shadow

Scarface

Scarface – Leroy Aiden

Die Jugendliche Francesca lebt in einer Zukunfswelt, wo die Morde in der Welt außer Kontrolle geraten sind. Die Polizei hat kaum mehr Macht über die Mörder, die mittlerweile eine eigene Szene gebildet haben. Um ihre letzte Macht zu nutzen, veranstaltet die Regierung mit Hilfe der Polizei jedes Jahr ein Wettkampf der Mörder, wo alle Mörder, die sie zufassen bekommen oder Leute, die freiwillig daran teilnehmen wollen, dabei mitmachen und gegen einander kämpfen. Der Preis für den letzten Überlebenden: eine eigene Insel mit Opfern. Durch ein schrecklichen Zufall, einen Übefall auf ihrer Wohnung, tötet Francesca den Einbrecher aus Notwehr heraus. Doch die Polizei macht da keine Kompromisse und verurteilt sie als Mörderin. Ausgerechnet kurz bevor der Wettkampf stattfindet, sie muss daran teilhaben. In der Arena angekommen bemerkt sie, dass alle Wettkämpfe gefilmt werden, die dort ausgetragen werden. Nach der Ansprache des Veranstalters und Leiters, der sich nicht zu erkennen gibt, wird Francesca mit drei richtigen Mördern in eine Zelle gesperrt: Ein 23jähriger mit dem Mördernamen Doll (eng. Puppe), einem 22Jährigen mit dem Mördernamen Kyoki (jap. Wahnsinn) und einem 18 Jährigen mit dem Namen Cruel (eng. grausam). Sie bekommt von Cruel den Mördernamen Ai (jap. lieben). Gegeneinander oder im Team muss die Gruppe die Wettkämpfe bestreiten. Während sie sich Blut und Gewalt ausgesetzt sieht, versucht Francesca sich so gut wie möglich sich aus dem Töten rauszuhalten. Mit List und Tücke schlägt sie sich durch…jedoch irgedetwas ist merkwürdig, besonders da Doll, der wohlgemerkt nie lügt, immer wieder Ungereihmtheiten in Bezug auf die Regeln und deren Einhaltung entdeckt. So auch in diesem Wettkampf…

„Pass auf!“, brüllte Cruel, als einer ihrer Gegner die Metallkugel schleuderte. Francesca warf sich auf den Boden. Die Kugel, einem Kometen gleich, zischte an ihrem Kopf vorbei und schlug in den Beton ein. Riss ein Loch und der Staub legte sich über ihre schwarzen Haare.

„Scheiße“, fluchte der Werfer und setzte sich sofort daran, dass er zu seiner Mannschaft zurückkam. Schon packte Cruel die Kugel, riss sie in die Höhe. Sprang über sie, bog den Rücken durch. Dann schoss das Metall auf den Werfer zu. Sie zuckte und warf ihre Arme auf ihren Hinterkopf. Das Knacken des Schädels dröhnte in ihren Ohren und der Aufschlag des Körpers verbannte den Schock aus ihrem Körper. Sie sprang auf und sprintete zu Cruel und den anderen.

„Ich hab’ sein Kopf zu Matsch verwandelt!“, jubelte Cruel.

„Fühlst du jetzt klasse, oder?“, schnaufte Kyoki und fletschte die Zähne, als sein Mannschaftskamerad zu ihm getänzelt kam.

„Klar, immerhin hab ich schon zwei abgemurkst, und du?“ fragte Cruel. Sie behielt ihren Kopf zur Wand der Arena gewannt. Das Blut, das jetzt auf der Gegnerseite den Boden bedeckte, das Gebrüll der Feinde. Einer von ihnen war tot, jetzt noch zwei, sie warfen ihre Arme in die Höhe.

„Arsch…“, presste Kyoki zwischen den Zähnen hindurch.

„Ihr Dreckskerle!“, donnerte einer der Gegner, hetzte zu der Kugel.

„Selber…“, meinte Kyoki und streckte ihm die Zunge raus „So weit kannst du ja nicht werfen?“

„Das wollen wir noch sehen!“ Da befand sich das Geschoss auf dem Weg zu ihnen. Doll legte seinen Kopf auf die Schulter. Blieb stehen. Kyoki ergriff seinen Arm und zerrte ihn an seine Brust.

„Bist du wahnsinnig?“

„Ja!“ Schon zerschmetterte die Kugel ein Teil der Wand. Risse, wie als hätte jemand mit einem Hammer darauf eingeschlagen, bahnten sich über die meterdicke Wand.

„Lass ihn doch abkratzen, Mistkerl!“, fauchte Cruel „Der hilft mir doch nicht“

„Immer du, du, du!“

„Bin auch wichtiger als du“

„Hört auf, zu streiten“, fuhr das Mädchen die beiden Mörder an und stieß die beiden Kerle von sich. Sie stolperten und Cruel ergriff die Wand. „Das bringt nichts, wenn wir hier überleben wollen. Schaut doch auf die Uhr!“ Sie wies auf die Anzeigetafel, die sich an der Wand zwischen den beiden Feldern der Mannschaften sich befand. „Zwei Minuten noch!“

„Ey…“ Kyoki drehte sich zu Doll, dessen Augen sich eine Sekunde geweitet hatten „Was ist, Doll?“

„Egal“

„Was ist egal, Doll?“, hackte Kyoki nach.

Doch schon packte Cruel die Kugel „Noch einer, dann hab ich gewonnen“

„Wir werden alle sterben“

In der Wurfbewegung, mit dem Arm über dem Kopf, bremste der Blonde und fiel durch das Gewicht auf den Boden. Sie riss ihre Augen auf und schaute zu dem Jungen. Im Augenwinkel erblickte sie das Blut. Warf sich Doll hin und ergriff seine Schultern. Schüttelte ihn, so dass sein Kopf wie beim Nicken hin und her schlug.

„Willst du damit sagen, dass wir von dieser Hölle nicht weg kommen?“

„Wie kannst du das behaupten?“, fragte Cruel, der sich das Steißbein rieb „Ich werde als Sieger hervor gehen und dann werde ich frei sein“

„Nein, tut mir Leid“

„Sprich, Doll! Warum?“, fragte Kyoki und stellte sich neben das Mädchen.

„Die Wärter haben es gesagt“

„Diese Feiglinge, dürf’n doch nich’ reden“, Cruel knackte seine Schultern „Ich will später mehr erfahren! Noch eine fucking Minute.“

„Ich will hier nicht sterben“, schrie das Mädchen und warf sich umher. Den Kopf an der Kante der Arena längs. Auf die Kameras, die jeden Schritt aufzeichneten, filmten und in die Öffentlichkeit versendeten. Alle sahen sie. Warum war sie hier? Unter den Mördern? Unter den Menschen, die Menschen ermordet hatte, weil es ihnen Spaß brachte, weil ihre Gefühle die Macht über sie nahmen. Die Vernunft verdrängten.

Die Polizei behauptete, dass sie den Einbrecher umgebracht hätte. Ermordet sogar. Sie wäre die Schuldige. Sie alleine. Das letzte Mal Blut, das hatte sie sich gesagt, doch jetzt. Gehirn auf dem Boden. Nun Fünf Mörder um sich herum. Menschen, die sich gegenseitig erschossen, erschlug und die Kehle aufschnitten, ohne zu bedenken, dass ihr Gegenüber ein Mensch ist.

„Naaa waaarteeee“ Cruel schüttelte seinen Körper durch. Die Kugel zum Werfen bereit. Er sprang in die Höhe. Die Zahl sprang. 30 Sekunden. Die Kugel flog. Die Gegner sprangen, wie von der Hornisse gestochen, auseinander. Ein Schrei ließ Francesca in die Knie gehen. Presste ihre Hände auf ihre Ohren.

„Mann, geil“ der Blonde riss seine Fäuste in die Luft „Voll den Brustkorb zerschmettert. Der atmet gleich nich’ mehr“

„Hättest auch mal den Ball abgeben können“, fauchte Kyoki, während der Gong durch die Arena hallte und den Übrigen auf den Gegnerfeld brüllen ließ.

„ICH…DIR?“, lachte Cruel „Dann willst du sicher auch noch sagen, dass ich sie Doll hätte geben soll, mh?“

„Langsam reicht…“

Ein Kampfschrei unterbrach Kyoki. Der Gegner, der Letzte, hatte die Kugel gepackt

„Die Zeit ist zwar abgelaufen, doch genauso auch eure!“ Francesca riss ihren Kopf herum. Blickte direkt in das von Falten übersäte Gesicht des Mannes. „Ich zerschmettere euch den Schädel“

„Wollen wir noch sehen!“ Cruel warf sich vor den Mann. Schleuderte seine Schulter gegen die Brust des Mannes. Sofort verlor er die Kugel.

„Doll, töte ihn!“, befahl Kyoki dem Jungen.

„Ja!“ Doll setzte los. Seine Knochenfinger umschlossen das Metall. Eine Staubwolke hinterließ er. Der Blonde und der Gegner miteinander verrungen. Blut von beiden Seiten.

„Warum tun die nichts?“, fragte Francesca Kyoki.

„Ha…fragt mich das nicht…das alles ist skurril“

„Doch hat der Veranstalter hat gesagt, dass er einen Kampf nach dem Wettkampf unterbrechen würde…“ Ein Schrei des Gegners ließ sie stoppen. Cruel und er fielen zu Boden. Die Fäuste schlugen und zielten. Gesicht, Brust. Magen. Doll stand. Den Kopf zur Seite gelegt und seine Augen huschten von Cruel zu dem Gegner. Würden sie stillhalten, endlich stillhalten, könnte er auf den Feind zielen. Der Feind biss Cruel in die Schulter. Bohrte einen seiner Finger in das linke Auge. Der Blonde warf seinen Kopf nach hinten. Rammte dem Gegner sein Knie in die Magengrube, strampelte. Das Rot bedeckte sein Gesicht. Er presste seine Hand auf das Auge. Fleisch tropfte in Teilen heraus. Der Mörder warf seinen Kopf in den Nacken…Doll hieb mit dem Eisen auf den Gegner ein.

„Warum tut der Veranstalter nichts?“, jammerte Francesca.

„Och…lass die doch kämpfen“ Kyoki zuckte mit den Schultern „Sollen die sich doch umbringen…“

„Aber Doll…“

„Der ist nicht wichtig. Ist bloß eine Puppe, dem ist es egal, ob er stirbt“

„Und Cruel?“

Kyoki lachte und hielt sich den Bauch: „Das hast du nicht ehrlich gefragt?“

„Wir sind ein Team“

„Und?“ Kyoki rieb sich über die Augenränder „Der Bastard würde mich doch im Schlaf erdrosseln, wenn es keine Wärter gäbe“

„Doch wir müssen etwas tun. Du hast Doll gehört, wir werden alle sterben! Und er lügt nie!“

„Jajajajaja…“, Kyoki kratzte sich am Hinterkopf.

„Überleg schneller!“, fauchte ihn der Blonde an. Cruel schüttelte sich, so dass seine Haare im Blut des Gesichts hingen blieben. Sofort hetzte er zu den Kämpfenden zurück.

„Tut etwas!!!“ Das Mädchen warf ihre Arme über ihren Kopf und blickte in die Kamera „Die bringen sich um!“

Nichts.

„Die Kugel!“ Kyoki richtete seinen Blick zu den Kämpfenden. Der Gegner lag dort. Das Gesicht von Dreck und Blut bedeckt. Die Muskeln zitternden, ein Arm stand in einem 90° Winkel ab. Doll lag auf dem Beton und die Augen, die jetzt kaum mehr waren als Glaskugeln, schauten auf die Eisenkugel, die sein Gegner in der Hand hielt. Cruel, er kniete. Eine Hand auf dem Auge und die andere auf dem Boden.

„Ihr Schwächlinge…“, kreischte der Gegner. Der Knochen trat aus dem Arm heraus.

„Wir können mit der Kugel die Tür aufbekommen. Im Speisesaal ist die Wand niedriger…“, flüsterte er dem Mädchen zu.

„Und dann sie mit einem Band dran über darüber werfen?“, fragte Francesca.

„Schlaues Gör“ Kyoki verdrehte die Augen.

„Jetzt seit ihr geliefert!“ Francesca schrie auf. Zu spät. Der Gegner rammte sie gegen die Wand. Hob das Eisen an und verzog sein Gesicht zu einer hässlichen Fratze. Speichel rannte aus seinen Mundrändern, die Adern zogen sich über die Augäpfel und der nach Tod riechende Atem schlug dem Mädchen entgegen.

„Danke…“, lachte Kyoki. Ergriff die Hand mit der Kugel. Bog ihn zu sich. Arm Nummer zwei. Beim Knacken fuhr Francesca in sich zusammen und landete in Embryohaltung auf dem Boden. Den Rücken an der Wand. „Los jetzt!“

„What?!“ Cruel schüttelte seinen Kopf, als würde dadurch versuchen, seine Gedanken in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen. „Wie?“

„Komm einfach mit, wenn du leben willst“

„Ääähh…warum sollte ich?“, Cruels trat einen Schritt zurück, als er in die Augen des Gegners sah. Die Augen sprach ihre Sprache. Die des Todes. „Ach, deshalb!“

Kyoki schnappte sich Doll am Kragen. Schleuderte mit der freien Hand die Kugel in Richtung der Tür. Treffer! Das Mädchen, Cruel und Kyoki warfen ihre Leiber dagegen. KNACK! Die Scharniere brachen.

„Geil und der ach so große Boss pennt immer noch“, grinste Cruel „Können einfach durch marschieren“

Die drei und Doll auf der Schulter von Kyoki hetzten durch den Gang. Links. Die Zellentrakte.

„Holy shit…die Arschlöcher sind ja frei!“

„Schlau, Cruel..“, knurrte Kyoki.

„Und jetzt?“, fragte Francesca. Die Insassen wandten ihre Köpfe zu den Vieren. Leckten sich über die Lippen. Knackten ihre Gelenke.

„Anderer Weg“ Als Kyoki dies ausgesprochen hatte, war Cruel den Weg weitergelaufen „Scheißalleingänger“

„Warum sind die Anderen schon frei?“, hechelte Francesca.

„Bitches…Es ist Säuberung. Klar, dass die Vollspasten dann schon frei sind“

„Endlich!“, Kyoki trat die Tür zum Speisesaal auf. „Los ausziehen“

„Warum das jetzt, Schwuchtel?“, knurrte Cruel und setzte sich auf einen Tisch. Die Fingerspitzen tasteten nach seiner Augenhöhle.

„Weil wir ein Seil brauchen, Einauge!“

Schon zerrte Kyoki dem Jungen die Kleidung bis auf die Unterhose vom Körper. Verknotete Ärmel mit Hosenenden. Francesca und Kyoki folgten.

„Du auch, Cruel“

„Neee…, Drecksschwuchtel“

„Hey, hey, hey…“, hallte der Ruf eines Insassen durch den Gang „Wo seid ihr, warum lauft ihr den weg?“

„Los, gib die Kleidung. Das ist noch nicht lang genug!“, brüllte Kyoki „Wenn der Veranstalter immer noch nichts tut, zerreißen uns die anderen in Stücke. Die sind gleich da!“

„Pisser!“, Cruel zog sich Hose und Shirt aus. Warf sie seinem Zellengenossen zu. Auch diese wurden verknotet. Die Kugel steckte er in ein Hosenbein und verknotete das Ende.

„So jetzt“

„Ich kann besser werfen“, warf Cruel ein.

„Und siehst in 2D. Nein Danke!“ Sofort flog die Kugel. Sie schlug auf und schlang sie um einen Mast der Sender, durch die das Video von den Kämpfen ins Internet gesendet wurde. Kyoki zog zweimal daran. Schob mit Francesca einen Tisch an die Wand und setzte an. Stemmte seine Beine gegen die Wand. Doll hing über seiner Schulter und die Arme schlugen gegen Kyokis Rücken. Bei der Hälfte brannten seine Arme, die Füße rutschten und das Blut rannte an seinen Händen längs. Auf sein Gesicht.

„Beweg deinen fetten Arsch!“, rief der Blonde und machte sich ebenfalls daran, hochzuklettern. Verfehlte den Griff an das Seil, schlug gegen die Wand, so dass seine Nase knackt. „Fuck!“ Noch an einem Arm hing er. Francesca warf ihren Oberkörper herum. Die Gestalten, mit ihren Gesichter aus der Hölle, kamen in den Saal.

„Na, Schlampe, wo wollt ihr den hin?“

„Jetzt könnte der Veranstalter gut helfen“, zischte Kyoki zwischen den Zähnen hindurch. Endlich. Seine Finger ergriffen die Kante und er hievte seine Brust auf den Beton. Doll klappte mit dem Rücken darauf und zog sich zum Sendemast. Die Augen geschlossen und Wunden klafften über seinen Körper.

„Ach nee?!“, Cruel krächzte, keuchte und stöhnte.

„Komm schon, Ai“, rief Kyoki dem Mädchen zu.

Francesca nickte. Die Insassen standen im Halbkreis um sie herum. Die Arme zur Seite abgewinkelt und die Augen, von Gier triefend, auf sie gerichtet. Es war, wie es auch Kyoki gesagt hatte, ein Nachteil in so einer Arena eine Frau zu sein. Doch es lag in einigen etwas anderes, sahen das „Seil“.

„Flieht ihr?“, kam der Geistesblitz von einem der Insassen.

„Schlauer Kerl“, knurrte Cruel. Plötzlich durchfuhr ihn ein Ruck. Schon setzte sich auch das Mädchen daran hochzuklettern.

„Schneller!“, rief Kyoki „Das reißt…“

„Was?“, kam es von dem Insassen „Ihr wollt uns zurücklassen?“

„Haha, wenn ihr zu schwer seid. Pech!“, Cruel lachte auf und kletterte zu Kyoki.

Könnte ihn jetzt auch wieder unterstoßen, dachte sich Cruel, als er den Rücken von Kyoki sah. Doch schüttelte sich. Das Mädchen hetzte zu Kyoki. Nahm seine Hand.

„Bitch hat’s auch geschafft“

„Los weiter…“ Kyoki schnappte sich den Kleinsten in ihrer Gruppe. Warf ihn auf seinen Rücken. Francesca neben ihm. Im Sekunden tackt krochen die anderen Insassen über die Kante. Schlugen ihre Finger in den Beton und beförderten ihre Körper zu den Vierern. Knackten ihre Köpfe und Gelenke. 10, 20, 30.

„Müssen diese Pisser auch mitkommen?“, fragte Cruel und lief vor. Sein Auge zu den Francesca gewannt. Er konnte es auch alleine schaffen, Immerhin half ihm der Aufbau der Arena. Ging nach hinten ab.

„Die Vollspasten ballern ja immer noch nich’. Schlau…“, Cruel verdrehte die Augen.

„Die werden es sicher noch tun“, Francesca setzte sich neben ihn.

„Haben doch bis noch rein GAR NICHTS getan. Als wollten sie es…“

… Ein Schatten zog sich über Cruels Gesicht. Eben so abrupt wie das Erscheinen des Dunkeln, riss Cruel seinen Kopf zum Schattenwerfer. Es war der Veranstalter.

„Richtig geraten, mein lieber Cruel oder Vincent, wie du wirklich heißt“, sagte dieser und Hob seinen Kopf an. Bartstoppeln entdeckte Francesca am Kinn. Seine faltige Hand packte seine Kaputze.

„Ey, Dreckskerl, was meinst du damit? Willst du uns etwa abknallen?“, fragte Cruel.

„Oder was geht ihr ab, dass ihr alles nicht nach den Regeln läuft?“, hinterfragte Kyoki.

„Ach, ach“ Der Veranstalter lachte und alle vor ihm, die 104 Menschen, richteten ihren Blicke auf ihn. Ihn alleine. Was wollte er? „Das war alles Absicht, meine lieben Mörder“

„Ich verstehe nichts“, jammerte Francesca. Der Veranstalter riss seine Kapuze vom Kopf.

„Scarface!“, riefen alle und sogen die Luft ein.

Der weltweitgesuchte Massen- und Serienmörder Scarface grinste: „Ja, meine Kollegen, ich bin überall bekannt in unserer Szene, doch nirgendwo bekannt, außerhalb“

Francescas Mund blieb offen stehen. Das war der Mörder von dem ihr guter Freund Tayon erzählt hatte. Dieser mit dem Plan.

„Jetzt, meine Freunde“, Scarface breitete seine Arme aus „ kommen wir an die Macht. Folgt mir!“

„Ja, Meister!“, riefen die Mörder. Francesca schlug sich die Hand vor den Mund. Nein, das war nicht wahr. Alle Mörder waren frei und unter der Macht von so einem. Würde das den Untergang bedeuten?