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Martin Schulz

Riana Braun

 

Martin Schulz, neuer Parteichef der SPD

Martin Schulz von der SPD ist mit einer Mehrheit von 100 Prozent zum neuen Parteichef und Kanzlerkandidat gewählt worden, jedoch zurecht?

Martin Schulz, der Politiker aus Brüssel soll nun zum Kanzleramt kandidieren, mit dem Versprechen: „Bei unserem Programm wird es um Gerechtigkeit, um Respekt und um Würde gehen.“ (Zitat httpss://www.spd.de/aktuelles/detail/news/aufbruch-der-spd/19/03/2017/). Außerdem bezeichnet er seine Partei, die  SPD, in seinen Reden als den entschiedensten Gegner den man haben kann. (Quelle: www.spd.de)

In seinen Reden zeigt Schulz sich demütig und voller Tatendrang. Mit seiner Politik für die Menschen steht er für Arbeit und das Leben eines „ganz normalen“ Bürgers und setzt Zeichen  für eine solidarische und intakte Gesellschaft bei der es darum geht sich gegenseitig zu helfen und gemeinsam stark zu sein. Er ist außerdem ein starker Befürworter der EU und setzt sich deshalb auch für eine Stärkung dieser ein. In seinem 100 – Tage Programm spricht Schulz auch von der Stärkung der EU, jedoch erwähnt er viele weitere Vorhaben. Vor allem setzt er sich für die Abschaffung der Lohn Ungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen ein, zu diesem Punkt lautet seine Aussage: „Dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer, sei einer der „größten Ungerechtigkeiten“.(Quelle: www.spd.de)

Unter anderem will er die Ausbildung in Pflegeberufen aufwerten und die Schulgelder in diesem Bereich abschaffen. Im Gegenzug dazu verspricht er, die Managergehälter so schnell wie möglich zu begrenzen.

Sogleich will er die aktuellen Haushaltsüberschüsse nicht für die Steuersenkung verwenden, sondern das Geld in Bildung und die Infrastruktur stecken. Ziel dabei sei die Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni oder zum Meister, sowie eine Einführung deines Rechtsanspruchs auf einen Platz in der Ganztagsschule.

Die Ausgaben der Bundeswehr will Schulz nur eingeschränkt steigern, er fügt jedoch hinzu :“Wir sind es unseren Soldatinnen und Soldaten schuldig, dass sie optimal ausgerüstet sind“ (Aussage aus der Bild am Sonntag). Er erklärt, dass die Bundeswehr Geld brauche und dieses auch bekommen solle. Jedoch nicht in großem Maße. Zugleich erwähnt er das es wichtiger sei das Deutschland und Europa mehr Wert auf Kriesenreduzierung legen sollte.

Schulzes 100 – Tage Programm scheint ziemlich vielversprechend, doch sind das nur große Worte die er spricht, um als Kanzlerkandidat stimmen zu sichern oder kann er seine Versprechen auch umsezten? Jedenfalls hat die SPD durch einen Wechsel des Parteichefs  wieder „frischen Wind“ in ihre Partei gebracht. Der ehemalige Parteivorsitzende Sigmar Gabriel trat schon mehrfach als Kanzlerkandidat an, jedoch ohne Erfolg. Die SPD erhofft sich nun durch Martin Schulz den Sieg bei den Wahlen.

Martin Schulz spricht jedoch beachtlich über seinen Freund und Außenminister von der SPD Sigmar Gabriel indem er erwähnt das Gabriel, einen super Job als Außenminister mache und fügt hinzu, dass er sich sicher sei, dass er nach der Bundestagswahl der Bundesregierung angehören werde. (www.süddeutsche.de)