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Der Junge und seine Träume

Von: Assil Haidari (21)

Ein 16-jähriges Kind, der kein Interesse mehr an der Schule und seinen Freunden hat, ist hoffnungslos. Er hat dreimal versucht sein Ziel zu erreichen und seine Zukunft zu verbessern. Aber jedes Mal, wenn er es versucht hat, hat das nicht geklappt. Seine Schwester verspricht ihm jedes Mal:
„Du schaffst das. Sei nicht traurig.“
Aber was kann das Ziel sein? Das Ziel ist Deutschland zu erreichen. Seine Schwester lebt schon dort. Er fragt sich jedes Mal selbst: „Wieso kann ich nicht da sein?“.
Nachdem seine Mutter gestorben ist, hat seine Schwester ihm immer versprochen: „Ich bringe dich hierher.“. Er wollte nicht mehr in Herat bleiben. Seine Schwester war für ihn wie eine Mutter.

Er redet mit sich selbst:
„Warum muss ich hier zur Schule gehen? Ich gehe nach Deutschland und dort fange ich an zu lernen.“
Aber sein Vater hat ihm immer gezwungen zur Schule zu gehen. Ich gehe nach Deutschland und dort fange ich mit dem lernen an.“ Aber sein Vater hat ihn immer gezwungen zur Schule zu gehen, weil er dagegen war, dass sein kleines Kind nach Deutschland geht.
Endlich nach Monaten hat er wieder diese Chance, es noch einmal zu versuchen. Und dieses Mal war es ihm am wichtigsten, weil er nur noch dieses eine Mal Geld für den Schlepper bekommt. Sein Vater will ihm danach kein Geld mehr dafür geben.
Das Kind betet und betet und spricht mit seinem Gott: „Bitte hilf mir!“. Während er an der Grenze ist kommt es zu Stress. Doch dieses Mal geht alles gut! Er erreicht den Iran und fliegt in die Türkei.

Im Flugzeug nach Hamburg fühlt er sich überglücklich und er denkt an seine Träume. Im Flugzeug ist er der fröhlichste Mensch auf der Welt.
Er spricht mit sich selbst: „In Deutschland gehe ich zur Schule und lerne eine neue Sprache. Vom Flughafen gehe ich direkt zu meiner Schwester.“
Während er in Gedanken versunken ist, fallen seine Augen zu. Endlich ist er in Hamburg angekommen. Er sucht seine Schwester überall, aber sie ist nicht da. Auf der Suche trifft er die Polizei. Die Piolizei fragt ihn: „Wo ist dein Pass?“
„I don´t have anything“ antwortet er.

Die Polizei nimmt ihn mit sich und bringt ihn in einen Raum. Sie fragen ihn : „Wer bist du? Woher kommst du?“
Er ist sehr müde und schläfrig. Er kann nicht auf die Fragen antworten.

„Ich will nur 20 Minuten schlafen und dann beantworte ich alle ihre Fragen“, sagt er der Polizei.
„Nein zuerst wirst du die Fragen beantworten müssen, danach kannst du schlafen.“, erklärt ihm die Polizei.
Während er auf die Fragen antwortet bekommt er Durst. Sie bringen ihm ein Glaswasser und er fängt an das Wasser zu trinken. Er spuckt das Wasser aus. Er dachte es ist Alkohol, aber es war Wasser. Wasser mit Kohlensäure und sowas gab es in Afghanistan nicht. Die Fragen wurden beendet und sie warten noch auf seine Schwester. Die Polizei bringt ihn in ein Heim und dort wartet er darauf, dass seine Schwester kommt. Sie kann aber nicht kommen, weil sie Nachtdienst hat. Der Junge hat sich das so nicht vorgestellt und jetzt bleibt er statt bei dem Haus seiner Schwester im Heim.