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Doppel Alina

Doppel Alina – Pancha Haurez

Cuando entre a mi cuarto, fue la primera vez que lo mire mas intensamente. El cuarto era muy grande y ademas elegante. Tenia una cama doble, las paredes estaban pintadas en azul, donde colgaban unos cuadros muy modernos. Pero en una pared junto al espejo colgaba un cuadro con muchas fotos. Di unos pasos hacia ese cuadro y lo mire fijamente. En las fotos siempre se veian las mismas dos chicas, que tenian aproximadamente como 16 anos. Me parecia que se divertieron mucho, porque en cada foto estaban riendose, mirando a la camera. Mirando unas fotos mas abajo, encontre una foto mas pequena, no muy llamativa y escondida debjo de dos otras fotos. La foto era un poco oscura pero podia ver las dos personas claramente. No eran las dos chicas de las demas fotos, sino eran un chico y otra chica. Los dos tambien tenian como16 anos. El chico tenia pelo negro y corto y unos ojos marrones y picaros. Llevaba un sueter simple en color azul. Junto a el estaba parada una chica, un poco mas pequena que el. Y de repente me dio un susto enorme. Cerre los ojos, mantuve el aire y abri los ojos otra vez. No, eso no podia ser, no era posible. Todavia no podia respirar. Esto era increible o mejor dicho, me asustaba. Podia ser que mi mente me estaba haciando bromas? O todo me lo estaba imaginando? Asi que todo era irreal? No, todavia no me lo podia creer. La chica en la foto tenia ojos atentos, oscuros y marrones, que estaban mirando directamente a la camera. Su pelo largo tambien tenia color cafe y llevaba una playera verde, con muchas pulseras en la muneca. Esa ropa no la conocia pero le mire la cara otra vez. La chica en la foto que me estaba mirando fijamente a los ojos era yo.

Hier lag ich also. Neben dem Pool auf meinem Handtuch auf den Bauch gelegt, so dass die Sonne mir den Rücken verbrannte. Die kleinen Geräusche der blauen Wellen die vom Pool aus in mein Ohr drangen, waren sehr leise und wirkten auf mich komischerweise beruhigend. Ein ganz normales beständiges Geräusch, in diesen Moment fühlte ich mich endlich einmal sicher. Ich, Maria Rodriguez Cuencas, war hier jetzt schon seit drei Wochen bei einer unbekannten Familie mitten in Mexico City und ich wusste nicht wie lange dass alles hier noch so weiter gehen würde. Seit Wochen musste ich  mich schon bei dieser Familie als Alina ausgeben, tun als würde ich sie kennen und immer schön lächeln. Gott sei Dank konnte ich Spanisch. Aber trotzdem alles ist  so verwirrend, wenn du dich an nichts erinnern kannst wenn du wieder aufwachst nachdem…wie gesagt ich weiß nicht was passiert ist und was ich hier eigentlich mache.

„Alina, kommst du?“, sagte Denise und unterbrach mich aus meinen Gedanken. Sie war die Mutter dieser Familie, verheiratet mit Carlos und Mutter von dem kleinen fünf jährigen Sohn Antonio. Das ist zumindest dass was ich bisher herausgefunden habe. Der Vater meistens eigentlich gar nicht da, da er viel arbeitete und unterwegs war. „Das Essen ist schon fertig und du musst doch bestimmt schon sehr hungrig sein.“ „Ja, ich komme gleich“, sagte ich und erhob mich von meinem Handtuch. Ich zog mir rasch mein T-shirt und meine Shorts an. Dabei fiel mein Blick auf meine Uhr. Oh Gott, es war schon 18:30 Uhr. Ich hatte total die Zeit vergessen außerdem hatte ich mir einen Sonnenbrand geholt, das würde dann wahrscheinlich wieder eine schlaflose Nacht für mich bedeuten. Mit einem Seufzer verließ ich den Garten und ging ins Haus. Alle saßen schon am Tisch und warteten auf mich. Ich setzte mich an meinen Stammplatz gegenüber von Antonio der auf seinem Hochstuhl saß, obwohl er eigentlich schon viel zu groß für ihn war und winkte mir freundlich mit seiner Gabel zu. Ich hatte schon immer einen kleinen Bruder gewollt, deshalb mochte ich Antonio umso mehr. Außerdem war er auch der einzige der es schaffte mich von meinem immer kreisenden Gedanken abzulenken. Ich winkte ihm freundlich zurück und ließ meinen Blick durch den Raum schweifen.

„Alina du stocherst so lustlos in deinem Essen herum, schmeckt es dir etwa nicht?“ Diese Familie war sehr wohlhabend so dass sie natürlich auch eine Köchin besaßen. Ich hatte noch nie so leckeres Essen

gegessen wie hier. „Nein, das ist es nicht“, antwortete ich, „ich habe bloß einfach nur keinen Hunger.“

„Ach Alina, das tut mir leid. Es ist wahrscheinlich immer noch deswegen, was passiert ist, hab ich Recht?“

„Nachdem was passiert ist?“, fragte ich.

„Na, nach dem Unfall. Weißt du das denn gar nicht mehr?“. Denise und Carlos tauschten besorgte Blicke miteinander aus.

Doch, dachte ich. Langsam erinnerte ich mich. Ich saß ich in diesem kleinen Auto und war glaube ich ganz in Gedanken verloren als  plötzlich dieser große Laster  auf mich zu zukam. Er war rasendschnell, ich konnte den Fahrer nicht genau erkennen, da die Laster blöderweise immer höher sind als die normalen Autos. Also sah ich nur noch kurz den Kühlergrill vor mir und dann erlebte ich einen gewaltigen Schlag. Das ganze Auto bebte und fiel auf die Seite. Dann wurde alles schwarz. Als ich wieder aufwachte befand ich mich in einem Krankenhaus, später kam ich dann in diese Familie.

„Doch, ich erinnere mich wage, jetzt wo du es sagst“, meinte ich. Ich schob meinen Stuhl zurück und stand auf. Irgendwie hatte mein Kopf wieder angefangen zu brummen. „Ich glaube ich lege mich jetzt etwas hin.“, sagte ich kurz angebunden und verließ den Raum. Aus dem Augenwinkel sah ich nur noch das mir Antonio noch etwas enttäuscht hinterher guckte. Der kleine war echt zu süß.

Als ich mein Zimmer betrat, betrachtete ich es heute zum ersten mal etwas genauer. Der große, schick eingerichtete Raum mit einem gemütlichem Doppelbett, die hellblau gestrichenen Wände mit den großen gerahmten modernen Bildern. Doch an einer Wand, neben dem Spiegel, hing eine Posterwand. Jemand hatte doch viele Bilder angeklebt. Ich ging ein paar Schritte darauf zu und betrachtete die Bilder genauer. Auf den Fotos waren immer die gleichen zwei Mädchen zu sehen. Ich schätzte sie ungefähr die auf sechzehn Jahre. Sie schienen viel Spaß gehabt zu haben denn auf jedem Bild lachten sie in  die Kamera.

Mein Blick schweifte weiter nach unten. Zwei andere Fotos verdeckten ein noch etwas kleineres Foto. Es war etwas unauffällig angehängt worden, fast schon versteckt. Darauf waren nicht die zwei Mädchen zu sehen sondern ein Junge und ein anderes Mädchen waren darauf abgebildet. Das Foto war etwas dunkel, aber gut genug um die beiden erkennen zu können. Sie waren beide auch ungefähr sechzehn Jahre alt. Der Junge hatte schwarze kurze und braune schelmisch guckende Augen. Er trug einen ganz normalen dunkelblauen Kapuzenpullover, neben ihm Stand ein Mädchen das etwas kleiner war als er. Und ich erschrak. Ich schloss die Augen, hielt die Luft an und machte sie wieder auf. Nein, das konnte nicht sein, das ging doch gar nicht. Mir stockte immer noch der Atem und ich blinzelte. Es war geradezu unglaublich, oder besser gesagt erschreckend. Bildete ich mir das alles hier ein? Spielte mein Kopf mir gerade einfach nur einen kleinen Streich? Ich konnte es einfach nicht fassen, es war gerade zu unmöglich. Das Mädchen auf dem Bild hatte dunkelbraune wachsame Augen die in die geradeaus in die Kamera guckten und hatte lange dunkelbraune Haare. Sie trug ein grünes kurzärmliges T-shirt und an den Armen trug sie sehr viele bunte Armbänder. Diese Kleidung kannte ich nicht und trotz dem wanderten meine Augen wieder zu dem Gesicht. Das Mädchen auf dem Bild, das mir geradewegs aus in die Augen starrte, war ich.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte fand ich mich auf meinem großen Bett wieder. Ich hatte meine Bettdecke total zerkrunkelt und mein Kopfkissen lag auf der anderen Seite des Bettes. Mein Bettlaken war halb herausgerissen. Außerdem tat mein Rücken unglaublich weh. Mal wieder. Irgendwie weiß ich nicht wieso ich immer einen Sonnenbrand bekam. Ein Blick auf meinen Wecker verriet mir dass es acht Uhr Morgens war. Die Sonne schien schon und der Himmel war strahlend blau. Wie eigentlich jeden Tag hier in Mexico City, das war das schöne hier. Erst jetzt fiel mir auf das ich immer noch die Kleidung von gestern anhatte, die inzwischen total zerkrunkelt war. Als ich in Küche und mir gerade ein Glas Orangensaft einschenken wollte, klingelte es an der Tür. Ich hörte wie Denise die schon wach war die Tür aufmachte. „Guten Tag, Senora“, sagte überraschenderweise ein Polizeibeamter, hinter dem noch zwei weitere standen. „Guten Tag, womit kann ich ihnen behilflich sein?“, sagte Denise.

„Es tut mir leid dass ich sie schon so früh störe aber es geht um das Mädchen mit dem Unfall.“

Denise Machte ein besorgtes Gesicht, ging aber einen Schritt zurück und sagte „natürlich. Kommen sie doch herein meine Herren.“

„Vielen Dank, Senora“. Die vier gingen ins Wohnzimmer und schlossen die Tür. Ich schlich ihnen hinterher da ich unbedingt wissen wollte was sie da besprachen. Außerdem fand ich dass ich das Recht dazu hatte, schließlich ging es hier ja um mich. Als ich mein Ohr an die Tür legte hörte ich wie einer der Polizisten gerade sprach. „Wie Sie ja wissen, ist das andere Mädchen, das im Laster saß tot. Den Fahrer konnten wir leider noch nicht identifizieren. Er liegt immer noch im Krankenhaus und ist derweilen nicht ansprechbar. Aber die Papiere die wir über das Mädchen gefunden haben sind sehr eigenartig. Denn das Mädchen sah genauso aus wie Alina hatte genau dieselben Daten. Allerdings hieß sie Julia. Wir hätten gerne noch weiteres nachgeforscht und ihr Fragen gestellt aber das ist ja leider nicht mehr möglich. Deshalb müssen wir jetzt Alina ein paar Fragen stellen. Wäre das Möglich?“

„Ja, natürlich. Wenn sie das möchten. Lassen sie mich sie holen. Ich denke das sie jetzt wahrscheinlich auch schon aufgewacht ist.“

Ich wich schnell von der Tür zurück und stürzte mich in ein anderes Zimmer und drückte mich gegen die Wand. Wie konnte das sein? Das war alles sehr unrealistisch. Denn ich wusste, ich keine Zwillingsschwester das hatte ich schon heraus gefunden. Meine Eltern waren nämlich eigentlich gar nicht meine Eltern sondern meine Adoptiveltern. Ich hatte mich schon öfters gefragt ob ich irgendwo auf einem anderen Teil dieser Welt noch andere Geschwister habe. Aber nach langem suchen hatten ich und meine Adoptiveltern, die mir bei der Suche geholfen hatten, herausgefunden dass dies nicht der Fall war. Wie konnte das also sein? Irgendwie wurde die ganze Sache immer unangenehmer. Und dann viel mir wieder das Bild in meinem Zimmer ein. Noch mal ich. Gab es drei Ichs´ von mir? Von denen jetzt nur noch zwei lebten? Oder möglicherweise gab es noch mehr von meiner Sorte? Aber das war noch nicht möglich. Oder vielleicht doch? War ich geklont worden? So etwas gab es ja. Oder vielleicht war ich auch nur einfach eine geklonte Person. Nur ein „fake“. Denn dann besäße ich gar kein wahres Ich. Mir wurde übel, speiübel. Aber meine Gedanken kreisten weiter. Denn mir viel noch ein, ich war ja auch gar nicht Alina, zwar nannten mich alle so aber, ich hieß ja eigentlich Maria. Vielleicht war jetzt wirklich die Zeit gekommen dies jemandem zu erzählen aber bisher hatte ich das noch nicht getan. Ich weiß nicht wieso. Vielleicht weil sich bisher noch nicht die passende Situation ergeben hatte. Und dann wurde mir schwarz vor Augen und ich verschwand in einem endlosem Nichts.