegt.
Rikudo und seine Samurai Krieger erschienen. „Yakiro, du hast es geschafft!“
„Ja, ich hab es geschafft, aber was jetzt ?“
„Wir werden dich in deine alte Welt zurückschicken“.
Ich sah, wie sich die Samurai-Krieger auflösten. „Es war uns eine Freude mit dir
zusammenzuarbeiten, Yakiro!“ Dann verschwanden sie. „Und nun sollst auch du
verschwinden“, sagte Rikudo zu mir.
„Aber werden die Leute in meiner Welt etwas davon bemerken? Werde ich wieder jung
sein, werde ich…“
„Es wird alles gut sein“, sagte er zur mir. „Aber bevor du gehst, will ich dir das

mitgeben.“ Er reichte mir noch einen Siegel, da mein Siegel kaputt ging bei der
Ultimativen Transformation.
„Was soll ich jetzt mit diesem Siegel?“, fragte ich ihn.
„Mit diesem Siegel wirst du allen Menschen helfen können, die es benötigen. Sei es in der
Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart.“
„Bin ich jetzt eine Art Superheld?“
„Ja, könnte man so sagen.“
Mit einem Portal sandte er mich wieder nach Hause. Ich hörte ihn sagen: „Beschütze die
Welt und auch das Siegel gut, ich werde über dich wachen“.
Dann verlor ich das Bewusstsein.
Ich wachte auf und befand mich in meinem Zimmer. Ich sah meine Mutter und fragte sie:
„Mom, was ist passiert?“
„Oh, Yakiro, geht es dir gut?“
„Ja… ganz gut“, sagte ich mit leiser Stimme.
„Du bist gegen eine große Wand im Museum gestoßen und warst bewusstlos.“
„Wirklich?“, sagte ich enttäuscht.
„Aber jetzt mach ich dir erst einmal einen heißen Tee.“ Sie ging weg.
Ich fühlte etwas in meiner Hosentasche und holte es heraus. Es war der Siegel der
Transformation. Da fing ich an zu lächeln.

Die römische Japanerin

von Lukas Robin König

Leise hört man das Knistern der holographischen Pferde im Wald.
„Ich freue mich schon auf die Stadt!“, spricht eine Dame in der von den Pferden
gezogene Kutsche mit heller Stimme. Ein Mann, der der Dame ähnelt, antwortet:
„Ach Schwesterchen, so spannend ist es dort auch nicht.“
„Der Kaiser ruft nicht alle Tage!“
Der Mann schmunzelt „Julia… für dich ist es das erste Mal, aber für mich ist es das
nicht!“
Plötzlich stoppt die Kutsche. „Ein Störfeld“, behauptet die junge Julia genervt und
will aussteigen. Der Mann hält sie fest. „Warte! Das kann eine Falle sein… Pass auf!“
Der Mann ist nervös. „Gregorius, ich habe Elektronik studiert.“ Sie steigt aus und
blickt sich um. Nichts da. Kein Zeichen auf einen Überfall, nur ein Störfeldgenerator.
„Da hat sich nur jemand einen Scherz erlaubt, keine Sorge.“ Sie geht zum Generator
und will ihn deaktivieren. Kaum ist sie da, hört sie ein Piepen. Gregorius stürmt aus
der Kutsche und schreit: „ Ich habe jemanden gesehen! Lauf! Das ist ei…“ Weiter
kommt er nicht. Kaum dreht sie sich um und will wegrennen, da explodiert der
Generator. An ihm war eine Bombe angebracht.
Julia fällt in Ohnmacht.
Julia wacht auf und blickt sich um. Alles ist verwischt. Sie sitzt nur in Lumpen und
angekettet im Kerker eines Schiffes. Alles ist verschwommen.
„Die ist bestimmt viel wert! Sie ist eine gebildete Dame, wie ich gehört habe.“ Die
Stimme hört sich rau an. Der Mann der gerade spricht, sitzt vor den Gittern der Zelle.
Er spricht mit einem weiteren Mann, der dort steht. Oder ist es eine Frau? Man kann
es nicht erkennen, da die Gestalt vermummt ist.
„Ha! Dieses Gör ist höchstens 100 Silbermünzen wert!“
Ja… diese helle aber zickige Stimme gehört einer Frau! Das Schiff hält an und die
Zellentür wird aufgemacht. „Raus hier!“, schreit die Frau und macht die Fesseln auf.
Ohne was zu sagen steht Julia auf und bekommt die Rückseite eines Speeres in den
Rücken, weswegen sie rausstolpert. Sie geht vom Schiff in den Hafen. Alles so
unmodern. Also das Mittelalter-Reich. Das einzige Reich, welches die moderne
Technik nicht annimmt.
Sie wird zu einem Markt geschleppt, wo viele Leute sie betrachten. Schnell merkt sie,
es ist ein Sklavenmarkt. Ein Mann haut 10 Goldmünzen auf den Tisch und zeigt auf
sie. „Mein höchstes Gebot!“
Die Dame nimmt die Münzen und macht ihre Ketten ab, die sie zehn Minuten zuvor
erst ran gemacht hat und schubst sie vom Stand weg. Der Mann greift Julia am
Handgelenk und zieht sie durch die vollen Straßen. „Wie heißt du?“
„Julia“, antwortet sie ängstlich. Der Mann zieht sie in eine Bar und dort hinter den
Tresen. „Dein Job ist es zu kellnern.“ Ohne zu zögern fängt sie an. Laut hört man die
Krieger feiern. Sie rufen Sachen wie „Der Krieg ist so gut wie gewonnen!“ oder

„Die Engländer haben keine Chance!“ Eine Band geht in die Mitte und fängt an das
berühmte Lied ‚Was wollen wir trinken‘ zu singen.
Nach einer Woche kommt der Mann, der sie gekauft hat, zu ihr. Julia hat
herausgefunden das er Hermann heißt. „Du wirst verkauft!“
Sie putzt gerade die Gläser. „An wen?“ fragt sie.
„Leute aus Japan“ sagt der Mann. „15 Gold Münzen bekomme ich.“ Sie nickt nur als
Antwort und lässt sich dann zu einem Schiff bringen. Dort kommt sie wieder in den
Kerker und wird nur ab und zu zum Deckschrubben rausgelassen.
Eine Woche Fahrt hat sie jetzt schon hinter sich. Das Schiff legt im Hafen an. Aber
bevor sie rausgelassen wird, hört man die Matrosen schreien „EIN ANGRIFF!“
Es kommen viele Freiheitskämpfer aufs Schiff und töten die Matrosen. Die Tür von
ihrer Zelle wird eingetreten und sie rennt sofort raus. Kaum ist sie draußen, sieht sie
die vielen Leichen. Sie wird am Arm gepackt.
„Komm mit, Kleine“, sagt die freundliche Stimme einer Frau. Sie hat einen
asiatischen Akzent und rennt los. Sie zieht Julia mit zu einem großemn Gebäude.
Halb unfreiwillig folgt sie der Dame. „Wir sind eine Gruppe die Sklaven befreit“ sagt
die Fremde, während sie ihr Kleidung zuwirft. „Yuki wirst du heißen. Yuki Youko.“
Julia betrachtet die Kleidung. „So eine Art… Deckname?“
„Genau, Yuki. Zieh die Sachen an, iss etwas und such dir einen Unterschlupf.“ Wie
ihr befohlen macht sie es und durchstreift die fremden Orte Japans. Sie sieht eine
Menge Fremdes. Zum Beispiel Menschen, die in lange Tücher gekleidet sind.
Krieger, die sich Samurai nennen, und Leute die eine fremde Sprache sprechen. Als
Yuki etwas länger dort ist, besorgt sie sich einen Job und ein Haus. Sie lernt
Japanisch und lernt als Gelehrte viele Leute kennen.
Heute weiß Yuki, es wird ein besonderer Tag. Wie jeden Tag geht sie als Lehrerin in
die Schule und lehrt den Schülern etwas. Um Punkt 12 Uhr kommt jemand rein. Ein
Samurai mit dem sie oft redet, Kobata.
„Für den Rest des Tages habt ihr Schluss“, sagt Yuki. Die Schüler verlassen den
Raum und sie wendet sich zum Samurai. „Was ist Kobata?“
„Ich brauche deine Hilfe. Meine Mutter ist krank und sie scheint vergiftet worden zu
sein.“ Sofort rennt sie los und tatsächlich: die Mutter des Samurais wurde wirklich
vergiftet. Griechisches Gift, das erkennt sie sofort.
„Haltet sie wach! Sie braucht Wein!“ Kobata schaut sie verwirrt an. „Warum Wein?
Wein ist sehr teuer.“
„Ich habe welchen im Schrank“, murmelt die Mutter.
Yuki geht hin, holt ihn und lässt sie den Wein trinken. „Sie darf heu…“ – sie kommt
nicht weiter. Kobata geht in die Knie und küsst ihre Hand. „Vielen Dank, Yuki“ Sie
wird knallrot und ohne was zu sagen geht sie nach Hause. Dort putzt sie die Möbel.
Sechs Monate ist sie bereits in Japan. Jeden Tag macht sie mehr mit Kobata. „Weißt
du, Yuki?“ Er sitzt mit ihr an dem Sakura River. Wie immer zu der Frühlingszeit ist er
durch die Kirschblüten rosa. „Du bist eine wunderbare, intelligente Frau.“

Yuki nimmt seine Hand. „Du Schleimer.“ Sie schmunzelt.
„Hey! Ich schleime nicht. Ich sage nur die Wahrheit.“ Sie schauen sich still an. Nach
drei Minuten Schweigen küsst Kobata Yuki einfach.
Beide schweigen weiter.

Die Rache des Psychos

Von Elias Bühring

Das Schwert steckte in meiner Brust, ich atmete schwer ein und aus. Das Blut
lief mir das Gesicht runter. Vor mir stand eine Frau, sie war mit Blut übersät
und hatte Angst in den Augen. Ich sah ein Kreuz und Kerzen um mich herum, es
schien mir so, als wäre ich in einer Kirche. Plötzlich zog die Frau das Schwert
aus mir raus, ein Schmerz durchströmte meinen Körper. Ich versuchte zu
schreien, doch ich konnte nicht. Alles was ich hervorbrachte, war ein blutiges
Husten. Die Frau hob das Schwert mit zitternden Händen, ich sah in ihre blauen
Augen. Dann schlug die Frau auf mich ein.

Kapitel 1: Wie alles begann

„Schatz, ist das Essen fertig?“, fragte ich. Meine Eltern kommen gleich. Meine
Frau antwortete: „Ja, Schatz, ist gleich fertig.“ Ich ging in die Küche, ein
verlockender Duft nach Essen strömte in meine Nase. “Das riecht ja gut“, sagte
ich. Als ich durch den Flur ging, sah ich das alte Schwert. Mein Opa hatte es mir
hinterlassen, kurz bevor er starb. Er war ein verrückter alter Mann, der die
alten Samuraigeschichten liebte und verehrte. Plötzlich hörte ich ein Klingeln
an der Tür, es waren meine Eltern. Ich sagte zu meiner Frau: “Ich mach schon
mal die Tür auf Schatz.“ Ich ging langsam zur Tür, als ich sie öffnete, sah ich
meine beiden Eltern und meine n Stiefbruder Josh. Ich schaute meine Eltern an
und fragte genervt: “Was macht der denn hier?“ Meine Mutter schaute mich
an. “Ich hatte dir doch gesagt, dass er mitkommen möchte und du hast Ja
gesagt.“ Ich hatte in der Vergangenheit viel Stress mit Josh gehabt. Wir haben
uns viel gestritten und geprügelt, leider hat er damals immer gewonnen.
Danach lachte er mich aus und beleidigte mich, so dass ich nach der Zeit
Stimmen in meinen Kopf hörte. Sie sagten: “Tue es, bring ihn um“. Ich hatte
ihn schon seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen. „Na gut, kommt rein, das
Essen steht in der Küche“. Plötzlich hörte ich die Stimmen wieder, die ich schon
als kleines Kind gehört hatte. Sie sagten: “Geh zum Schwert und tue es endlich.
Nimm Rache für das, was er dir angetan hat!“ Ich widerstand: “Nein. Und geht
aus meinem Kopf, ich werde es nicht tun!“ Ich setzte mich an den Tisch und
fing an zu essen.

Kapitel 2: Ein blutiges Abendessen
Als ich mich an den Tisch setzte, sah ich einen Schweinebraten. Er roch köstlich
und sah verlockend aus. Meine Eltern saßen neben mir, füllten sich etwas
davon auf die Teller und fingen an zu essen. Ich fragte meinen Vater: “Wo sind
Josh und meine Frau?“ Mein Vater sagte: “Josh musste auf die Toilette und hat
Deine Frau gefragt ob sie ihm die Toilette zeigen könnte.“ Ich sagte laut:
“Schatz, wo bist du?“. Es kam keine Antwort von ihr, das brachte mich zum
Denken. Also ging ich in den ersten Stock, die Treppenstufen waren schon
leicht kaputt und mit jedem Schritt knarzten sie lauter. Als ich oben ankam, sah
ich einen dunkeln Gang, kein Licht brannte. Langsam ging ich denn dunkeln
Gang entlang, mein Ziel war die Schlafzimmertür. Als ich näher kam, hörte ich
leises Stöhnen und auf einmal ich hörte ich wieder diese Stimmen in meinem
Kopf, die sagten: “Komm, tue es, bring ihn um“. Als ich die Tür aufmachte, sah
ich mein Stiefbruder Josh, wie er gerade meine Frau flachlegte. Ich schrie: “EY,
DU HURENSOHN“. Erschrocken schaute er mich an. Von diesem Zeitpunkt an
drehte ich durch, die Stimmen sagten: “HOLE ES! DAS SCHWERT“. Ich rannte zu
meinem Schwert, es sah so schön aus, und es war leicht und tödlich. Plötzlich
stand mein Stiefbruder hinter mir und flehte mich an: “Nein bitte nicht“. Ich
schaute ihn durch die Glasscheibe an. Ich grinste verrückt und lachte. Dann
schwang ich das Schwert und traf seinen Kopf genau in der Mitte. Röchelnd
ging er zu Boden und ich stach noch mal zu und noch mal, bis sein Gesicht nicht
mehr zu erkennen war. Die Stimmen sagten: “Gut, jetzt geh zu deinen Eltern.
Sie haben dich damals in Allem allein gelassen, dir nie geholfen. Räche Dich!“
Ich ging runter in die Küche, meine Eltern hatten nichts mitbekommen und
aßen weiter. Langsam schlich ich mich heran und mit einem festen Schwung
hackte ich beiden die Köpfe ab. Plötzlich hörte ich ein Auto, das weg fuhr. Es
war meine Frau, die geflüchtet war. Ich schrie: “NEIN, KOMM ZURÜCK!“ Ich
rannte dem Auto hinterher und brüllte so laut wie ich konnte:“ ICH FINDE DICH
DU SCHLAMPE!“

Kapitel 3: Blutrausch

Nach diesem Abend war die Polizei hinter mir her. Also musste ich
untertauchen und mir ein Versteck suchen. Meine erste Idee war ein Wald,
dort stand eine alte verlassene Hütte. Ich hatte als kleines Kind immer dort
gespielt und mich dort auch immer vor Josh versteckt. Ich hatte mir alles
geschnappt was ich brauchte: Essen, Trinken, Kleidung zum Anziehen – und
mein Schwert. Die Stimmen in meinen Kopf sagten: “Such sie, wir müssen sie
töten!“. Ich antwortete: “Wartet noch, sie ist bestimmt bei Freunden. Wir
warten bis es Nacht wird und dann töten wir sie alle ganz leise.“
Langsam schlich ich mich an das Haus einer Freundin heran. Ich sah das Auto
meiner Frau am Straßenrand parken. Auf einmal kam in mir so ein Gefühl auf
von „Ich muss mehr töten, mehr und immer mehr.“ Es fühlte sich an, wie eine
Sucht oder ein Blutrausch. Ich wollte immer mehr Blut und Morde sehen und
ausführen. Ich sah ein Fenster, das auf war. Ich sprintete zum Fenster und
kletterte leise hindurch. Ich schaute mich vorsichtig um und sah viele Möbel. Es
war das Wohnzimmer. Plötzlich hörte ich von oben Stimmen. „Hast du unten
das Fenster zugemacht?“, fragte meine Frau. Sofort kamen wieder die Stimmen
und sagten: “Tue es, töte sie!“. Ich hörte aber noch andere Stimmen, die von
zwei Männern. Sie sagten: “Nein, mach ich aber jetzt“. Sofort kam dieser
Blutdurst wieder in mir hoch, und ich zog langsam mein Schwert und wartete
darauf, dass er herunterkam. Plötzlich hörte ich ihn näherkommen, ich
versteckte mich hinter einem Sofa. Dann sah ich ihn. Ohne zu zögern, stach ich
zu, genau durch seinen Hals. Das Blut spritzte mir ins Gesicht. Die Stimmen
sagten: “Sehr gut, jetzt töte sie alle!“ Dann drehte ich durch. Immer wieder
schlug ich auf ihn ein. Das Blut spritze an die Wand, wo ich es ableckte. Es
schmeckte süß. Plötzlich hörte ich einen Schrei. Ich schaute hoch und da stand
meine Frau mit einem Mann. Der hatte ein Messer in der Hand und schaute
mich an. Er rief: “Lauf Angelina! Lauf zum Auto! LAUF!“. Sie lief los, der Mann
rannte mit erhobenem Messer auf mich los. Ich hielt mein Schwert Richtung
des Mannes. Mit einem Schnellen Hieb durchtrennte ich seinen Oberkörper.
Die Gedärme quollen aus ihm heraus. Ich genoss es, wie er daran starb.
Plötzlich hörte ich das Auto, das wegfuhr. Ich rannte direkt zu meinem Auto
und fuhr ihr hinterher. Es wurde eine Verfolgungsjagd, die uns zu einer Kirche
führte.

Kapitel 4: Die Kirche

Die Kirche war schon ein bisschen älter. Ich bin hier schon früher zum Beten
gegangen. Langsam ging ich in die Kirche, mein Schwert immer in der Hand.
Plötzlich sagten meinen Stimmen: „Das ist eine Falle!“
Ich drehte mich um und in dem Moment sah ich nur noch einen
Baseballschläger, der mir ins Gesicht geschlagen wurde. Ich hörte auf einmal
Stimmen, die sagten: „Tue es, bevor er aufwacht!“ Dann spürte ich den
Schmerz, der durch meine Brust drang. Ich öffnete die Augen und vor mir stand
eine fremde Frau. Sie schrie: „Du Monster, ich werde dich töten!“. Ich schaute
auf meine Brust. Das Schwert steckte tief in mir. Ich wollte es rausziehen, doch
ich war gefesselt. Da zog die Frau es heraus und ein heftiger Schmerz
durchströmte meinen ganzen Körper. Ich hörte die Stimmen, wie sie sagten:
“Nein, wehre Dich. Tu was“. Ich wusste, das war es. Ich nahm mein Schicksahl
an. Plötzlich sah ich meine Frau im Hintergrund, wie sie betete. Die Frau zog
das Schwert nun ganz heraus. Der Schmerz war zu schlimm, um noch
irgendwas zu sagen. Ich spukte Blut und weinte. Die Frau erhob das Schwert,
sie sagte: „Stirb du Monster!“ Ihre blauen Augen war mit Angst gefüllt, dann
schlug sie zu. Das letzte was ich sah, war meine Frau, wie sie immer noch
betete. Ich hätte mich damals nicht mit Josh messen sollen, dann wäre dies
wohl alles nicht passiert. Ich hoffe nur, dass meine Frau einen Besseren als
mich findet. Lebe wohl, Angelina.

„Ich möchte mich bei meinen Freund Andre bedanken, bei der Hilfe der
Geschichte. „

Von Elias Bühring

Die Krieger mit den Fuchsmasken

Von Fiona Zillich

Prolog
Die Dunkelheit lag über Tokio, der mittlerweile größten Stadt der Welt.
Eine schattenhafte Gestalt schlich durch die verdreckten Straßen. Sie
schlich sich in ein großes Gebäude, kletterte vorsichtig durch ein Fenster
hinein in das größte Büro des Hauses. Die Gestalt durchsuchte
aufmerksam alle Schubladen des Schreibtisches und fand schnell was
sie begehrte: einen kleinen braunen Lederbeutel in dem viele goldene
Münzen funkelten. Die Gestalt grinste leicht beim Anblick der
Münzen.~Endlich habe ich sie~ dachte die Gestalt. Schlagartig erinnerte
sich die Gestalt, dass sie nun schnell von hier fliehen musste, denn sie
hatte Verfolger am Hals. Schnell schlich sich die Gestalt nun aus dem
Büro, sie rannte durch einige Flure und Räume und so bemerkte sie
nicht, wie sie durch eine Laserschranke lief, doch wurde es ihr schnell
bewusst durch den schrillen Alarm der nun durch das ganze Gebäude
hallte. Die Gestalt wollte nun so schnell wie möglich von hier
verschwinden und rannte schneller. Plötzlich hörte die Gestalt Schritte
hinter sich und dachte ~Shit Ich dachte sie würden länger brauchen~.
Die Figur war nun beim Ausgang angekommen und sprintet hinaus und
um die nächstgelegene Ecke um ihren Verfolgern zu entkommen. Die
Verfolger näherten sich immer mehr, als sie ihre vermeintliche Rettung
sah: eine Feuerleiter. Sie erklomm schnell die ersten Sprossen der
Leiter. Doch plötzlich hörte sie einen Schuss und fühlte einen scharfen
Schmerz im Bein. Ein erstickter Schrei entwich der nun am Boden
liegenden Gestalt. Das warme rote Blut floss ungehindert aus der
Wunde am Bein. Die Verfolger kamen näher und näher, bis sie direkt vor
ihr standen, und sie sah, dass sie alle rote Fuchsmasken trugen. Die
Verfolger nahmen ihr wortlos den Beutel ab und verschwanden im
Dunkel der Nacht.
Kapitel 1

Schwer schleppte sich die Gestalt nach Hause, still fluchend. So wurde
sie von ihrer Großmutter empfangen.
„Großer Gott, Reiko, was ist denn dir passiert?!“, kreischte ihre
Großmutter erschrocken als sie die flüchtig versorgte Wunde am Bein
ihrer Enkelin sah.
„Nichts schlimmes Outoosan, nur eine kleine Auseinandersetzung mit
den Roten Fuchsmasken“.
„Reiko, du musst aufhören, dich immer mit denen anzulegen!“, rief ihre
Großmutter aufgebracht. Reiko hatte dies nun schon einige Mal erlebt,
aber das war eben ihre Arbeit, was sollte sie auch sonst tun? Die Krieger
würde ihr niemals eine andere Aufgabe zuteilen, immerhin war sie die
Fähigste aus der Oni-Abteilung, benannt nach den Geistern der
japanischen Mythologie. Eigentlich sollte ihre Großmutter das verstehen,
immerhin war sie selbst einmal Teil der Fuchsmasken gewesen. Doch
hielt sich ihr Verständnis hier in Grenzen, wer konnte es ihr verübeln, es
ging hier immerhin um das letzte lebende Mitglied ihres Clans. Früher
war der Haori Clan einer der mächtigsten Clans in Japan gewesen, doch
heutzutage waren kaum noch eine Handvoll von ihnen am Leben.
„Ich werde nicht zulassen, dass sie dich auch noch bekommen.“
Durch diesen Satz wurde Reiko wieder in die Realität zurückgeholt.
Sofort fluteten ihr die Erinnerungen an ihre Eltern und Geschwister in
den Kopf, ihr liefen Tränen aus den Augen, als sie wieder die fröhliche
Stimme ihres großen Bruders hörte, wie er rief: “Rei-chan, pass gut auf
Outoosan auf, während ich weg bin ok?“
„JA, Niisan, du kannst auf mich zählen“, hatte sie damals geantwortet,
unfähig zu verstehen, dass er vielleicht niemals zurückkehren würde.
Kapitel 2
Einige Monate später hatte Reiko sich wieder erholt und ging auch
wieder auf Missionen für die Fuchsmasken.
Eines Abends sollte sie einige alte buddhistische Schriften aus einem
Kloster abholen. Dort traf sie auf einige Mönche, die ihr einige
Weisheiten mitgeben wollten. Tamai-san ein älterer Mann mit vielen
Falten und einem langen weißen Bart, bat sie also mit den Mönchen zu
essen. Er sprach langsam und gebildet, diese Art zu sprechen fiel Reiko
sofort auf, es erinnerte sie an ihren Großvater. Sie willigte ein und wurde

sogleich von den Mönchen in den Speisesaal geführt. Es war ein
klassisch eingerichtetes Zimmer im japanischen Stil. Tamai-san ließ
verschiedene Gerichte in kleinen Schalen an den Tisch bringen,
gedämpftes Gemüse, Reis, verschiedene Teigtaschen und Suppen. Er
goss Raiko Tee ein und sprach: „Sei willkommen im Kloster der drei
Drachen. Reiko, ich nehme an, dass du nicht weißt, warum du von mir
eingeladen wurdest?“
Reiko nickte leicht verwundert.
„Nun gut dann werde ich es dir erklären“, sagte er und ließ Weihrauch
an den Tisch bringen. Sofort, als es auf dem Tisch stand, begannen sich
Formen zu bilden und es bildeten sich mehrere Drachen, Bäume und
einen Berg. Die Drachen flogen durch die Luft auf den Berg zu und
landeten elegant auf ihm, direkt neben einer Quelle, aus der das Wasser
nur so sprudelte.
Vom Rücken eines Drachen stieg eine menschliche Figur, sie ging zur
Quelle. Die Figur kniete sich vor der Quelle hin und faltete ihre Hände,
als ob sie beten würde. Plötzlich stiegen weitere Figuren aus der Quelle
heraus und die Figur vor der Quelle umarmte sie. Die Drachen nahmen
sie auf den Rücken und sie flogen davon. Der Rauch verdünnte sich
rapide, und Reiko sah wieder das Gesicht von Tamai-san. Sie hatte
während der Vision angefangen zu weinen und dachte nun darüber
nach, ob das, was bei dieser Figur funktioniert hatte, auch bei ihr
funktionieren würde.
„Also, Reiko, was denkst du nun?“, fragte Tamai-san, obwohl es eher
wie eine Aussage klang. Reiko antwortete: „Tamai-san, ich denke ich
werde zu dieser Quelle gehen und meine Familie zurückholen.“
Tamai-san nickte nur und brachte sie ohne weitere Worte in den Keller
des Klosters, wo sie ihre Schriften lagerten. Er gab ihr die Dokumente,
die sie abholen sollte, und eine versiegelte Schriftrolle mit Drachen
darauf mit. Reiko bedankte sich und machte sich schnell auf den Weg,
um die Dokumente abzuliefern.
Kapitel 3
Inzwischen hatte sich Reiko schon beim Hauptquartier gemeldet und die
Dokumente abgeliefert. Sie sprach gerade mit ihrer vorgesetzten
Yamada-san und verbeugte sich vor ihr: “Yamada-san, ich weiss, ich

kam erst von einer Auszeit, aber ich habe gerade die Karte zu etwas
gefunden, das für mich von unschätzbarem Wert ist. Ich muss losziehen,
um es zu finden.“ Yamada-san sah auf und nicke. „Du hast zehn Tage,
dann musst du wieder zum Dienst antreten.“
„Vielen Dank, Yamada-san!“, rief sie aufgeregt und machte sich auf um
ihre Sachen zu packen. Nachdem Reiko ihre Sachen gepackt hatte,
öffnete sie die Schriftrolle, um zu sehen, wo sie hin musste. Dort war
geschrieben, wie sie vom Fuß des Fuji zur Quelle kam. Also machte sie
sich auf nach Südwesten zum Fujisan, wo sie ihre Familie zurückbringen
würde.
Reika war auf einem Trampelpfad unterwegs, als sie plötzlich Geschrei
wahrnahm. Sie rannte in die Richtung aus der die Schreie gekommen
waren. Dort sah sie einige Jäger, die etwas in einem Käfig gefangen
hielten: es war ein Mensch mit Fuchsschwänzen und Ohren. Reiko hatte
schon oft Geschichten über solche Wesen gehört, sie wurden auch
Kitsune genannt.
Der Kitsune schrie noch einmal: „Lasst mich hier raus, ihr widerlichen
Menschen! Wisst ihr überhaupt, wer ich bin!?“
Reika schaute verdutzt, als sich der Kitsune in einen Fuchs mit drei
Schwänzen verwandelte, und ein lautes Quietschen durch den Wald
hallte. Einer der Jäger schrie den Kitsune an: „Halt doch mal dein
verdammtes Maul, du Scheissviech, wir machen doch auch nur unsere
Arbeit.“
Reika reagierte sofort und schrie die Jäger an: „Hey! Ihr da! Was macht
ihr da mit diesem Fuchs?“
„Das geht dich gar nichts an, kleines Mädchen, und jetzt verschwinde!“
Von hier zu verschwinden, kam ihr überhaupt nicht in den Sinn. Doch
musste sie, um ihren Plan durchführen zu können, bis zur Dunkelheit
warten.
Kapitel 4
Es war dunkel geworden über dem Wald in dem Reiko sich nun schon
seit einigen Stunden versteckt hielt. Die Wilderer hatten den Kitsune
inzwischen in eine große Holzkiste mit Löchern gesperrt und sich ans
Lagerfeuer gelegt, das sie entzündet hatten. Reiko hatte vor, den

Kitsune zu befreien, und sobald alle Wilderer schliefen, würde sie das
auch tun. Nun schnarchte auch der Letzte von ihnen friedlich vor sich
hin, und Reiko schlich sich langsam an die Kiste heran. Dort
angekommen, versuchte sie die Kiste so leise wie möglich
aufzubrechen. Doch ohne Hilfsmittel wollte es ihr nicht so ganz gelingen.
Sie schnappte sich eine beim Feuer liegende Flinte und brach die Kiste
auf. Der Kitsune, in seiner Fuchsform, sprang ihr direkt in die Arme.
Einer der Wilderer wachte auf und schrie: „Alarm!“
Reiko schnappte sich die Flinte und den Kitsune und rannte in den Wald.
Die Wilderer verfolgten sie, doch sie sprang auf einen Baum, wo sie sich
versteckt hielt, bis die Wilderer abgezogen waren. Die Sonne ging
gerade auf, als der Kitsune in seine Menschenform wechselte und Reika
neugierig anblickte. Nun konnte Reika das Geschöpf besser erkennen.
Er war in Wahrheit eine sie – ein Mädchen, das aussah, als wäre sie
ungefähr Neunzehn. Sie trug einen roten Kimono und eine Kette an der
ein Kristall hing. Das Gesicht der Kitsune wurde rot, als Reika sie eine
Weile ansah. Sie stotterte leicht „A-arigatou!“ und verbeugt sich. Reika
lächelte verlegen. „Ach, das hab ich doch gerne gemacht. Übrigens,
mein Name ist Reika.“
Die Kitsune wurde noch verlegener. „Ich bin Yuuyu.“
Ein weiteres Lächeln schlich sich auf Reikas Gesicht und sie sagte
„Hajimemashite Yuuyu-chan! Es freut mich auch dich kennenzulernen
Reika-sama“.
„Ehhhhh?! Reika-Sama?“, lachte Reika verlegen, denn mit dieser
Endung wurde ihr höchste Wertschätzung entgegengebracht.
Kapitel 5
Nach einigen kleinen Erklärungen und weiteren Danksagungen erklärte
sich Yuuyu-chan bereit, Reika zum Fujisan zu bringen. Die beiden
Mädchen machten sich weiter auf den Weg nach Südwest, und bald
verließen sie den Wald, in dem sie sich begegnet waren. Nach ungefähr
einem Tagesmarsch kamen sie an einen reißenden Fluss, der nicht so
leicht zu überwinden schien. Yuuyu wechselte in ihre Fuchsform und
sprang leichtfüßig über einige Steine, die aus dem Wasser ragten. Von
der anderen Seite aus rief Yuuyu: „Keine Sorge! Das ist ganz leicht!“
Reika vertraute ganz auf die Worte ihrer neugewonnen Freundin und

versuchte hinüber zu springen. Was sie größtenteils auch schaffte, doch
beim letzten Stein, kurz vor dem Ufer, fiel sie ins Wasser. Das Wasser
war kalt aber nicht tief. Reika wurde schnell von ihrer fuchsartigen
Begleiterin herausgefischt. „Danke“, sagte sie und lächelte verlegen.
Yuuyu lächelte warm zurück und zog sie weiter. Die Nacht brach
langsam heran, doch Reika bekam durch den Sturz ins Wasser ein
hohes Fieber und musste von Yuuyu gepflegt werden, die ihr ein nasses
Tuch auf die Stirn legte und sie in eine warme Decke hüllte. Sie zündete
auch ein Lagerfeuer für sie an. Am nächsten Morgen wachte die leicht
benomme Kriegerin auf und sah die an sie gelehnte Kitsune. Sanft legte
Reika die Decke um Yuuyu, und stand auf um weiteres Feuerholz zu
sammeln. Yuuyu wachte durch den Geruch von etwas Unbekanntem
auf, es roch gut. Sie öffnete ihre Augen und sah Reika kochend mit dem
Rücken zu ihr.
Kapitel 6
Die beiden Mädchen waren nun schon am Fuße des Fujisan
angekommen und bereit ihn zu erklimmen. Sie stiegen Höhenmeter um
Höhenmeter hinauf, bis sie in einer kleinen Höhle ankamen, zu der die
Karte sie geführt hatte. Die beiden schlichen tief in die Höhle hinein, als
Yuuyu plötzlich auf etwas Weiches trat, und ein Brüllen durch die Höhle
hallte. Sie erschraken, als sich ein gewaltiger Drache erhob und sie
leicht empört ansah. „Wer seid ihr und was tut ihr in meiner Höhle?“,
donnerte die Stimme des alten Drachen von den Felswänden.
„Wir sind Reika und Yuuyu und wir sind hier, um die Quelle der
Wiederbelebung zu finden“, sagte Reika so selbstbewusst wie sie
konnte. Der Drache sah sie verwundert an und lachte. „Hier?“
„Ja, wo denn sonst?“, fragte Yuuyu.
Der Drache überlegte kurz: „Nun ich kann euch dorthin führen, aber ihr
müsst wissen, eine Wiederbelebung kostet Opfer.“
„Was für ein Opfer?“, fragte Reika und der Drache lachte vielsagend.
„Ein menschliches natürlich.“
Reikas Augen weiteten sich schlagartig. Ein Menschenopfer? Wollte sie
das wirklich? Der Drache ließ sie beide auf seinen Rücken steigen und
flog mit ihnen los.

Kapitel 7
Als sie bei der Quelle ankamen, sahen sie menschliche Steinfiguren, die
überall um die Quelle herum standen. Die meisten hatten einen
schockierten Blick oder weinten. Reika wollte sich gerade vor die Quelle
zum Beten setzen, als sie von Yuuyu zurückgehalten wurde. „Nein! Bitte!
Reika, tu das nicht! Ich weiss ohne dich doch gar nicht was ich tun soll!
Bitte bleib bei mir!“ schrie sie.
„Ich muss!“ Reika hatte Tränen in den Augen genauso wie Yuuyu.
Sie setzte sich und begann zu beten „Oh Kami-sama, bitte, bring mir
meine Liebsten zurück und nimm dafür mein Leben an.“ Sie flüsterte
diesen Satz sieben Mal, bis plötzlich einige Figuren aus der Quelle
empor stiegen. Reikos Sicht verwischte und sie spürte wie sich ihr
Körper versteifte – sie wurde zu Stein.
All das war nun schon mehrere Jahre her. Reiko wurde als Heldin
gefeiert und ihre wiederbelebte Familie trauerte um sie. Yuuyu lebte mit
Reikos Familie, doch bereute sie immer, Reiko nie ihre wahren Gefühle
offenbart zu haben.
Ende.

David gegen Goliath

Andre Meinken

„Verdammtes Peeech!“, schrie ich, als ich von einer Gruppe Verbrechen verfolgt
wurde. „Bleib stehen, du Vollpfosten“! „Hiergeblieben, du Feigling“, riefen sie.
Ich, Kamijyo, friste ein Leben, welches ohne jeden Zweifel vom Pech verfolgt wird.
Oh und ihr fragt euch wie ich in diese Situation geraten bin? Tja,19. Juli. Da am Tag
darauf die Sommerferien anfingen, ging ich gut gelaunt in ein Familienrestaurant.
Und bestellte eine bittere Melone, sowie eine höllische Schneckenlasagne. Da
geschah es. Ich beobachtete wie ein paar Arschlöcher ein Mädchen belästigten und
dachte, ich könnte ja ein wenig den Helden spielen, als mich mein Glück verließ.
„Na komm“, sagte einer der Typen zum Mädchen.
„Hey, du! Ich glaube, sie fühlt sich belästigt.“
„Ahh, das tat gut. Ja und wie!“, sagte eine Gruppe hinter mir. Ich drehte mich um und
sie schauten mich böse an.  „Was will denn der Kerl?“ „Hast du ein Problem? Hä?“
So fing alles an. Ich lief bis ich eine große Brücke erreichte, es war nichts los, da es
nachts war. „Verdammt, endlich haben sie aufgegeben“.
„Also echt“, sagte ein Mädchen hinter mir. Ich drehte mich um und sah das Mädchen.
„Sag mal, was sollte das? Wolltest du den barmherzigen Samariter raushängen
lassen, um die Arschlöcher zu beschützen?“
„Verfolgen die mich etwa nicht mehr, weil…“
„Ja. Um weiterem Ärger vorzubeugen, hab ich sie ein wenig angebraten“.
„Also doch …“
„Hey. Weißt du, was eine Railgun ist?“
„Eine Railgun?“
Sie holte eine Münze aus ihrer Jackentasche. „Man nennt sie auch
Elektromagnetische Schienenkanone. Mit Hilfe des Flemingschen Momentums kann
man damit wie mit einer Kanone Geschosse abfeuern. Dann warf sie die Münze
hoch. „So etwa… Schau!“
Sie schoß die Münze an mir vorbei es war so schnell, dass ich nicht einmal reagieren
konnte. „Bei dreifacher Schallgeschwindigkeit kann selbst eine so kleine Münze
gewaltigen Schaden anrichten, Klar?“
„Hast du die Kerle etwa damit ‚angebraten‘?“

„Halt mich nicht für dämlich. Darin Level 0er Esper in ihre Schranken zu weisen, hab
ich recht viel Übung“.
Stimmt… Nicht sie wollte ich retten, sondern diese Typen, die sie leichtsinnigerweise
anmachen wollten. „Ich weiß ganz genau, dann du eine der sieben level 5er Esper
dieser Stadt bist, aber du solltest wirklich daran arbeiten, nicht so arrogant mit
anderen Leuten zu reden“.
„Also echt, so was würde nur jemand sagen, der stark ist“.
„Hey, Hey, Hey! Ich bin auch nur Level O!“ Doch das hinderte sie nicht daran mich
anzugreifen. Sie beschoss mich mit einem Blitzstrahl, den ich aber mit meiner
rechten Hand neutralisieren konnte. „Na dann. Warum übersteht das ein Level 0er
wie du ohne einen einzigen Kratzer?“
„Wie soll ich sagen. Unglück? Pech? Du… hast wirklich Pech.“ Sie wurde wütend und
ich hörte ein starkes Gewitter und ein helles Licht entstand am Himmel…

Kapitel 1: Sisters

Ich ging wie gewohnt nach einem langen Schultag nach Hause. Ich benutzte diesmal
aber einen Umweg, ich sah das Schocker-Mädchen aus der Ferne; als ich näher
kam um sie zu begrüßen bemerkte sie mich direkt. „Oh du bist’s“. Als sie das sagte
flog ein Zeppelin an uns vorbei der immer die neuesten Nachrichten zeigte. „Ich mag
diesen zeppelin nicht besonders“, sagte sie schlecht gelaunt.
„Warum nicht“?
„Weil Menschen sich an Gesetzen halten, die von Maschinen kommen“.
„Maschinen? Ah, wie war das nochmal… ‚Tree Diagram‘, oder?“
„Genau, Tree Diagram: Dieser künstliche Satellit, den die Stadt unter dem Vorwand,
Wetterdaten zu analysieren, ins Weltall schoss … Orihime 1 – der leistungsstärkste
Supercomputer der Welt. Das behaupten die, aber gibt’s so was krasses wirklich?
Naja ist ja auch egal Also, ich muss hier lang tschüss.“ Sie ging geradeaus weiter,
ich ging nach links. Als ich ein paar Treppenstufen hochging, sah ich sie auf,einmal
wieder. Sie saß neben einem Karton in der eine Katze lag. Und sie hatte Futter in der
Hand aber traute sich anscheinend nicht die Katze zu füttern.
„Das ist doch die Schockerin oder? Hey, bist du gerade nicht in die andere Richtung
gegangen?“

„Mmmh? Was meinst du?“
„Ist ja auch egal. Willst du ihr das Futter nicht geben?“
„Es ist wahrscheinlich unmöglich für mich, die Katze zu füttern. Ich verfüge über
einen sehr kritischen Fehler“.
„Fehler?“
„Mein Körper generiert ein schwaches magnetisches Feld, es ist nicht stark genug
als dass Menschen es bemerken könnten – Tiere aber schon. So ist es zu
befürchten, dass die Katze in ein Tierheim kommen wird“.
„Du hast Recht… aber…“
„Weißt du, wie die gefangenen Tiere in einem Tierheim behandelt werden?“ Sie
überedete mich, die Katze mitzunehmen: „Hey, du hast sie mitgenommen. Gib ihr
wenigstens ’nen Namen“.
„Hund. Diese schwarze Katze heißt nun Hund. Eine Katze, aber Hund… Hehe…“
„Ne, bleiben wir lieber ernst… Gib ihr einen, der majestätischer klingt oder so.“
Und so ging das die ganze Zeit. Als wir einen Buchladen erreichten, wollte ich mich
kurz über Katzen informieren. „Ich komm gleich wieder, also warte hier kurz“.
„Möchtest du Referenzbücher über Katzenpflege erwerben“?
„Das Wissen, nicht die Bücher. Oh, darf ich überhaupt eine katze mit in einen
Buchladen nehmen? Das mag banal klingen, aber bitte unterlasse es mich zu bitten,
auf sie aufzupassen, Danke“. Ich warf ihr die Katze zu. „Du hast gesagt, Katzen
mögen dich nicht wegen deinem magnetischen Feld? Dann überwinde diese Barriere
und wahre Freundschaft ist geboren“.
„Mensch was für ein Charakter muss man haben um eine Katze so werfen zu
können?“
Ich war ungefähr 10 Minuten im Laden, doch als ich rausging, war sie weg. Nur die
Katze und das Futter waren da. „Hä“? Ich hob die Katze auf und legte sie in meine
Arme. „Aber wo ist sie jetzt hin“? Als ich nach links schaute, sah ich eine dunkle
Straßengasse. Ich bekam das Gefühl, dass sie da sein könnte. Ich ging immer tiefer
in die Gasse, auf dem Weg fand ich einen blutigen Schuh. Ich beschloss weiter zu
gehen. Die Gasse führte nach links – und als ich ihr folgte, sah ich die mit Blut
überströmte Leiche des Mädchens.
„Das… kann doch“… Ich ging auf die Knie um mich zu übergeben. Ich lief davon und
rief die Polizei. Ich setzte mich auf eine Bank, während die Polizisten etwas
besprachen, und die Gegend absperrten.

„Junge. Hey, Junge. Könntest du uns, sofern du dir das zutraust, zum Tatort
begleiten? Würde das gehen“?
„Ja, das geht. Wir gingen in die Gasse, doch auf dem Weg dorthin fiel mir auf, dass
der Schuh nicht mehr da war sowie das Blut am Boden. Doch ich dachte mir nichts
dabei.
„Hey, Junge! Stimmt was nicht“?
„Die Leiche… sollte… doch hier sein.“ Ich und die Polizisten schauten uns um, denn
die Gasse hatte sehr viele Wege.
„Du, hier ist nichts“.“
„Hier… hier ist wirklich jemand gestorben. Was soll das? Was ist hier los?
Verdammt!“ Ich lief einfach los in der Hoffnung etwas zu finden.
„Hey, Junge“!
Ich rannte ungefähr 10 Minuten und ich hatte die Hoffnung aufgegeben. Doch als ich
in die Ferne schaute konnte ich eine person erkennen. Ich lief in die Richtung der
Person und tatsächlich – es war das Mädchen. Doch sie schleppte einen riesigen
Sack mit sich. „Wie ist das möglich“?
„Es tut mir leid. Es war meine Absicht, nach Abschluss der Operation
zurückzukommen“.
„Äh Sekunde. Du bist doch die Schockerin. Verflucht, was sollte das denn?
Tschuldige, ich dachte nur die ganze Zeit, dass du tot wärst. Aber zum Glück scheint
dir nichts zu fehlen“.
„Ich bin wirklich gestorben“.
„Was… trägst du da? Aus Sicherheitsgründen gleiche ich das Kennwort mit dir ab.“
„ZXC741ASD852QWE963“.
„W…as“?
„Dass du das Kennwort nicht entschlüsseln kannst, bedeutet, dass du nichts mit dem
Experiment zu tun hast“.
„In deinem Sack da hast du…“
„Sisters“, sagte eine Stimme aus dem Dunkeln und es kam noch eine Schockerin
dazu. „Es tut mir leid, dass ich die schwarze Katze zurückgelassen habe“, sagte eine
andere und es standen auf einmal drei Schockerinnen vor mir. „Jedoch konnte ich
nicht zulassen, dass ein Tier in diesen unnötigen Konflikt verwickelt wird. Ich habe dir
mit diesem Experiment wohl unnötig Sorgen bereitet. Deine Sorgen sind jedoch
unbegründet. Du warst wahrscheinlich derjenige, der die Polizei gerufen hat“.

Es tauchten immer mehr von ihnen auf, sogar hinter mir. Ich konnte meinen Augen
nicht trauen. „Jede hier ist dieselbe“.
„Was… ist das“
„Die mit der du Kontakt hattest, war Seriennummer 10032. Wir nutzen die Fähigkeit,
Elektrizitat zu manipulieren, um unsere Gehirnwellen miteinander zu verbinden. Alle
anderen teilen einfach die Erinnerungen von Seriennummer 10032.“
„Wer seid ihr“?
„Auf eine der nur sieben Level 5 Esper der Stadt ‚Railgun‘ aufbauende
massenproduzierte Körperzellenklone zur militärischen Nutzung: Sisters!“.
„Und was treibt ihr“?
„Nur ein experiment. Da es sich um geheime Informationen handelt, darf ich weitere
Details nicht erklären, aber dies gehört alles zum Experiment. Ich entschuldige mich
noch einmal dafür, dich in dieses Experiment verwickelt zu haben“.
Alle „Sister“ gingen nach und nach, doch ich realisierte noch nicht was geschehen
ist. „Kümmere dich bitte um die katze“. „Experiment? Militärische Nutzung? Weiß
sie… etwa von all dem?
Ich machte mich auf dem Weg zu ihrem Wohnheim. „Zimmer 208. Mal sehen…“ Ich
seh sie, und was dann? Sie nach Details über ein fürchterliches Experiment, bei dem
Menschen einfach so getötet werden, fragen? Ich beschloss trotzdem zu klingeln
„Ja“?
„Hier ist Kamijyo“.
„Aha… kamijyo also?“ Es klang nicht nach ihrer Stimme, also hatte ich den Verdacht
mich verwählt zu haben. „Oh, Tschuldigung! Hab wohl die falsche Zimmernummer
gewählt.“
„Aber nicht doch. Keine Sorge. Ich bin ihre Mitbewohnerin“.
„So ist das also“.
„Ja so ist das. Was willst du von ihr“?
„Nichts Großartiges, nur…“
„Du bist also für nichts großartiges hierhergekommen? Das stinkt zum Himmel“!
„Wenn sie nicht da ist, hat sich das erledigt.“ Ich hörte ein lautes Piepen und die Tür
öffnete sich.
„Sie ist noch nicht zurück. Wenn du sie sehen willst, solltest du einfach reinkommen
und warten“.

Ich ging die Treppen hoch und ging zu Zimmer 208. „Zimmer 208. Hier ist es“. Ich
klopfte zweimal an die Tür.
„Komm rein. Die Tür ist nicht abgeschlossen“.
„Ich komm rein“… Als ich rein kam sah ich zwei nebeneinander aufgestellte Betten.
„Das ist mein Bett, setz dich auf das, solange du auf sie wartest“.
Als ich mich grad hinsetzen wollte, hörte ich schritte aus dem Gang. „Ist sie zurück“?
„Diese schritte… Wir haben ein problem! Um die zeit macht die Aufseherin ihre
Inspektion! Was sollen wir tun? Wenn die rausfinden, dass in einem zimmer des
Mädchenwohnheims ein Mann ist… wir teleportieren uns mal kurz nach draußen ok?“
Sie berührte meine rechte Schulter, doch es passierte nichts. „Wieso funktionieren
meine Kräfte bei dir nicht“?
„Äh… das liegt garantiert an meiner rechten Hand“
„Versteck dich unter dem bett“!
„Au! Warte, das geht nicht! Es ist zu eng“! Irgendwie habe ich es doch geschafft mich
unters Bett zu quetschen, unter dem war Bett war ein großer Teddy mit einem
Reißverschluss.
„Es ist Zeit für Abendbrot! Begeben sie sich in die Cafeteria“, sagte eine etwas tiefe
Stimme. „Wo ist deine Zimmerkollegin“?
„Sie nimmt gerade Nachhilfestunden vielleicht dauert’s länger.
„Darüber wurde ich nicht informiert. Wenn sie gegen die Ausgehsperre verstößt,
kostet das auch ihre Mitbewohnerin einen Punkt, verstanden“?
„Ja, ich habe verstanden“.
Als beide den Raum verließen, öffnete ich den Reißverschluss: es war ein Zettel
drinnen.

Sisters… das ist… Level 6?! Die Annäherungsrechnung Tree Diagrams… führt zu der
Schlussfolgerung, dass nur eine Person in der Lage ist, das unbekannte Level 6 zu
erreichen. Durch Vorbereiten spezieller Schlachtfelder. Und durch Kämpfe gemäß
des Szenarios wird sein Wachstum durch das Schlachtfeld angeregt werden.

Auf der letzten Seite befand sich eine Karte mit mehreren roten Kreuzen und einem
großen schwarzen Kreuz in der Mitte. Ich lief los und machte mich auf die Suche.
Wo… wo ist sie? Es weht kein wind, aber die Propeller drehen sich? Durch die
Rotation der Propeller wird Windenergie gewonnen. Wenn ihnen also andersrum

Elektrizität zugeführt wird, drehen sich sich die Propeller! Ihr Lörper erzeugt
permanent Strom. Das bedeutet, wenn ich diesen Propellern folge… die Propeller
brachten mich zur großen Brücke und tatsächlich: sie war da!
„Hey, Was tust du da“?
„Ich kann tun und lassen, was und wo ich will. Ich bin Railgun, eine Level 5. Schläger
sind also keine Gefahr. Außerdem hast du kein Recht mich zu belehren“.
„Lass den Quatsch“.
„Was soll ich lassen“?
„Die Annäherungsrechnung Tree Diagrams… führt zur Schlussfolgerung, dass durch
die Vorbereitung 128 verschiedener Schlachtfelder und das 128-malige töten von
Railgun… Accelerator in der Lage sein wird, das Level 6 zu erreichen. Weil es
unmöglich ist, 128 Railguns vorzubereiten, wurde das Hauptaugenmark auf das
Level 5 Massenproduktionsprojekt „Sisters“ gelegt. Nachberechnungen ergaben,
dass durch die Vorbereitung 20.000 verschiedener Schlachtfelder und das 20.000-
malige Töten von Sistern dasselbe Ziel erreicht werden kann.“
„Deine Schwestern wurden also dazu erschaffen, einen Level 6 zu kreieren  und
dabei draufzugehen, richtig? Und was tust du? Diese karte hast du garantiert nicht
auf legalem Weg erhalten. Was sind das für Markierungen um diese
Forschungseinrichtungen herum? Die sehen aus… wie Abschussmarkierungen,
stimmt‘s?“
„Damit liegst du wohl auch richtig. Ich ballere meine Railgun schließlich nicht blind
durch die Gegend. Maschinen in Forschungseinrichtungen kosten Millionen, nicht?
Mit Hilfe des Internets hab ich alle zerlegt, Als Resultat werden die
Forschungseinrichtungen geschlossen… und das Projekt wird eingefroren. So wäre
es zumindestens geplant gewesen“.
„Wäre“?
„Egal, wie viele ich zerstöre, sofort nehmen Neue die Plätze ein. Für diese
Wissenschaftler muss Level 6, etwas was sie noch nie gesehen haben, wohl ziemlich
verlockend sein. Diese Mädchen… bezeichnen sich selbst als Versuchskaninchen…
und sie wissen auch, was sie da sagen…
„Menschliche Klone verstoßen gegen internationales Recht, oder? Wenn du das
aufdecken könntest, würde sogar der Kongress-„.
„Diese Stadt wird vom Tree-Diagram-Satelliten überwacht. Das heißt, dass der
Kongress stillschweigend seine Zustimmung gegeben hat. Ich habe dieses Problem

überhaupt erst erschaffen. Deswegen muss ich auch die sein, die sie retten.
Eigentlich ist es ganz einfach, wenn du darüber nachdenkst. Dies ist ein Experiment,
das nur dazu dient, den Accelerator stärker zu machen. Wenn der Mittelpunkt dieses
Experiments, der Accelerator, verschwindet, löst sich das Experiment von selbst in
Luft auf“.
„Du lügst. Du kannst den Accelerator nicht besiegen. Wenn du das gekonnt hättest,
hättest du es längst getan. Was bedeutet, dass du es nicht kannst. Du warst von
Anfang an kein Gegner für den Accelerator. Warum hast du mich nicht um Hilfe
gebeten“?
„Warum haben sie denn 20.000 Sisters vorbereitet? Weil sie keine 128 Railguns
vorbereiten konnten. Warum brauchten sie 128 Railguns? Damit Accelerator zu
einem Level 6 werden kann. Mal angenommen, ich schaffe noch nicht mal das. Mal
angenommen, nachdem er mich 128 mal getötet hat erreicht er nicht Level 6, womit
ich den Wissenschaftlern zeigen könnte, dass sie falsch liegen. Tatsächlich hat Tree
Diagram berechnet, dass ich im 125. Kampf gegen Accelerator sterben werde. Also
was, wenn ich dummerweise schon beim ersten Kampf sterbe? Wenn sie das
Ergebnis sehen, werden sie sicher denken, dass die Maschine sich geirrt hat.“
„Selbst wenn du ihnen die Berechnung wiederlegen kannst, würden sie einfach eine
neue Simulation starten und mit dem Experiment weitermachen“.
„Das wird nicht passieren. Tree Diagram… wurde vor ein paar Wochen durch einen
Angriff von der Erde aus zerstört. Das heißt, dass sie nicht mehr simulieren können.
Egal, wie viele Daten sie bisher haben, wenn sie diese nicht analysieren können,
bleibt nichts anderes übrig, als das Experiment aufzubrechen“.
„Ich verstehe. Du willst sterben, was“?“
„Ja“.“
„Mit deinem Tod werde die verbleibenden 10.000 Sisters gerettet werden? Denkst du
das ernsthaft“?
„Jupp. Ich geh jetzt dorthin, wo der Accelerator sich aufhält. Ich werde mit dem Kopf
durch die Wand gehen und das Experiment aufhalten“.
Ich stellte mich vor sie, um zu verhindern das sie zum Accelerator geht.
„Weg da“.
„Nein“.

„Verstehst du überhaupt, was du sagst? Wenn ich nicht sterbe, werden 10.000
Sisters getötet! Du denkst doch wohl nicht etwa, dass ihr Tod nichts ausmacht, weil
sie klone sind“?
„Ich denke nicht, dass es nichts ausmacht, sie sterben zu lassen. Was aber nicht
bedeutet, dass ich automatisch weiß, wie man ihren Tod verhindern kann. Aber
trotzdem kann ich nicht zur Seite gehen.“
„Ach so. Du wirst mich aufhalten, was? Das Leben meiner 10.000 Sisters ist dir also
scheißegal. Ich ertrage es nicht mehr, dass sie verletzt werden. Deswegen werde ich
sie mit meinen eigenen Händen retten. Das ist meine Letzte Warnung! Geh zu Seite!
Ich weiß immer noch nicht, was für ’ne kraft du hast, aber ich darf heute nicht
verlieren. Also verteidige dich, als ob du dem Tod ins Auge sehen würdest! Sonst…
wirst du wirklich sterben“!
Ich streckte meine Arme aus und tat nichts.
„Hey! Was soll das denn jetzt“?
Ich antwortete nicht.
„Willst du mich mit Gewalt aufhalten? Schön. Dann muss ich mich ja auch nicht
zurückhalten. Selbst wenn du dich nicht verteidigst, knall ich dich ab!“
„Ich werde nicht gegen dich kämpfen. Ich werde nicht… gegen dich kämpfen“.
„Bist du irgendwie Hacke? Es gibt für mich keine andere Lösung mehr. Das ist nicht
so wie sonst immer. Das ist die Hölle, in der 10.000 Menschen ohne Skrupel getötet
werden! Denkst du, dass dieses „Ich werde nicht kämpfen“ funktionieren wird“?
„Trotzdem… Trotzdem will ich nicht gegen dich Kämpfen“!
„Ich sag dir, du sollst Kämpfen… ich sag dir,… du sollst gegen mich kämpfen! Sie
schoß einen Blitzstrahl bewusst an mir vorbei, doch ich bewegte mich nicht. „Beim
nächsten mal brenn ich dir ein loch in den Schädel. Verteidige dich, wenn du gegen
mich kämpfst! Geh mir aus dem Weg wenn nicht! Versuch bloß nicht, jemanden mit
deinen dilettantischen Gefühlen aufzuhalten! Sie schoss erneut einen Blitzstrahl
diesmal traf er mich und ich flog ungefähr 15 Meter zurück und lag auf dem Boden,
Doch ich bündelte meine ganze Kraft und stand wieder auf.
„W-Warum… Warum… kämpfst du nicht gegen mich“?
„Kein… Plan… ich weiß nicht,… warum ich nicht gegen dich kämpfe… Ich weiß
nicht,… ob es noch andere gute Lösungen gibt… Aber… Ich mag es nicht… Ich will
nicht sehen, wie jemand verletzt wird. Warum… musst du sterben? Warum muss
jemand getötet werden? So was würde ich nie akzeptieren“!

„Halts Maul… selbst wenn es solch eine glückselige Welt gibt, die jeder will und in der
jeder lächelt,… ist in so einer Welt ist kein Platz für mich“!
„Du merkst jetzt schon, dass dein Weg niemanden retten wird… selbst wenn du
stirbst… und das leben deiner 10.000 sisters rettest… Denkst du, sie werden dir für
die Art und Weise, wie du sie gerettet hast, danken“?
„Schnauze… Halt einfach die fresse und kämpfe gegen mich. Ich bin nicht so eine
reine Seele, wie du denkst“! Sie beschoß mich wieder, diesmal nicht so stark und ich
ging nicht zu Boden. „Ich hab mehr als 10.000 Menschen getötet. Für eine
Verbrecherin wie mich gibt es keinen Grund, noch auf dieser Welt zu sein… keinen!
Warum zum Teufel… setzt du dich so sehr für eine Verbrecherin wie mich ein“?
„Du bist keine Verbrecherin! Warum lebe ich dann? So eine enorme Elektrizität kann
kein normaler Mensch überleben. Du hast mich unbewusst geschont, oder“?
„Unbewusst geschont? Nie im Leben. Ich wollte dich töten… ich wusste, dass du dich
nicht verteidigen würdest… und trotzdem-„
„Trotzdem hast du mich nicht getötet! Für dich ist es vielleicht dein letzter Traum, mit
deinem Leben deine Schwestern zu retten. Aber schlussendlich ist deine Seele zu
rein, um den Kerl, der dir im Weg steht zu töten, oder“?
Sie rastete endgültig aus und es entstand ein riesiges Energiefeld aus purer
Elektrizität, doch ich überlebte auch diesen Angriff – und hatte plötzlich eine
Eingebung. „Ich weiß es jetzt. Ich weiß, wie man das Experiment stoppen kann.
Wenn du darüber nachdenkst, ist es eigentlich ganz einfach. Tree Diagram hat das
Experiment unter dem Gesichtspunkt errechnet, dass der Accelerator der stärkste
Esper der Stadt ist. Wenn also dieser sogenannte stärkste Accelerator in einer
einfachen Prügelei besiegt wird, würde niemand mehr so einen Versuch fortsetzen,
bei dem die Grundannahme nicht mehr stimmt. Also müssen wir nur dafür sorgen,
dass diese Wissenschaftler denken, dass dieser Accelerator eigentlich
superschwach ist“.
„Das ist nicht machbar. Ich hab den Accelerator bisher nur einmal getroffen, aber ich
kann dir sagen, dass ein Kampf gegen ihn nicht mal als Match bezeichnet werden
kann. Für ihn ist ein kampf nur eine Einbahnstraße, um einen Gegner zu schlachten!
Außerdem sind wir beide Level 5. Selbst wenn ich ihn wie durch ein Wunder besiege,
dann würden die Wissenschaftler folgern, dass es in der Fehlertoleranz lag. Sie
würden nicht auf die Idee kommen, dass Accelerator ein Schwächling gewesen sein
könnte“.

„Dann brauche halt einfach nur ich zu kämpfen. Wenn der stärkste Level 5 der Stadt
gegen den Schwächsten Level 0 verliert …“, schlug ich vor.
„Das ist unmöglich. Du kennst seine Kraft nicht. Dass du jemanden bekämpfen willst,
der es mit dem Millitär der ganzen Welt ohne zu zögern, aufnehmen würde, ist schon
ziemlich bescheuert, okay? Impuls, Wärmeenergie, elektrische Ladung, er kann jede
Art von Vektor, den er berührt, manipulieren“!
Ich machte mich trotzdem langsam auf dem weg. „Du hattest eigentlich vor, zum
Accelerator zu gehen, oder? Sag es mir. Wo ist er? Ich machte mich endgültig auf
dem weg, als ich ankam sah ich eine riesige Containerlandschaft, die umzäunt war.
Ich kletterte über den Zaun und sah mehrere kleine Blitze. Ich war mir sicher das sie
da waren. Als ich zu denen lief, sah ich wie eine „Sister“ auf dem Boden lag und der
Accelerator sie trat. Er bemerkte mich direkt als ich hinter ihn stand und er hörte auf
sie zu treten.
„Geh weg von ihr. Du gehst jetzt sofort von ihrer Schwester weg“.
„Hey, hey, jetzt mach mal halblang. Bring keine Zivilisten mit ins Testgelände. Mann,
das wird ’nen bitteren Nachgeschmack geben. Zivilisten die hinter das Geheimnis
gekommen sind, muss ich wohl killen, was“?
„Halt’s Maul. Klappe zu und weg von ihr! Du Schläger“!
„Und für wen hältst du dich? Mich, den stärksten von nur sieben Level 5 Espern,
einen Schläger zu nennen… Das ist nicht mal lustig. Hey, du bist interessant“.
Ich ließ mich nicht einschüchtern und ging langsam auf ihn zu. „Ich bin hier, um dich
zu retten“, sagte ich zu der einen „Sister“. „Stirb mir nicht einfach so weg, okay? Ich
will dich noch mit massig Kram vollschwatzen, klar? Deswegen werde ich dich jetzt
retten. Du bist einfach ruhig und bleibst da liegen“.
„Was? Spuckst einfach so diese heroischen Texte aus… sag jetzt bloß nicht, dass du
mich ganz vergessen hast“!?, sagte der Accelerator.
Ich holte aus um in ein paar aufs Maul zu hauen aber er stampfte im selben Moment
auf den Boden und der ganze Boden unter mir zersprang und ich flog nach hinten.
„Zu langsam. Mit derKriechgeschwindigkeit bist du’n Jahrhundert zu langsam“!
Er löste die Gleise aus dem Boden und kickte sie in meine Richtung, als wären es
fußbälle.
„Komm schon, komm schon!“ Ich konnte ihnen zwar ausweichen aber gerade als ich
aufstehen wollte ging es direkt weiter. „Zu langsam. Komm schon, du bist viel zu
lahm. Wenn du willst, dass ich diese Jagd genieße, dann sei ein Fuchs. Sei kein

Schwein, das auf seine Schlachtung wartet, du Penner! Nun denn“. Er stampfte
wieder in den Boden und alles vor mir zersprang. „Wollen wir’s Langsam… beenden?
Er versuchte mich zu packen als ich auf dem Boden lag. Doch ich schlug seine Hand
mit meiner Rechten weg und durchbrach somit seine Reflexionsbarriere. Doch das
verbesserte die Situation nicht. Er wurde wütend und seine Attacken wurden heftiger.
Viele Container fielen um und verloren ihren ihren Inhalt.
„Sieht so aus, als wäre da Weizenmehl drinnengewesen. Und da es heute Nacht
windstill ist, kann das schon recht gefährlich werden, nicht war? Du hast sicher schon
mal von einer Staubexplosion gehört, nicht?“
Ich lief so schnell ich konnte und alles ging in die Luft. Ich konnte zwar entkommen
doch hatte viele Verletzungen am körper. „Oh Mann. Da hab ich mich jetzt aber total
blöd angestellt. Bei so wenig Sauerstoff würd’s mich ja auch erwischen. Dreck, ich
dachte, ich geh drauf. Du kannst dich freuen: Du warst warscheinlich der Erste
überhaupt, der das gebracht hat, mich in eine Nahtod-situation zu bringen. Ich stand
wieder auf und war bereit zum Angriff.
„Versuch’s doch“, sagte mein Gegner, „aber du kannst nicht näherkommen. Und
selbst wenn, was könntest du schon ausrichten? Ich kann jeden Vektor kontrollieren,
mit dem ich in Berührung komme. In dem Moment, in dem ich dich berühre, werde
ich jede Vene und jedes Organ in deinem Körper zermatschen. Haste das jetzt
endlich geschnallt?“ Er griff mich an. Er flog in sehr schneller Geschwindigkeit auf
mich zu, doch bevor er mich treffen konnte, schlug ich ihn gegen das Kinn. „Fahr zur
Hölle“!!! Er flog zurück, lag auf dem Boden und stand sehr schnell wieder auf.
„Okay… Das ist interessant verdammt, super, das ist perfekt. Du Kleiner“. Er
sprintete wieder los und ich traf wieder sein Gesicht. „Die Kraft meiner rechten Hand
funktioniert“. Ich traf immer mehr Schläge es schien so als könnte er sich nicht
wehren. „Dreck“… Er sprang hinter eine Containerreihe. „Verdammter Dreck… was
zu Hölle… passiert hier“…?
„Also du hast noch nie verloren, ja? Du radierst alle deine Feinde mit einem Treffer
aus. Du wirfst alle Attacken zurück. Leute wie du haben keinen Plan, wie man sich
ordentlich prügelt“.
„Werd jetzt bloß nicht so frech, du Volltrottel“! Er griff wieder mit den Gleisen an, aber
diesmal wusste ich wie ich mich zu verteidigen habe. Ich sprang auf ihn zu und
landete einen Volltreffer. Jedoch in dem Moment, in dem ich ihn schlug, erzeugte er
einen Windstoß und ich knallte gegen einen Container. Es wurde sehr windig, er

streckte seine Hände nach oben und es bildete sich eine blaue Kugel, die immer
größer wurde über seinem Kopf. „Töte ihn“.
Es schossen mehrere Strahlen auf mich zu; sie waren so stark das ich sie nicht
komplett mit meiner rechten Hand neutralisieren konnte. Verdichten… Verdichte die
Luft.
„Accelerator! Keine Bewegungen“! Es war das Mädchen. …“Nicht“… „Tut mir leid. Sie
hatte vor, Accelerator mit ihrer Railgun abzuschießen, doch dann ging ihr was durch
den Kopf. „Plasma? Er hat die Richtung der winde kontrolliert, sie in einem Punkt
gesammelt, und Plasma erzeugt?! Meine Kraft kann gegen sowas nichts
ausrichten… wenn ich die winde auch kontrollieren könnte… aber seine kraft… Wind?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Plasma entstanden ist, indem er nahe Winde in
einem Punkt verdichtet hat. Accelerator berechnet die Windrichtungen, um das
Plasma zu kontrollieren. Wenn das so ist… sie lief zu der einen Sister, die in der
Nähe lag, um ihren Plan umzusetzen. „Bitte, wach auf. Du musst was für mich
erledigen. Ich weiß, dass ich zu viel verlange, aber bitte, wach nur dieses eine Mal
auf!“
Die „Sister“ wachte ohne Probleme auf und der Plan konnte gestartet werden. Die
Sister informierte die anderen Sistern übers Netzwerk. Alle Sisters gingen zu allen
Windrädern der Stadt und manipulierten  die Richtung mit ihnen Kräften.
„Ich hab die winde falsch berechnet?“, rief unser Gegner. „Was? Was passiert hier?
Meine Berechnung sollte tadellos sein. Dieses unregelmäßige Bewegungsmuster
kann einfach kein natürlicher Wind sein.“
Die eine Sister stellte sich hinter Accelerator.
„Du Hure… ich werd dich killen“
„Denkst du ich lass dich“?, sagte das original und stellte sich vor die Sister.
„Du bist viel zu schwach für mich. Die Level in dieser Stadt gehen nur bis 5,
deswegen kann ich nicht höher aufsteigen.
„Fass sie… nicht… an!“. schrie ich mit letzter Kraft, während ich aufstand. Wir liefen
beide aufeinander zu und ZACK wir trafen uns gleichzeitig. Ich sah in den letzten
Sekunden wie Accelerator zu boden ging, dann ging das Licht auch bei mir aus.

Animo

Von Jannes Hinrichs

Kapitel 1 : Wie alles begann
Hallo, ich bin Jo. Eigentlich bin ich ein ganz normaler Goldadler aber ihr denkt euch
bestimmt: “Warum kann ich schreiben?” Denn ich bin ein Animo. Ihr fragt euch bestimmt:
“Was ist ein Animo?” Ein Animo ist ein x-beliebiges Tier, das sich in einen Menschen
verwandeln kann. Oder ein Kind wächst in der Menschenwelt auf und kann sich ab zwölf
Jahren in ein Tier verwandeln. Dann kommt jeder Menschen-Animo auf ein spezielles
Internat. Auf dem Internat lernt der Animo sich zu verwandeln und in seiner Zweitgestalt zu
kämpfen.
Kapitel 2 : Der Abflug
Ich war gerade auf meinem Heimatberg und seit einer Woche war es die ganze Zeit sehr
sehr laut. Mein Vater sagte, ein Bergwerk wäre da. Wir müssen weg, wenn bald nicht
etwas passiert, weil wir uns vergiften könnten und es viel zu laut ist. Deswegen wollte ich
mit meinem Animo-Freund Tom (der Spatz) um die Welt fliegen und neue Animo-Freunde
finden, um mit ihnen gegen das Bergwerk zu kämpfen.
Wir waren über den Rocky Mountains und sagen Tschüss zu unseren Eltern und meinem
Bruder. Tom und ich machten uns jetzt fertig für den Abflug. Wir trafen die letzten
Vorkehrungen. Wir hoben ab und flogen nach Kanada, um Animos zu finden. Ich fühlte den
Wind zwischen meinen Federn und ich hörte ein Wolfsrudel, das heulte um sich zu
verständigen. Tom und ich entschieden uns runter zu fliegen, um zu gucken ob Animos in
dem Rudel sind. Und tatsächlich waren zwei Welpen Animos! Wir überredeten die Welpen
ihren Anführer, den Alpha auf wölfisch zu bitten mit uns kommen zu dürfen. Er sagte: “Ja!”
Die Welpen hießen Garry und Barry. Es gab aber einen Haken: Garry und Barry konnten
nicht fliegen.
Also gingen die Wölfe durch den Wald. Tom flog unter der Baumkrone und ich erkundete
vor. Nach etwa einer Stunde sah ich eine Bärin! Ich musste die anderen vor der Bärin
warnen, bevor es zu spät war. Ich wußte nicht ob sie ein Animo war, aber eins wusste ich
sicher: sie sah sehr wild und gefährlich aus!
Kapitel 3 : Der Kampf mit der Bärin
Ich kam zu spät. Der Kampf zwischen der Bärin und Tom, Garry und Barry war schon in
vollem Gange. Alles was ich tun konnte war der Bärin mit meinen Klauen an die Nase zu

krallen. Nach etwa zwanzig Minuten konnten wir nicht mehr. Aber sie konnte noch lange.
Bis Tom ihr tief ins Ohr pickte. Da jaulte sie kleinlaut auf und rannte schnell ins Dickicht.
Die Welpen und Tom mussten sich von dem Schreck erst erholen. Ich flog hoch in die Luft
um zu kontrollieren, dass die Bärin nicht wiederkommt.
Kapitel 4 : Ganz viele Animos
Am nächsten Tag machten wir uns weiter auf die Suche nach Animos. Wir kamen an einer
Lichtung an, auf der es nach Elch roch. Ich fühlte ein kleines krabbeliges Tier auf meinen
Federn. Ich hörte wie jemand in Gedanken zu mir sprach: “Hi, ich bin Laura. Wer seid ihr?
Seid ihr auch Animos?” Ich sagte: “Ich bin Jo und wer bist du? Und wo bist du
überhaupt?” Laura antwortete: “Wehe, du pickst mich auf! Denn ich bin eine rote
Waldameise und gerade in deinem Federkleid.” Jo erwiderte: “Komm da sofort raus! Du
machst bestimmt meine Federn kaputt.” Laura fragte: “Keine Sorge, mache ich nicht. Habt
ihr euch schonmal verwandelt?” Darauf sagte Tom: “Neee, du denn?” Laura antwortete:
“Ja klar!” Dann fragten Garry und Barry zusammen: “Möchtest du vielleicht mit uns
mitkommen? Wir wollen Jo’s Heimatberg von dem Bergwerk befreien.” Laura antwortete:
“Können ein paar meiner Brüder und Schwestern mitkommen? Sie sind auch Animos.” Jo
sagte: “Ja klar. Wieviele Geschwister hast du denn?” Laura erklärte: “Äähm, so ungefähr
vierzigtausend.” Jo machte ein überraschtes Gesicht und sagte: “Ja, gerne. Bring alle mit.”
Jetzt gingen ungefähr vierzigtausend und fünf Tiere durch den Wald und sie sangen.
Ungefähr so: “Wir rennen durch den Wa-ha-hald” und das ging etwa zwei Stunden. Dann
kamen wir an einer Straße an. Zwanzig Meter weiter war eine Bushaltestelle. So hatte es
Laura gesagt. Wir gingen hinter einen Busch und Laura suchte nach einer Grube. Da
sollten Garry und Barry Stoffe rausholen. Laura sagte: “Das ist Kleidung. Verwandelt euch
und zieht euch mit der Kleidung an.” Beim fünften Versuch mich zu verwandeln, klappte es
endlich.
Wir gingen in den Bus. Natürlich hat Laura ihre Brüder und Schwestern in einer Tasche
getragen. Sie sagte: “Wir fahren jetzt zu den Rocky Mountains.” Plötzlich sprach ein Junge,
der uns beim Verwandeln entdeckt hatte, an: “Seid ihr Tier oder Mensch?” Garry sagte
erschrocken: “Er hat uns gesehen?” Laura zu Tom: “Ist er ein Animo?” Tom antwortet: “Wir
können es ja mal ausprobieren.” Und plötzlich ohne Anweisung verwandelte sich der Junge
in einen kalifornischen Kondor.
Kapitel 5: Der Kampf um den Berg
Der Kondorjunge stellte sich vor: “Hallo, ich heiße Kai. Und wie ihr seht bin ich das Gleiche
wie ihr: ein Animo! Ich habe schon ein bisschen Erfahrung im Verwandeln weil ich auf dem

Anim-Internat in den Rocky Mountains bin! Wir ihr seht bin ich ein kalifornischer Kondor –
von uns gibt es nur noch neun Exemplare. Vier davon sind Animos: meine Eltern, meine
Schwester und ich. Warum seid ihr in den Rocky Mountains? Was habt ihr vor?”
Jo antwortete: “Erstmal, ich bin Jo. Ein Goldadler. Wir wollen meinen Heimatberg vom
Bergwerk befreien. Es wird uns noch vergiften und es ist viel zu laut.” Daraufhin Kai: “Oh,
ich habe eine Idee! Ich bin eine sehr sehr seltene Tierart. Wenn die Tierschützer mich
sehen, dann werden sie das Bergwerk schließen. Und erst recht, wenn die beiden
Wolfsjungen mitkommen. Sie stehen genauso wie ich unter besonderem Naturschutz. Und
selbst rote Waldameisen stehen unter Naturschutz.” Da kam eine leise Stimme aus der
Tasche von Laura: „Aber wir sind nicht selten. Wir sind ungefähr vierzigtausend und eins.”
Da mussten alle lachen. „Keine Sorge” sagte Kai, „auch wenn man vierzigtausend ist kann
man eine geschützte Tierart sein.” Tom fragt Kai: „Hast du überhaupt ein Handy oder wie
man das nennt?” Laura ruft rein: „Ich habe ein Handy du Dummi.” Jo sagte: „Super, Laura.
Dann rufst du die Tierschützer an!”
Als Jo, Tom und Laura in Menschengestalt bei dem Bergwerk ankamen und Kai der
Kondor über ihnen flog, heulten die beiden Wolfswelpen und wenn man auf den Boden
guckte sah man ungefähr vierzigtausend rote Waldameisen. Die Tierschützer waren schon
am Bergwerk und sehr wütend auf die Firma. Sie sahen einen seltenen kalifornischen
Kondor auf einen Baumwipfel landen. Sie sahen spielende Wolfswelpen und rote
Waldameisen die einen Bau anhäuften. Außerdem rochen sie ein bisschen Aas das sich
der Kondor inzwischen gesucht hatte. Einer der Bergwerksarbeiter fühlte eine rote
Waldameise auf seiner Haut und Laura war nicht mehr in Menschengestalt zu sehen.
Die Tierschützer riefen die Firma an und drohten mit einer gigantischen Geldstrafe von 50
Millionen Dollar für das Tierschutzrecht. Der Kampf um Jos Heimatberg war gewonnen!
Ein paar Tage später war das Bergwerk schon fast komplett ausgeräumt und Kai
berichtete, dass in der Zeitung stand, dass das Bergwerk in den Rocky Mountains
geschlossen wurde.
Alle Bewohner des Waldes waren sehr froh, dass ihr Lebensraum erhalten blieb. Und die
vierzigtausend und fünf Animos blieben bis an ihr Lebensende Freunde.

Bilchi, die bunte Welt

Von Isabella Bertoldo-Schünke

Es gibt mehrere Planeten, auf denen Lebewesen leben von denen einer der Planet Bilchi ist.
Dies ist ein Planet, den fast niemand kennt, weil er in einer anderen Galaxie ist und er sehr
weit von der Erde ist.
In Bilchi gibt es ein Million Sorten leckerer Früchten, alle Bäume tragen Früchte und sind sehr
bunt. Die Aliens, die dort leben, wie zum Beispiel Bibo, sind klein und ruhig, sie sind gelb und
sind langsam. Bibo lebt mit seiner Familie und vielen verschiedenen süßen Tieren und auch
vielen Pflanzen.
Bibo lebt in einem kleineren Dorf mitten in einem bunten Wald, da gibt es so viele Früchte mit
vielen verschiedenen Farben und Größen und alle sind sehr lecker, zum Beispiel Manchia: Die
Schale ist rot und innen ist die Frucht blau, hat keine Kerne und wiegt zwischen vier und fünf
Kilogramm, hat sehr viel Vitamine und schmeckt besser als Schokolade.
Auf diesen Planeten gibt es keine Krankheit und keine bösen Aliens, alles ist so schön es ist
wie im Paradies.
Auf der anderen Seite ist die Erde, es ist sehr schmutzig und dreckig, dort ist alles kaputt, die
Tiere alle sterben, weil es kein Essen und sauberes Wasser mehr gibt, fast alle Menschen
sterben, nur ich und viertausend Menschen überlebten. Wir dachten viel nach und wir stellten
fest, dass wir etwas tun müssen. Wir müssen ein Raumschiff bauen.
Der einzige Planet, der nicht kaputt ist, ist Bilchi und so fing alles an. Wir fuhren einer NASA
Einheit, da haben wir ein Raumschiff, das fast fertig war und dann haben wir versucht dieses
Raumschiff fertig zu machen. Nach einem Monat fliegen wir zu Bilchi, es dauerte sehr lange
bis wir dort ankamen, weil wir unterwegs ein Problem hatten. Die Sauerstoffpumpe
funktioniert nicht mehr und alle mussten Notfall- sauerstoffmasken benutzen. Nach einer
Stunde wir die Sauerstoffpumpe reparieren.
Endlich landen wir nach ein Jahr in Bilchi, einige Menschen starben leider, weil sie sehr krank
waren. Ich bin Ärztin, aber wir hatten nicht so viel Medikamente und sie liefen allen ab. Das
Abenteuer schafften wir aber trotzdem.
Im Jahr 2044 hatten wir den ersten Kontakt mit dem Planeten Bilchi. Es war alles so schön
und bunt, wir hatten zuerst keinen Kontakt mit den Aliens. Wir suchten zuerst Essen, weil wir
die Nase voll von gleichen Essen hatten und viel Essen im Raumschiff auch ablief. Wir sahen
viele Bäumen mit bunten Früchten, wir waren die ersten Menschen, die eine Frucht names
Kavaris aßen, sie ist sehr lecker und schmeckt nach Kiwi und Maracuja.
Danach versuchten wir aus den Bäumen ein Haus zu baut. Aber wir es schafften nicht, weil
die Bäume zu stark waren, das Geräusch beim Sägen war so laut, weil wir eine elektrische
Säge benutzten, darum gingen alle Aliens im nächsten Dorf langsam dorthin, wo wir waren,
und Bibo war einer von ihnen. Bibo sprach mit uns und sagte, dass wir nicht die Bäume fällt
dürfen und alle anderen Aliens waren verwirrt, da sie das Gespräch nicht verstanden. Nur
Bibo hat die Gabe, alle Sprachen zu verstanden und zu sprechen. Auf Bilchi der bunten Welt,

hatte jeder ein besondere Gabe.
Zuerst hatten wir große Schwierigkeiten zu verstehen, wie die Aliens lebten, aber dann haben
wir viel von ihnen gelernt, wie wir uns um unseren Planeten kümmern können.
Dieses Abenteuer war sehr interessant und Bibo war ein guter Freund und Lehrer.

Der gefangene Roboter

Von Akhsan Makhaev

Der Roboter wurde von einem verrückten und gefährlichen Wissenschaftler auf der Erde
gebaut. Aber er war trotzdem ein guter Roboter. Das war seine Superkraft. Aber warum er
gut war, das wusste niemand. Er selbst wusste es nicht. Er half vielen Menschen und
Polizisten. In Berlin war er berühmt, weil er allen half. So gut war er. Und jeder wollte
wissen, wo er wohnte. Er wohnte im Weltall, auf dem Planeten Heimfeld.
Eines Tages war er im Weltall, und da kam plötzlich ein richtig schnelles Raumschiff.
Drinnen waren brutale Aliens und überfuhren ihn mit ihrem schweren Raumschiff. Sie
brachten ihn daraufhin in eine Zelle, und der Boss von ihnen ging mit den anderen Aliens zu
dem Roboter in die Zelle. Der Boss meinte: „Sag’s mir!“ – und wiederholte es sechsmal. Da
fragte sich der Roboter, auf welchem Planeten er eigentlich gerade war. Und was der Boss
und die anderen Aliens von ihm überhaupt wollten. Der Roboter wusste es nicht. Die Aliens
waren kurz davor, ihn zu töten, weil er nichts sagte. Aber plötzlich kam ein riesiger
fliegender Lkw. Drinnen saßen andere Roboter, die gekommen waren, um dem
Gefangenen zu helfen. „Wer seid ihr?“ fragte der Roboter die anderen Roboter. Da meinten
sie: „Keine Zeit für Erklärungen!“ Sie befreiten ihn schnell und lösten seine Fesseln aus
Metall. Sofort flogen sie mit dem befreiten Roboter davon – alle zusammen zurück auf ihren
Planeten Heimfeld.
Der Roboter stellte viele Fragen. Er wollte wissen, wo genau er gefangen genommen
worden war. Die Roboter antworten: „Du warst auf dem Planeten Zypers!“ Und er fragte:
„Wer seid ihr, Roboter?“ Sie antworteten: „Wir sind deine Brüder.“ Und er fragte sie: „Wie
habt ihr mich aufgespürt?“ Die Brüder sagten: „Jeder von uns Robotern hat einen kleinen
Computer in sich versteckt. Damit können wir unsere Brüder aufspüren.“ Schließlich fragte
er sie, warum er überhaupt von den Aliens festgenommen worden war. Aber das wussten
die Roboter nicht. Und das weiß man bis heute noch immer nicht.

Die Weltraumbar

Von Aras Etdöger und Mahmoud Ayoub

Teil 1: Der Roboterkampf
Hallo, ich bin 8-bit. Ich erzähle euch von meinem Kampf in der Weltraumbar. Ich habe mich
mit meinem Freund in der Weltraumbar verabredet und habe mit ihm Glücksspiele gespielt.
In dieser Weltraumbar riecht man Benzin. Und man hört Robotermusik. Man schmeckt
Benzin (Bier). Man sieht Roboter, wie sie Glücksspiele spielen und Benzin (Bier) trinken.
Und man fühlt dort keine Schwerelosigkeit. Dann bekam ich Durst und habe das letzte
Benzin genommen. Aber mein Freund Rico wollte auch das letzte Benzin. Und so hat der
Kampf begonnen.
Ich habe mit meinen Stärken gegen seine gekämpft. Er mit seinem Schwert und ich mit
meinen Krallen. Doch dann waren wir beide erschöpft. Dann habe ich vorgeschlagen, das
letzte Benzin zu teilen. Aber weil ich eine kleine Ratte war, habe ich alles ausgetrunken.
Dann habe ich mich stärker, mächtiger gefühlt. So konnte ich Rico mit meinen Krallen
zerstören, was ich auch getan habe.
Teil 2: Aliens in der Weltraumbar
Hallo, da bin ich wieder. Diesmal geht es wieder um die Weltraumbar. Nur, dass dieses Mal
etwas noch viel Spannenderes passiert. Wie gewöhnlich ging ich in die Weltraumbar und
trank mein Benzin (Bier). Doch dann kamen Aliens in die Weltraumbar. Diese Aliens hatten
einen schmalen Kopf und Laserkanonen in den Händen. Sie sagten: „Euer Planet wird uns
gehören!“ Dann sagte ich: „Nicht mal in euren Träumen!“ Danach forderte ich sie heraus
und sie nickten. Dann verprügelten sie mich in der Weltraumbar, das dauerte genau eine
Minute und 33 Sekunden. Und das nur mit ihren blöden Laserkanonen.
So wurden sie die neuen Herrscher über meinen Planeten Brawlstars. Ich wurde ihr
Gefangener. Der Planet Brawlstars ist so wie die Erde, nur die Lebensmittel sind und
schmecken anders, ein bisschen nach Sojasoße und ein bisschen nach Kuhmist (ich war
schon mal auf der Erde und weiß, wie das schmeckt.)
Sie schmissen mich in eine Zelle. Dort fing ich an, für euch diese Geschichte
aufzuschreiben.