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Die Kraft des Siegels

Von: Willi

Kapitel 1
Da lag ich auf dem Boden, getreten von fünf Typen aus meiner Schule.
„Bring ihn zum Bluten, Max“, schrie eine Person. Ich fühlte, dass mir gegen die Nase
getreten worden war. Es fing an zu bluten.
„Hey!“, schrie eine kraftvolle Stimme. Es war ein Lehrer. ,,Scheiße, lauft weg !“, schrie er
laut. Sie liefen so schnell wie sie konnten. Herr Okama kam zu mir. ,,Alles gut mit dir?“,
fragte er.
„Ja, das machen sie ständig“, sagte ich .
,,Es ist doch schon längst Schulschluss, was machst du hier?“, fragte er.
,,Die lauern mir immer auf“, sagte ich genervt.
,,Weiss du denn, wer es war?“, fragte er mich.
„Nee“, log ich. Ich hatte Angst vor noch mehr Verletzungen, die sie mir androhten.
Ah, Ihr fragt euch sicherlich in diesem Moment, wer ich bin und ich werde es euch
erzählen. Mein Name ist Yakiro Nakamo und ich lebe in Hiroshima. Ich interessiere mich
für die Samurai-Geschichte sehr. Manchmal wünsche ich mir, dass ich zurück in die Zeit
reisen könnte. Zu der Zeit der Samurai und dort leben könnte. Aber das ist wieder nur
Fantasie.
„Komm, ich bringe dich zum Sanitäter,“, sagte der Lehrer. Er ging vor. Er wollte mir
helfen, doch ich nahm die Hilfe nicht an. Ich ergriff die nächste Chance zur Flucht. Also
rannte ich so schnell wie ich konnte, so schnell, dass ich mir den Fuß umknickte. Mit
umgeknicktem Fuß und zerstörter Nase ging ich nach Hause, um mich dort zu beruhigen
„Was ist denn mit dir passiert?“, rief meine Mutter.
„Hab mich heute beim Sport verletzt.“
„So kannst du auf jeden Fall morgen nicht zum Ausflug gehen“, sagte sie.
Meine Klasse wird morgen zu einem Ausflug ins japanische Museum gehen. Dort werden
wir zu der Samurai-Ausstellung gehen. Ich freute mich schon.
„Du gehst dich erstmals sauber machen und danach ins Bett, du willst ja nicht zu spät
morgen erscheinen“, forderte sie. Ich ging und dachte über die Schule und über den
Ausflug nach. Was erwartet mich dort?
Der Tag war da. Ich stand aufgeregt auf und machte mich fertig. Auf dem Weg traf ich die
Leute, die mich zusammengeschlagen hatten.
„Ey, du da“, rief der Typ. Sie kamen näher und näher. „Wenn du dein Geld nicht
rüberwachsen lasst, dann prügel ich dich dumm und dämlich.“
„Ich hab kein Geld dabei“, sagte ich schüchtern.
Er kam mir nahe. “Ey, hör mal, denkst du, du kannst mich verarschen, du Pisser!“
„Ey, lasst ihn in Ruihe!“, schrie eine ältere Person. Als sie sich umdrehten. lief ich weg.
Zu meinem Glück verfolgten sie mich nicht. Als ich in der Klasse war, war ich mal wieder
zu spät. ,,Entschuldigung für die Verspätung, Mr Miha.“

„Ah, mal wieder zu spät, Yakiro, setz dich hin“.
In der Schule hatte ich nie wirklich Freunde, deshalb nahmen mich Leute nicht ernst und
mobbten mich. Auf dem Weg zum Museum sprach ich nicht. Ich wollte nur zur
Ausstellung. Dort trafen wir Ms. Hinan, die uns durchs Museum führen sollte.
, Hallo Kinder, willkommen in unseren Museum. Hier werdet Ihr die Samurai-Ausstellung
besuchen.
,Werden wir auch über den Shogun und über die Ehre des Samurai sprechen?“, fragte ich.
Meine Klassenkameraden schauten mich an und waren überrascht. Ich sprach eigentlich
nie in der Schule, doch heute war es anders.
,,Oh, wir haben wohl einen Experten hier.“
Wir gingen durch die Ausstellung, doch ich wusste schon alles, aber was mich am meisten
interessierte, war der Stein der Samurai. Während sie durch die Ausstellung gingen,
schlich ich mich weg. Alleine ging ich zum Stein der Samurai.
Es war abgesperrt. Gerade als ich rein wollte, hörte ich eine Stimme, die rief: „Ey, du
Doofi, hast du mein Geld jetzt?“
Oh nein, es waren die Typen aus der Schule. Sie rannten zu mir. Die einzige Zuflucht: der
Stein des Samurai. Also floh ich hinein.
„Ich weiß, dass du hier irgendwo bist“, hörte ich ihn sagen. So ein Pech aber auch, dass sie
nicht weg waren. Sie warteten dort. Egal, jetzt konnte ich die Umgebung erkunden. Es war
ruhig und dunkel dort. „Was wohl hier ist?“, fragte ich mich. Plötzlich stieß ich gegen
einen großen Stein, der komische Handschriften zeigte. Ich fasste ihn an und fand eine
versteckte Botschaft: „Ich werde zum Krieger!“
Es forderte mich auf, es nachzusagen. Ich tat es und hatte Angst, aber ich war auch
aufgeregt. In diesem Moment plagten mich viele Fragen, die ich mir stellte. Was wird
passieren? Was wird mit MIR passieren?
„ICH werde zum Samurai!“, sagte ich aufrichtig. Der Stein fing an zu leuchten. Erst
schwach, dann immer heller und heller. Zwei Strahlen zeigten auf mich. Eine blaue Aura
umhüllte mich, und ich bemerkte, wie ich schwach wurde. Ein Portal öffnete sich und zog
mich rein. Meine Augen schlossen sich. Ich flog durch ein Zeitportal und sah mich immer
älter werden. Frühere Samurai-Zeiten kamen auf mich zu. Plötzlich stand ich im Nichts.
Kapitel 2
Ein Neues Leben
Ich befand mich in einer Art See, wo mich mein Bart juckte. WAS? Mein Bart?
Ich schien drastisch gealtert zu sein. „Wo bin ich hier“, fragte ich mich.
„Diese Frage kann ich dir beantworten“, erläuterte eine Gestalt.
„Wer bist du?“, fragte ich misstrauisch.
„Wer ich bin musst du herausfinden“
„Schluss mit der Spielerei, wer bist du und wo bin ich?“
„Gut, ich bin der Samurai-Meister Rikudo. Du bist der Auserwählte“
„Ich? Warum ich?“
„Naja, du besitzt Kenntnisse über die Samurai wie niemand anderes, daher beobachten wir
dich schon seit einer Zeit.“
„IHR?“

„Ja, wir.“
Plötzlich traten Samurai aus Portalen: sie stammen aus verschiedenen Zeitepochen.
Zukunft, Vergangenheit, Gegenwart. „Wir haben dich erwartet, Yakiro“, sagten sie
zusammen. ,,Wir werden dich die Kunst der Samurai lehren, damit du den bösen König
SAMA besiegen kannst.“ Ich sah, wie die Samuraikrieger anfingen zu zittern als sie den
Namen sprachen. „Diese Samurai Krieger konnten Sama in deren Epochen nicht besiegen,
aber wir haben Hoffnung in dich, denn du bist der Auserwählte! Nimmst du diese Aufgabe
an?“
„Ja, ich nehme sie an.“
Ich sah, wie ein Licht auf mich herableuchtete. Es zog mich hoch. „Jetzt lebe dich erstmal
in unserer Welt ein“, hörte ich ihn sagen. Mit Lichtgeschwindigkeit flog ich hinweg, bis
ich das Bewusstsein verlor.
Ich wachte auf und befand mich auf einer Straße, wo sich Menschen wie ich befanden.
„Bitte runter von der Straße“, bat mich ein Mann. Ich stand auf und fragte: „Wo bin ich
hier?“
„Wir befinden uns in Japan.“
„Welches Datum?“
„20. April, 1700.“
„1700!“ Ich schien in der Zeit zurückgereist zu sein! Oh, nein, was ist mit mir in der
Gegenwart passiert? Ich ging in der Umgebung herum. Ich hatte kein Zuhause, kein
Unterschlupf, wo ich bleiben konnten. Es wurde Nacht. Ich hatte Hunger. Nirgends sah ich
etwas zu essen. Ich sah eine Gruppe Männer, die mich komisch anstarrte. „Hey du!
Niemand kommt um diese Uhrzeit in unser Gebiet.“
Ich beachte sie nicht und ging weiter. „Hörst du nicht, was man dir sagt!“
Er schubste mich. „Wenn du Stress willst, dann sag es ruhig“, sagte ich ohne Furcht. Ich
fühlte mich anders. So stark wie noch nie.
„Wie du willst! Danshi, Agare! Kommt her! Hier ist ein Mann, dem wir Manieren
beibringen müssen!“ Es kamen vier weitere Männer aus dem Laden. Sie kamen auf mich
zu. Der erste Schlag! Ich wich aus mit Reflex und warf ihn zu Boden.
„Hey, lass ihn in Ruhe“, sagte ein Mitglied der Bande. Er kam von hinten auf mich zu.
ZACK! Ich sprang, machte einen Rückwärtssalto und – WUSCH – trat ihn, bis er fiel. Die
Anderen sahen was ich konnte und rannten nun weg. Ich hatte außergewöhnliche Kräfte
bekommen, von wem wusste ich nicht. Ich übernachtete in einem Stall, wo ich ganz
alleine war. Niemand war da, mit dem ich reden konnte. Im Schlaf hörte ich eine Stimme
sagen: „Yakiro. Morgen. Alter Tempel.“
Dann wachte ich auf. Es war der Rikudo. Ich machte mich auf den Weg zum Tempel. Er
war riesig und kaputt. Eine verlassene Ruhestätte. Ich wollte rein, aber er war
verschlossen.
„Wie soll ich jetzt rein?“, fragte ich mich. Plötzlich kam diese Stimme wieder. „NÜTZE
DEINE KRÄFTE!“
Ich überlegte und letztendlich tat ich meine Hand auf die Tür des Tempels und sie öffnete
sich auf unerklärliche Weise. Ich ging rein. Die Tür hinter mir verschloss sich. Es war
unheimlich dort.
„Hallo?“, fragte ich. Plötzlich erschienen die Samurai-Krieger, die ich im See getroffen
hatte. „Ah, Yakiro, da bist du ja“, sagte einer der Samurai. Ich war erstaunt, wie prachtvoll

sie aussahen. „Wir werden dich die Kunst der Samurai lehren, damit du den bösen König
SAMA besiegen kannst.“
„Wer ist dieser König Sama?“, fragte ich. Sie antworteten nicht. Dann begannen sie zu
reden. „Sama war der Bruder Rikudos und diese beiden waren das stärkste Shogun-Team
zu jener Zeit. Es war klar, dass Rikudo stärker war als Sama, doch Sama wollte es nicht
akzeptieren. Also forderte Sama Rikudo zum Kampf heraus. Dieser Kampf wurde zu einer
erbitterten Schlacht zwischen Bruder und Bruder, die aber zu Feinden wurden. Beide
starben in der Schlacht. Sama schwor sich Rache zu nehmen.“
„Und wo befindet er sich?“, fragte ich. „In seinem Palast in der Welt wo er regiert.“
In diesem Moment plagten mich viele Fragen: Werde ich es schaffen? Was wird passieren,
wenn ich es nicht schaffe? Doch ich glaubte an mich.
„So, Yakiro, bist du bereit für das Training?“
„Ja, ich bin es“, sagte ich – und von nun an wurde ich zu einem echtem Samurai
ausgebildet.

Kapitel 3
Die allerletzte Schlacht
Fünf Jahre sind seitdem vergangen. „ Yakiro“, riefen mich die Samurai-Krieger. Ich
trainierte gerade mit meinem Schwert, das ich von den Kriegern bekommen hatte. „Wir
denken, du bist bereit für den Kampf.“
„Ich? Bereit?“, fragte ich misstrauisch.
„Ja, du kannst ihn besiegen. Das einzige, was du noch brauchst, ist die richtige Rüstung.“
Sie brachten mich wieder zu dem See des Rikudos.
„Meister, ich bin bereit.“
„Bereit? Dann nimm das.“ Er gab mir eine Art Siegel.
„Was ist das?“, fragte ich.
„Das hier ist das Siegel der Transformation, damit kannst du dich in einen Samurai
verwandeln. Nutze diese Kraft im Kampf“, sagte er zu mir. „Wir zählen auf dich, Yakiro“,
sagten sie zu mir.
Das Schicksal hing von mir ab, doch ich hatte Vertrauen in mich. Ich konnte ihn besiegen.
Der Rikudo erstellte ein Portal, womit ich zu dem Palast kam. „Ihr könnt auf mich zählen,
Leute!“
Dieser Ort war unheimlich und düster. Doch dann stand ich vor seinem Palast. „SAMA!“,
rief ich. Ich hörte Schritte hinter mir. „BUH!“. Ich machte einen doppelten
Rückwärtssalto, um ihn auszuweichen.
„Ah, du bist also der Samurai, den Rikudo gesendet hat.“
„ Ja und ich bin hier um dich zu besiegen!“
„Hahahahah, mal sehen ob du meine Armee besiegen kannst!“ Aus dem Boden kamen
100, nein, 1000 Shougun-Krieger heraus.
„GREIFT IHN AN!“ Sie stürmten auf mich los, eine große Horde sah ich auf mich
zurasen. Ich zog das Siegel der Transformation und sagte: „Samurai, ERHEB DICH!“ Ich
wurde mit einer mächtigen Aura umhüllt und verwandelte mich in einem prachtvollen
Samurai.

„Hmh, wie süß.“ Seine Horde verschwand. „Lass es uns ein bisschen fairer machen“, sagte
er. „Jetzt bin ich an der Reihe! SHOUGUN DES BÖSENS ERWACHE!“ Er verwandelte
sich auch – jedoch in einen Schwarzen Shougun, der Rote Augen besaß. „So mal sehen, ob
du meinen Shougun besiegen kannst!“
Der Kampf ging los: Wir liefen auf einander zu und der erste Kontakt fand statt. Der
Boden bebte. Wir zogen unsere Schwerter und kämpften. Ein erbitterter Kampf stand vor
uns.
„Du erinnerst mich an meinen Bruder, Yakiro. Komm, schließe dich mir an und wir
unterjochen die ganze Welt!“
„NEIN, niemals werde ich mich dem Bösen anschließen!“
„Du Narr! Darum werde ich dich wohl umbringen müssen!“ Ich sah, wie er etwas tat, eine
Art Sammlung von Kraft. „Ich werde es jetzt beenden!“ sagte er. „VOLLE POWER!
STRAHL DES GRAUENS!“ Er schoss einen großen und langen Lichtstrahl auf mich.
Was sollte ich in diesem Moment tun? „Samurai-TECHNIK: KriegerSCHILD!“ Der
Strahl kam auf mein Schild zu und ich spürte, wie der Strahl mein Schild durchstieß und
mich direkt in die Brust traf. Ich fiel hin.
„Jetzt werde ich dir dein Ende bereiten: VOLLE POWER: FAUST DER
ZERSTÖRUNG!“
In diesem Moment dachte ich darüber nach, was jetzt passieren würde. Ist das jetzt das
Ende?. „Steh auf, Yakiro!“
Wer war das? Ich fühlte, wie sich mein Körper anhob. Meine Rüstung vergoldete sich und
stieß eine Druckwelle aus, die Sama wegstieß.
„WAS ist das!?“
„So leicht kriegst du mich nicht runter, SAMA!“, schrie ich.
„Ist ER… DER…?!“
„JA, ich bin es: der LEGENDÄRE Samurai!“
„Ah, das macht mir nichts aus!“ Er begann zuzuschlagen, doch alles prallte ab.
„Goldene Faust!“ Ich traf ihn und er flog weit weg. Er hatte keine Chance gegen mich.
„Gib auf Sama, du hast keine Chance gegen mich.“
„SEI STILL! Dachtest du, dass du der einzige bist, der so etwas kann?! VOLLE POWER:
ULTIMATIVE TRANSFORMATION!“
Der Boden fing an zu beben. Er wurde prachtvoller und mächtiger. „Meine Finale Form ist
erreicht.“
„Dann lass uns es jetzt beenden!“ Wir packten beide unsere Schwerter und nahmen
Anlauf. „Goldenes Schwert!“, brüllte ich.
„Dunkles Schwert!“, brüllte er.
Es wurde still und Sama fiel zu Boden. Ich hatte ihn besiegt.
Rikudo und seine Samurai Krieger erschienen. „Yakiro, du hast es geschafft!“
„Ja, ich hab es geschafft, aber was jetzt ?“
„Wir werden dich in deine alte Welt zurückschicken“.
Ich sah, wie sich die Samurai-Krieger auflösten. „Es war uns eine Freude mit dir
zusammenzuarbeiten, Yakiro!“ Dann verschwanden sie. „Und nun sollst auch du
verschwinden“, sagte Rikudo zu mir.
„Aber werden die Leute in meiner Welt etwas davon bemerken? Werde ich wieder jung
sein, werde ich…“
„Es wird alles gut sein“, sagte er zur mir. „Aber bevor du gehst, will ich dir das

mitgeben.“ Er reichte mir noch einen Siegel, da mein Siegel kaputt ging bei der
Ultimativen Transformation.
„Was soll ich jetzt mit diesem Siegel?“, fragte ich ihn.
„Mit diesem Siegel wirst du allen Menschen helfen können, die es benötigen. Sei es in der
Vergangenheit, Zukunft oder Gegenwart.“
„Bin ich jetzt eine Art Superheld?“
„Ja, könnte man so sagen.“
Mit einem Portal sandte er mich wieder nach Hause. Ich hörte ihn sagen: „Beschütze die
Welt und auch das Siegel gut, ich werde über dich wachen“.
Dann verlor ich das Bewusstsein.
Ich wachte auf und befand mich in meinem Zimmer. Ich sah meine Mutter und fragte sie:
„Mom, was ist passiert?“
„Oh, Yakiro, geht es dir gut?“
„Ja… ganz gut“, sagte ich mit leiser Stimme.
„Du bist gegen eine große Wand im Museum gestoßen und warst bewusstlos.“
„Wirklich?“, sagte ich enttäuscht.
„Aber jetzt mach ich dir erst einmal einen heißen Tee.“ Sie ging weg.
Ich fühlte etwas in meiner Hosentasche und holte es heraus. Es war der Siegel der
Transformation. Da fing ich an zu lächeln.