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UAT ( Unbekannte Alien Träume)

UAT ( Unbekannte Alien Träume) – Ulises Gräfner

 

Schweißgetrieben tappte ich, Jon Beckerham, durch den Maldrow National Park, einer der größten Wälder Amerikas, als mich plötzlich etwas Übernatürliches packte und mich in eine Art Raumschiff sog. Ich konnte trotz Messerstichs in den Bauch der Kreatur nicht fliehen. Ihre Wunden bluteten grün …

Am besten ist es wenn ich einfach drei Tage zurück, zum Anfang der Geschichte, springe. Es war sechs Uhr morgens. Trotz Piepens meines Weckers stand ich nicht auf, da ich zum ersten Mal seit EINEM MONAT richtig schlafen konnte und nicht wieder einen von diesen schlafraubenden Träumen hatte.

In diesen geht es hauptsächlich um übermenschliche Kreaturen und einem Mädchen, dass komischerweise meine Seelenverwandte sein soll. Seltsam, dachte ich, , wenn ich wieder so einen Traum hatte.
Verwirrt stand ich schließlich doch auf und ging in die Schule. Nachdem ich Ärger von meinem Lehrer wegen meiner Verspätung bekommen hatte, schlug ich mein Buch auf und sah auf die Tafel. Dieses Mal jedoch waren auf der Tafel keine Mathegleichungen zu sehen, sondern die zukünftigen Todesursachen meiner ganzen Familie, Bekannten, Freunde und Verwandten. Erschreckt fragte ich meinen Freund Luca warum so etwas Schreckliches an der Tafel stand. Er erwiderte nur, dass ihm die Matheaufgaben auch nicht gefallen würden. In diesem Moment wurde mir klar, dass etwas mit mir nicht in Ordnung war. Als mich der Lehrer aus meinen Gedanken herausriss indem er mich an die Tafel bat, kippte ich fast von meiner ,,Kippelposition“. Ich viel plötzlich in Trance und bekam nur noch ein Lachen von meinen Klassenkameraden mit. Ich wachte aus meiner Trance auf und fand Erbrochenes auf dem Pult meines Lehrers.

Es war MEIN Erbrochenes. Nachdem sich alle ausgelacht hatten und ich den Geruch von Magensäure vom Pult meines Lehrers gewischt hatte, ging ich, rot wie eine Tomate, nach Hause. Beim Nachhausegehen muss ich an den angsterregenden Friedhof vorbei gehen. Normalerweise ist auf dem Friedhof nichts, was mir irgendwie zu nahe kommen könnte, doch heute war es anders. Ein zigarettenförmiges, in der Luft schwebendes Raumschiff zog mich wie in einem Sciencefictionfilm an Bord. Es wurden mit mir Experimente durchgeführt, die mich unglaublich leiden ließen. Sie haben mich sogar dazu gebracht so lange zu laufen, dass ich in Ohnmacht fiel. Und dann habe ich auch noch mit bekommen, dass sie die Verursacher meines Erbrechens waren. Dies haben sie getan damit ich einen sterilen, zur OP bereiten Darm hatte. Ich glaube sie hatten mir eine Art Peilsender in den Magen eingepflanzt, auf jeden Fall konnte ich danach nicht ohne blutigen Stuhlgang aus der Toilette. Nachdem sie mich absetzten, kam mir alles nur noch wie ein gewöhnlicher Traum vor. Der zweite Morgen fing überraschend frisch an, da ich im Vorgarten erwachte. Blutbeschmiert kam mir dann folgende Erleuchtung: Das alles war kein Traum!
Müde ging ich in die Dusche, wo ich eine feine Narbe an meinem Bauch entdeckte. Und da kam mir die zweite Erleuchtung: Ich kann den Anblick von Blut nicht ertragen. Zack, fiel ich in Ohnmacht.

Spät nachts wachte ich aus meinem nicht ganz freiwilligen Nachmittagsschläfchen auf, als vor unserer Tür zwei Männer in Anzügen meine Mutter begrüßten.  Sie meinten, dass sie von der Regierung seien. Sie erklärten mir, dass ich ein, von der Regierung nicht genehmigten, Peilsender bei mir tragen würde und, dass ich diesen sofort rausrücken solle, weil dieser angeblich die Flugzeuge beim Fliegen stören würde. Die Wahrheit jedoch war, dass der Peilsender Spionagesatelliten der NASA störte. Unsicher versuchte ich den verärgerten und ungeduldigen Agenten mitzuteilen, dass der Peilsender höchstwahrscheinlich in meinem Darm sein würde und zeigte ihnen die Narbe. Ohne zu zögern zerrten sie mich vor den Augen meiner Mutter in einem schwarzen Van und fuhren mit mir fort. Noch im Wagen rammten sie mir eine Spritze in den Hals und ich schlief ein. Als ich aufwachte lag ich wiedermal gefesselt auf einem OP-Tisch, als sie mir eine Narkosemaske aufsetzten und es ab ins Traumland ging. Ich träumte die gleichen Träume wie immer, doch dieses Mal hielten die Aliens an und sagten mir: Jon du bist der Auserwählte. Die Erde braucht dich. Das seltsame Mädchen aus meinen Träumen war auch dabei. Sie packte mein Arm und zerrte  mich aus meinem Traum noch bevor das erste Skalpel an meinem Bauch angelegt werden konnte. Ein Raumschiff flog über die Station und brach mit einem mal das Dach des Laboratorium auf. Ich lief Raus und schnappte mir vorsichtshalber ein Skalpel. Die Station war in mitten des Maldrow National Park. Ich lief schweißgetrieben durch den Wald.

Die Kreatur schnappte mich und versuchte mich ins Raumschiff zu zerren. Mit einem Messerstich in den Bauch der Kreatur versuchte ich hoffnungslos zu entfliehen.  Weitere Kinder in weißen Overalls waren in einem eierförmigen, schleimigen Kokon untergebracht. Eine Kreatur empfing mich und sagte:

“Willkommen Jon wir haben schon auf dich gewartet“
Vollkommen überrascht meinte ich Seid ihr die Kreaturen, die mich entführten und die immer wieder in meinem Träumen auftauchen?“
“Ja“ antworteten  sie “wir haben dich auserwählt um eine neue Erde zu bevölkern “
Vollkommen baff fragte ich “Wieso ich und was soll das mit der neuen Erde werden? “
„Die Erde wird wie in deinen Visionen untergehen. Wir werden dich und ein Paar weitere Exemplare deiner Art auf dem Planeten 780 absetzen.“ “-  Und was ist mit meiner Familie?“  Er antwortete, dass im Raumschiff nicht genug Platz sei.

Mit Lichtgeschwindigkeit fuhren wir in eine andere Galaxie wo wir unseren Arten zugeordnet wurden. Auf dem neuen Planeten war es WARM und es gab WASSER und GENÜGEND PROVIANT. Dies scheint so als wäre es das Ende der Geschichte, doch es ist erst der Anfang.