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Mein Leben in Quarantäne

Coronabeginn 2019…..
Der 1. Januar 2020. Ein neues Jahr und der Tag, an dem
eigentlich alles begann. Erst das sich ausbreitende
Coronavirus, dann der Sturm Sabine und obendrein die
Waldbrände am anderen Ende der Welt. Naja, 2020 hat ja toll
begonnen. Aber wer weiß, vielleicht ist der Anfang von 2020 ein
wenig schlechter als sonst, aber am Ende des Jahres kann das
sich das alles auch noch zum Guten wenden. Wie das alles
enden wird, weiß keiner, aber mit Geduld werden es alle
wissen. Am Anfang hat Corona vielen Angst gemacht und sie
haben Angst weil dieses Virus für bestimmte Personen
gefährlich sein kann. Aber ich finde, man sollte keine Angst
haben, weil es nur eine Krankheit ist und gesunden Menschen
kann ja eigentlich nichts passieren. Noch ein Grund, warum
man gesund leben sollte. Trotzdem bedeutet das nicht, dass
man keine Vorsicht nehmen soll. Es ist eine Krankheit, die sich
schnell verbreitet und damit es gestoppt wird, soll jeder die
Vorsichtsmaßnahmen einhalten – auch ihr bitte.
Nur noch Corona, überall Corona man denkt sich: „Gibt es auch
mal was anderes?!“, und man fängt an das Virus noch mehr zu
verabscheuen. Aber lass es uns doch von der guten Seite
sehen. Dadurch, dass jeder zuhause bleiben soll, und man nur
noch Kontakte auf dem Handy anspricht, kann man z.B. sehen,
wer alles deine engsten Freunde waren – wer wirklich mit dir
keinen Kontakt verlieren will. Corona lässt uns anders ins
Leben schauen schickt uns noch eine Nachricht: Dass die Welt
zu klein für Streitereien und Rassismus ist.
Corona hat angefangen und jetzt noch online Unterricht, aber
egal. Ich bin auch einer der Personen, die in der Schule nicht
unbedingt die Besten sind. Ich höre auch gerne mal Sprüche
wie „Schule ist wichtig“ oder „Geh lernen!“ und auch „Deine
Zukunft hängt davon ab“. Aber hey, hier ist unsere Chance: Wir
dürfen entscheiden, wann wir was machen und wann wir Pause
haben. Das alleine bringt einen nach vorne. Natürlich ist es
nicht das Gleiche wie in der schule, aber was soll man machen.
Ich wünschte mir auch, dass das Leben einfacher wird. Und
Corona zeigt uns doch auch, dass – egal was passiert – du
immer stark bleiben sollst. Und egal was passiert, dass du nie
den Glauben verlierst daran, dass alles gut wird. Wir müssen
jetzt alle zusammen halten und uns gegenseitig helfen, also
muss man auch keine XXL-Käufe machen. Wenn jeder nur das
kauft, was er braucht, gibt es für alle etwas. Denn es gibt
andere Familien, die auch etwas brauchen. So gibt es Familien
mit vielen Kindern und diese Kinder haben dann kein richtiges
Essen. Natürlich verhungern die nicht. Sie finden bestimmt
noch Läden, wo es etwas gibt, aber was, wenn es in den
nächsten Wochen dann anders ist? Was, wenn die Leute noch
mehr übertreiben? Es bringt doch nichts: Das meiste wird
vergammeln und ablaufen, ohne dass ihr etwas davon essen
konntet. Also: Einfach immer nur das holen, was ihr auch
wirklich braucht. Also denkt bitte nicht nur an euch, sondern
auch an eure Mitmenschen, weil „behandle Leute so, wie du
selbst behandelt werden willst“. Also, wenn du denen hilfst,
können die dir doch auch eines Tages helfen. Noch ein Grund,
warum man lieber nett sein sollte.
Seht ihr: Das leben schickt uns viele Nachrichten. Wir müssen
nur nachdenken und die Nachricht verstehen – das leben ist
nicht leicht. Doch bei all dem, was passiert, schickt uns das
Leben viele Nachrichten, über die wir selber nicht mal Bescheid
wussten. Aber die größte Nachricht, die wir von der Welt
bekommen ist, man lebt nur einmal in diesem Leben.
Deswegen genieße die Momente im Leben, bevor sie zur
Erinnerung werden und bleiben. Sei nicht traurig über das, was
passiert. Das Leben kann nicht immer perfekt laufen, also muss
man das Leben mit Krisen leben, auch wenn du denkst du
kannst nicht mehr. Immer mal gibt es ein Wunder; also achte
nicht auf deine Fehler, sondern darauf, dass du aus ihnen
lernst. Nimm dir ein Beispiel an der Welt. Die Erde bleibt auch
eigentlich immer so, wie sie ist, aber wir haben sie verändert –
und schlechter gemacht und am Ende wird sie vielleicht sogar
sterben. Also versuche nicht Menschen auf Krampf zu
verändern – oder dich selbst. Jeder sollte jeden akzeptieren,
denn am Ende des Lebens wird es allen gleich gehen, wenn sie
nach ihrem Tod zu Asche werden. Auch wenn es traurig klingen
mag, ist es ist die Wahrheit. Also, egal wie du stirbst – sei es
wegen Corona oder wegen einer anderen Krankheit sollst du
wissen das egal wie schlimm diese Krankheit ist. Aber nun
können wir etwas ändern und aufpassen, weil man ja nicht will,
dass ein älterer Mann/Frau wegen der eigenen Unvorsichtigkeit
stirbt, oder?
Also passt auf euch auf und achtet auch auf euch. Bleibt
gesund und versucht die Nachrichten, die uns das Leben
schickt, zu verstehen.

– Hatice Ferah