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Unmögliche Liebe

von Ceyda Nur Karadağ

Diese Geschichte wurde inspiriert vom Buch Hercai der Autorin Sümeyye koç geschrieben…

 Der Tod brachte Wut und Hass in ein blindes Herz. 
Die Gefühle eines jungen Mannes waren so gefährlich geworden, dass er eine erschreckende Entscheidung traf.

1 Erste Begegnung 
Miran Aslanoğlu, der berühmte Geschäftsmann in Istanbul entschließt sich, zurück in sein Dorf nach Urfa zu kehren, um sein Versprechen einzuhalten. Mirans Eltern starben als er klein war, seine Großmutter erzählt ihm von klein auf, dass der Mörder seines Vaters Hazar Kurtoğlu ist. Hazar habe ein Auge auf seine Mutter geworfen und töte deshalb seinen Vater. Miran versprach seiner Großmutter sich bei der Familie Kurtoğlu für seine Mutter und seinen Vater zu rächen, nun ist es soweit. 
Es ist Freitag. 
Reyyan reitet außerhalb der Stadt, ohne dass ihr Großvater davon erfährt. Es wird immer dunkler, sie möchte zurück, doch fällt vom Pferd, als ihr Pferd von einer Schlange angegriffen wird. Miran trifft auf Reyyan, als er von der Arbeit nachhause fährt, er will ihr helfen und fährt sie nach Hause. 
Die beiden lernen sich kennen. 
Reyyan weiß, dass ihr Großvater es falsch verstehen würde, wenn sie sich mit einem Mann sichtbar macht, doch dieser hört nicht auf sie und fährt sie bis zur Tür. Er ist geschockt, als er sieht, dass sie die Tochter von Hazar kurtoğlu ist. 
Reyyan: „du kannst jetzt gehen, ich danke dir“ 
Miran: „nein, ich muss dich deinen Eltern übergeben“ 
Nasuh ist verwundert, den bekannten Geschäftsmann wieder zu sehen und bedankt sich bei ihm. 
Miran geht wieder. 
Nasuh: schlägt Reyyan und sagt: „Schande, wie oft habe ich dir gesagt, dass du nicht allein rausgehen darfst, du beschmutzt unsere Ehre. Woher kennst du ihn? Triffst du dich etwa mit dem?“ 
Reyyan: „er hat mir nur geholfen“ 
Nasuh: „geh in dein Zimmer, du wirst bestraft, ich werde von jedem Schritt den du machst, erfahren.“ 

2 Nasuhs Plan 
Miran schickt einen von seinen Arbeitern los, um der Familie Kurtoğlu Bescheid zu geben, dass er noch heute kommen wird, um ihnen eine erfreuliche Nachricht zu geben. 
Miran: „ich würde mich freuen, mit Ihnen zusammen arbeiten zu dürfen.“ 
Nasuh: „das ist ein sehr großes Angebot. Ehrlich gesagt hätte ich nie gedacht, dass Sie je mit uns arbeiten wollen würden. Aber dazu können wir nur ja sagen.“ 
Miran: „die Verträge werde ich in kürzester Zeit bereitstellen.“ 
Miran: „da wäre noch was…” 
„Wenn Sie damit einverstanden sind, würden meine Familie und ich morgen kommen und Sie um die Hand Ihrer Enkelin bitten.“ 
Nasuh: „einen Sohn wie dich möchte jeder, doch sag mal, woher kennst du meine Enkelin?“ 
Miran: „ich habe ihr doch letztens geholfen“ 
Nasuh ist schockiert, er lädt ihn und seine Familie für morgen ein. Die Vorbereitungen laufen. Nasuh hat geplant, dem jungen Mann seine Enkelin zu geben, aber nicht Reyyan, sondern Yaren. Mit Yarens Vater hat er alles abgesprochen, wenn die Familie kommt, werden sie Miran und Yaren verloben. 

3 Die Verlobung 
Mirans Familie: „Allah’ın emri Peygamberin kavliyle kızınız Reyyanı oğlumuz Miran’a istiyoruz.” „Gott sagt im Kur‘an das er uns als Paare erschaffen hat. So wollen wir mit seinem Segen ihre Tochter Reyyan für unseren Sohn Miran haben.“ 
Hazar: „was meine Tochter? Ich dachte ihr seid für Yaren gekommen?“ 
Miran: „ich habe Herrn Nasuh von Anfang an gesagt, dass ich Reyyan heiraten möchte.“ 
Nasuh: „entweder Yaren oder gar nicht“ 
Mirans Familie: „Dann haben wir hier nichts länger zu suchen.“ 
Nasuh: „Wartet, ich werde sie euch geben.“ 
Reyyan kommt in den Vorsaal und ist anfangs verwirrt, sie hält es nicht für richtig, Miran zu heiraten, weil Yaren Gefühle für ihn hat. 
Miran: „ich habe deiner Cousine keine Hoffnung gemacht, ich kenne sie nicht mal und möchte nur dich, Reyyan!“ 
Die Verlobung findet letzten Endes statt, Miran und Reyyan sind verlobt. Der Hass in Yaren steigt auf, weinend rennt sie raus. 

4 Die Hochzeit 
2 Tage nach der Verlobung steht die Hochzeit an. Dem ganzen Dorf wird Bescheid gegeben, alle sind herzlich willkommen, um die Freude dieses jungen Paares zu teilen. Die Hochzeit findet auf einem Platz im Dorf ganz nach den Tradition Urfas statt. 
Der Standesbeamte: „wollen Sie Reyyan Kurtoğlu, Miran Aslanoğlu zum Mann nehmen?“ 
Reyyan: „ja ich will!“ 
Der Standesbeamte: „und wollen auch Sie Miran Aslanoğulu, Reyyan Kurtoğlu zur Frau nehmen?“ 
Miran: „ja ich will.“ 
An diesem Abend verbringen Miran und Reyyan ihre Hochzeitsnacht in einer kleinen Hütte. Reyyan ist schüchtern, Miran beruhigt sie und sie kommen sich näher. Am Morgen wacht der Hass in Miran auf, er ist Reyyan gegenüber kalt und sagt, dass er gehen muss. 
Reyyan: „wirst du mich hier allein lassen?“ 
Miran: „Das wars, komm mir nicht nach, lebe dein Leben weiter.“ 
Reyyan, weinend: „was habe ich dir getan, warum behandelst du mich wie Dreck?“ „du hast mir meine Jungfräulichkeit genommen, was soll ich jetzt machen, mir wird niemand mehr ins Gesicht schauen.“ „und jetzt gehst du einfach? Ohne eine Erklärung? So kann das nicht enden Miran“ 
Miran hat die Worte seiner Großmutter im Kopf. Sein Herz sagt, lass dieses unschuldige Mädchen nicht allein, sein Kopf drängt ihn dazu, sich für seine Eltern zu rächen. Er weinend, Reyyan weinend und er geht, ohne einmal nach hinten zu schauen. 

5 Alles um sich zu rächen 
Miran fordert seinen Cousin auf, die Hütte zu verbrennen, dieser macht das dann. Reyyan findet einen Weg zu sich nach Hause, zu Hause angekommen, fällt sie in die Arme ihrer Eltern. 
Reyyans Eltern: „Kind, was ist mit dir, wo ist Miran“ 
Reyyan: „Er hat mich verlassen, ohne einen Grund zu nennen, ist er einfach gegangen.“ 
Nasuh: „schämst du dich nicht, hier wiederaufzutauchen? Du verschmutzt unsere Familienehre, dafür wirst du zahlen.“ 
Er nimmt die Waffe und richtet sie auf Reyyan. 
Hazar stellt sich vor seine Tochter und schützt sie. 
Nasuh: um unsere Ehre zu retten gibt es nur einen Weg, du wirst einen anderen heiraten. Miran kommt zu Ohren, das Reyyans Großvater sie umbringen wollte. Am nächsten Tag schleicht er sich in das Haus von Kurtoğulları und entführt Reyyan. Er bringt sie zu sich nach Hause. 
Azize: „was macht die den hier?“ 
Miran: „ab heute wird Reyyan hierbleiben, keiner wird mit ihr reden oder ihr etwas antun, wer dies tut, hat es mit mir zu tun.“ 
Azize: „du spinnst doch, wer will diese Ehrenlose schon hier haben.“ 
Miran hört auf niemanden und bringt Reyyan in ein Zimmer. Reyyan hingegen weigert sich, fängt an zu weinen und versucht wegzulaufen. Miran sperrt sie in das Zimmer ein. Stunden später bringt er ihr Essen ins Zimmer. 
Reyyan: „ich will nicht. Sag mir, was ich dir getan habe, warum hast du mich jetzt hierhergebracht, siehst du nicht, dass ich leide?“ 
Miran: „ich hätte nicht zulassen können, dass dich dein Großvater weiterhin so behandelt.“ 
Reyyan: „wie schnell hast du vergessen, was du mir angetan hast? Die Art wie er mich behandelt, ist neben dem was du getan hast, nichts. Ich habe dir vertraut Miran, ich dachte, ich könnte endlich glücklich sein, nachdem ich die Knute meines Großvaters hinter mir gelassen habe.“ 
Miran: „ich kann dir nicht sagen, warum ich das getan habe, aber du wirst jetzt hierbleiben.“ 
Reyyan: „du wirst mir sagen, warum du das getan hast, ich habe eine Erklärung verdient. Ich kann hier doch nicht bleiben und so tun, als wäre nichts geschehen.“ 
Miran hingegen schweigt und geht raus. Er setzt sich vor die Tür und fängt an zu weinen. Einige Tage später und Reyyan versucht immer noch eine Erklärung zu bekommen, sie schreit Miran an. 
Reyyan: „sag endlich, was haben ich und meine unschuldige Familie dir angetan?“ 
Miran: „deine Familie ist nicht unschuldig. dein Vater hat meinen Vater umgebracht.“ 
Reyyan: „wasss? Du spinnst doch wohl, weiß du den nicht, mein Vater kann nicht mal einer Anreise weh tun.“ 
Miran: „ja. Ich weiß auch nicht mehr, woran ich glauben soll, ich bin verwirrt. Eins weiß ich und zwar gibt es etwas, das uns beiden nicht gesagt wird. Ein schwarzes Loch befindet sich in dieser Geschichte.“ 
Miran verlässt das Zimmer und lässt Reyyan allein. Miran legt sich auf den Schoß ihrer mitarbeitenden Esma. 
Miran: „ich kann nicht mehr, mein Herz tut weh. Auf der einen Seite ist das Mädchen, das ich liebe auf der anderen Seite meine Großmutter, die mir sagt, dass ihre Familie für den Tod meiner Eltern verantwortlich ist. Was habe ich getan Esma? Ich habe einem unschuldigen Mädchen das Leben genommen.“ Azize hört das Gespräch zwischen den beiden und plant, Miran zu verwirren, damit er nicht seinem Herzen folgt und seine verstorbenen Eltern vor Augen hat. 

6 Villa Aslanoğulları und Kurtoğulları 
Reyyans Familie merkt, dass sie fehlt und macht sich auf den Weg zu Mirans Haus. 
Zehra und Hazar: „wo ist unsere Tochter? Bringt uns sofort zu ihr“ 
Miran: „das geht nicht, Reyyan wird ab sofort hier bei mir bleiben, ihr Großvater wird sie sonst nicht in Ruhe lassen.“ 
Hazar: „du willst sie schützen? Du bist der, der meiner Tochter am meisten schadet. Du hast ihr die Jungfräulichkeit genommen und sie vor dem ganzen Dorf blamiert. Hätte sie dich nicht kennengelernt, wäre es nicht zu diesem Punkt gekommen.“ 
Miran findet einen Weg und schickt Hazar und Zehra zurück zu ihrer Villa. Einige Tage später sieht Miran, dass Reyyan sich beruhigt hat und lässt sie innerhalb der Villa frei. Reyyan unterhält sich in der Küche mit den Arbeitenden. Auf dem Weg in ihr Zimmer trifft sie auf Gönül, die sie auf ihrer Hochzeit mit Miran als seine Cousine kennenlernte. 
Gönül: „du tust mir so leid, wäre ich an deiner Stelle, würde ich mich umbringen.“ 
Reyyan schweigend. 
Gönül: „wie kannst du dich noch trauen, hier zu sein.“ 
Reyyan: „du weißt doch, mein Großvater möchte mich umbringen, es gibt keinen Ort an den ich gehen kann.“ 
Gönül: „verstehst du nicht, Miran möchte dich nicht. Ich bin seine Frau Gönül Aslanoğlu, wir sind verheiratet.“ 
Reyyan: „wasssss sagst du da? Wen habe ich denn geheiratet?“ 
Gönül: „verstehst du nicht das, dass alles geplant war? Der Standesbeamte war gekauft, der ganze Aufwand war nur für diese eine Nacht.“ 
Reyyan entschließt sich, nach Hause zu gehen, wenn Miran auf der Arbeit ist. Sie rennt weinend zu sich nach Hause und erzählt alles ihren Eltern. Hazar ist geschockt, als er hört, dass Miran glaubt, dass er seinen Vater und Mutter ungebraucht hat. Ihr Großvater rastet aus, wenn er sieht, dass Reyyan zurück ist. Hazar plant mit seiner Frau und seinen Kindern aus der Stadt zu reisen, damit Nasuh Reyyan in Ruhe lässt. Wenn Nasuh das erfährt, droht er Zehra damit, Reyyan die ganze Wahrheit zu sagen, er fordert sie, seinen Sohn zu überreden weiterhin dort zu leben. 
Die Wahrheit ist, Hazar ist der 2. Mann von Zehra, sie war davor schon einmal verheiratet, Reyyan ist die Tochter aus der 1. Ehe. Doch Hazar sah Reyyan schon immer wie seine eigene Tochter, was Nasuh nicht nachvollziehen kann. Zehra streitet sich mit Hazar darüber, was die nun davon abhält, wegzuziehen. Letzten Endes bleiben sie. Als Miran erfährt, dass Gönül Reyyan die Wahrheit gesagt hat, schlägt er sie und sagt, dass er sich scheiden lassen möchte. 

7 Die Hochzeit Nasuh ist sich sicher, Reyyan muss heiraten, um die Familienehre zu retten. 
Barın: „ich habe schon lange Gefühle für Reyyan, ich möchte sie heiraten.“ Reyyan: „ich kann dich nicht heiraten, für mich bist du wie ein Bruder, wir sind zusammen aufgewachsen.“ 
Nach langer Diskussion wird die Hochzeit von Barın und Reyyan vorbereitet. Die Hochzeit findet ganz nach türkischer Tradition in der Villa Kurtoğulları statt. Reyyans kleine Schwester Gül verlässt das Haus ohne jemandem Bescheid zu geben, sie macht sich auf den Weg zu Miran und erzählt ihm von der Heirat. 
Güls Familie merkt nach einer Weile, dass sie fehlt und macht einen großen Aufstand. Früh genug kommt sie wieder. 
Zehra und Hazar: „Gül, wo warst du? Wir haben uns grosse Sorgen gemacht, wir waren dabei, die Polizei anzurufen.“ 
Gül: „ich bin zum Markt gegangen, um mir Süßigkeiten zu kaufen.“ 
Zehra und Hazar: „du kannst doch nicht einfach gehen ohne uns Bescheid zu geben, sag uns das beim nächsten Mal.“ 
Miran hat einen Plan, um diese Heirat zu verhindern. An dem Tag der Hochzeit fährt Miran vor die Villa der Kurtğulları. Er hatte Gül schon gesagt, dass sie ihre Schwester vor dir Tür bringen soll. 
Gül: „komm Schwester, wir müssen kurz vor die Tür.“ 
Reyyan: „ich kann nicht, Gül, die Menschen werden merken das ich fehle.“ 
Gül: „nur kurz, versprochen.“ 
Reyyan und Gül gehen vor die Tür, Reyyan wird sauer, als sie Miran dort stehen sieht. 
Reyyan: „was suchst du hier.“ 
Miran: „ich bin gekommen, um dich zu holen.“ 
Reyyan: „du spinnst doch, ich heirate gleich.“ 
Miran: „ich schwöre dir, ich werde nicht zulassen, dass du diesen Mann heiratest.“ 
Reyyan: „wir werden sehen.“ 
Er nimmt sie auf den Schoß und setzt sie in das Auto, sie versucht, erfolglos, zu entkommen. Sie fahren in ein Hotel in der Stadt Gaziantep. 
Miran: „wir würden gerne ein Zimmer für 2 buchen, haben sie noch Zimmer frei?“ 
Rezeptionist: „ja, ich bräuchte Ihre Personalausweise bitte.“ 
Miran: „Ehmmm, wir haben heute geheiratet und ich habe sie vor Aufregung zuhause vergessen.“ 
Dem Rezeptionisten wird klar, dass das der berühmte Miran Aslanoğlu ist, nach einer Bestechung drückt er ein Auge zu. 

8 Familien im Wege 
Einige Tage sind vergangen, Reyyan und Miran sind noch in Antep und gehen das erste Mal auf den Markt Anteps. 
Miran: „Reyyan, gebe mir noch eine Chance, damit ich alles wieder gut machen kann.“ 
Reyyan: „es gibt nichts gut zu machen, du hast mein Leben zerstört. Wie kann ich alles vergessen, Miran, wie soll ich dir vertrauen.“ 
Miran: „sag ja und ich werde es gut machen, Reyyan, ich schwöre dir. Ich werde die Zeit zurückdrehen und der Miran sein, den du anfangs geliebt hast.“ 
Miran und Reyyan kommen sich näher, auch wenn Reyyan nicht vergessen kann, fühlt sie sich grad wohl bei ihm. Azize erfährt von Mirans Cousin wo sie sind und macht sich auf den Weg, Hazar Kurtoğlu folgt ihr. 
Azize: „dass du dich nicht schämst, dich mit Miran blicken zu lassen. Verstehst du nicht, so eine wie du passt nicht zu unserer Familie.“ 
Miran: „es reicht! Ich liebe dieses Mädchen. Das Hazar meinen Vater umgebracht hat glaube ich auch nicht mehr, es gibt etwas, dass du vor mir verheimlichst.“ 
Azize: „ willst du damit sagen, dass ich lüge? Auch wenn du es nicht glaubst, das ist die Wahrheit. Dein Herz ist gerade erblindet und du kannst nicht gesund denken.“ 
Miran schreiend: „Es reichtttt, kann ich nicht einmal glücklich sein.“ 
Hazar ist jetzt auch angekommen, läuft auf Reyyan zu und hält die Waffe auf Miran. 
Reyyan stellt sich davor. 
Hazar: „geh zur Seite, ich werde ihn erschiessen, er hat dich von uns getrennt und dich behandelt, wie er möchte.“ 
Miran: „du bist doch derjenige, der meine Eltern umgebracht hat. Ich werde Reyyan nicht noch einmal gehen lassen.“ 
Hazar: „das stimmt nicht, ich habe deine Mutter geliebt und würde ihr niemals so etwas antun. Deine Großmutter lügt.“ 
Obwohl Miran und Reyyan sich diesmal nicht trennen wollen gehen sie mit ihren Familien, weil sie denken, dass es sonst nicht gut enden wird.“ 

9 Erinnerung 
Zuhause angekommen lässt Miran seine Wut raus. Zudem hat er die Scheidungspapiere fertigstellt und legt sie vor Gönül, die weinend auf den Boden fällt. Einige Tage später hält es Miran nicht aus und reitet mit seinem Pferd vor die Villa Kurtoğulları. Er findet einen Weg und schickt Reyyan mit der arbeitenden Begüm die Nachricht, dass er vor der Tür auf sie wartet. Nach langem Zögern geht Reyyan vor dir Tür. 
Reyyan: „Miran was machst du wieder hier, siehst du nicht, dass wir unserer Familie schaden indem wir uns treffen.“ 
Miran: „komm, ich möchte dir etwas zeigen.“ 
Reyyan: „diesmal nicht, Miran, wir können nicht der Grund sein, dass immer wieder Menschen leiden.“ 
Miran: „keine Sorge, ich werde dich auch zurückbringen, versprochen.“ 
Er bindet ihr die Augen zu und sie reiten ein bisschen außerhalb der Stadt. Er nimmt das Tuch von ihren Augen und sie sieht… die Hütte wieder aufgebaut in einem ganz neuen Zustand. Sie wird emotional und fängt an zu weinen. Sie stehen vor der Tür. 
Reyyan: „alles hatte hier angefangen, hier sind meine Träume geplatzt. Warum hast du mich hierher gebracht Miran?“ 
Miran: „hier habe ich dir das Leben genommen und hier möchte ich unser Leben gemeinsam aufbauen. Kannst du dich noch daran erinnern als ich dir gesagt habe, dass ich die Zeit zurückdrehen werde? Ich weiß, du wirst diesen Abend nicht vergessen können. Aber lass mich deine Wunden heilen.“ 
Sie gehen in die Hütte hinein und gucken sich die Zimmer an. Im Wohnbereich angekommen… 
Miran: „Reyyan, noch nie hatte ich an Liebe geglaubt bis ich dich sah, du hast mich an Liebe glauben lassen. Ich habe an dem 
Tag nicht zurückgeschaut, weil ich dich sonst nicht allein lassen könnte. Aber eins muss du wissen, ich habe Gewissensbisse gehabt, nachdem ich dich zurückgelassen habe. Reyyan, was ich damit sagen will, ist, du hast mein Leben verändert, neben dir bin ich wie ein Kind und vergesse alles um mich herum.“ 
Er kniend mit einem Ring in der Hand… 
Miran: „willst du mich heiraten.“ 
Reyyan: „selbst wenn ich es wollen würde, Miran, unsere Familien werden es nicht zulassen und was ist mit Gönül, sie ist immer noch deine Frau.“ 
Miran: „ich werde mich von ihr scheiden lassen.“ 
Miran und Reyyan reiten wieder zurück, beide sagen ihren Familien dass sie heiraten werden. 

10 Die tragische Wahrheit 
Azize erinnert Miran daran, dass Reyyan die Tochter von Hazar ist, der seinen Vater und die Mutter umbrachte. 
Miran: „ich glaube dir nicht mehr, diesmal wird uns niemand im Weg stehen können, wir werden heiraten. Immer geht es nur um dich und deinen Willen.“ 
Azize: „wie schnell hast du vergessen, dass du geschworen hast, Gönül lebenslang zu versorgen und ihr Mann zu sein.“ 
Miran: „ich habe sie nur geheiratet, weil du es wolltest und sie sonst nach dem Tod ihres Vaters, meines Onkels, hätte jemanden heiraten müssen den sie nicht kennt. Eine richtige Ehe hatten wir noch nie.“ 
Gönül: „ich möchte nicht länger die Frau eines Mannes sein, der Gefühle für jemand anderes hat. Ich möchte nicht mehr die Leidende sein, die darauf wartet, dass Miran mich liebt. Ich nehme die Scheidung an.“ 
Miran: „Gönül, ich verspreche dir, die Verantwortung zu übernehmen, dich weiterhin zu versorgen und ich sag’s dir, zieh weg, ich werde dir ein Haus in Antep kaufen.“ 
Gönül stimmt dem schweigend zu. 
Sultan: „Azize habe ich dir nicht gesagt, dass dein Enkel seinem Herzen nicht gegenüberstehen wird und dass er sich verlieben wird war von Anfang an klar. Jetzt ist meine Tochter die, die unter deinem Plan leiden musste.“ 
Noch nie stand Miran seiner Großmutter so strikt gegenüber, er hielt sich immer an ihre Anweisungen, doch diesmal wiegt die Liebe schwerer. Gönül zeigt Mut, indem sie sich von Miran scheiden lässt. Wer Mirans Eltern umgebracht hat, ist noch ungeklärt, von seiner Großmutter bekommt er die Antwort nicht. Als Azize gerade dabei ist neue Pläne zu machen, um Miran von der Heirat aufzuhalten, hält es Esma nicht länger aus. Sie fängt an mit Azize zu streiten. 
Esma: „immer geht es nur um dich und deine Befehle Azize, siehst du denn nicht, dass der Junge leidet. Wie lange willst du ihn noch anlügen? Wie lange willst du es noch zulassen dass er denkt, dass sein Vater Hazar seinen unechten Vater umgebracht hat.“ 
In der Zeit hat Miran alles gehört und platzt aufgewühlt in das Gespräch, er schmeißt alles nach und nach auf den Boden und weint. 
Azize: „glaub ihr nicht, sie lügt, dass, was sie sagt, stimmt nicht.“ 
Esma: „ich lüge? Du bist doch die, die Hazar und Mirans Mutter voneinander getrennt hat, nur damit sie deinen Sohn heiraten kann. Du konntest nicht sehen, wie glücklich die Familie Kurtoğlu ist, während du um deinen verstorbenen Mann trauerst. Immer ging es nur um dich, Azize, nie hast du dich um das Leben der unschuldigen Menschen in deinem Umfeld gekümmert. Du wolltest doch nur, dass Miran seinen eigenen Vater umbringt, damit du dich zufriedenstellen kannst. Meinen Mann hast du auch umgebracht, nur, weil er Miran die Wahrheit erzählen wollte. Mich hast du damit bestochen, mir mein Leben zu ruinieren, wenn ich nicht für dich arbeite und schweigend zusehe, wie du dich an unschuldigen Menschen rächst. Aber es reicht, Azize, es reicht. 
Miran: „Allah soll mein Zeuge sein, ich werde alles gut machen, was du zerstört hast, dir werde ich nicht mehr ins Gesicht schauen, dass du kein schlechtes Gewissen hattest, mir so eine große Lüge zu erzählen und das ohne zu zögern, das kann doch kein Mensch.“ 
Miran geht weinend zu dem Grab seiner Mutter und seinem Stiefvater. Er erzählt von dem Geschehen und dass er seiner Großmutter nicht mehr verzeihen kann. Kurz danach geht er zu Reyyans Familie und erzählt denen auch alles. Die Familie ist mehr als nur geschockt und kann Miran kaum glauben. 
Einige Zeiten später heiraten Miran und Reyyan. Gönül ist inzwischen glücklich und lebt in einer anderen Stadt. 
Azize lebt im Altenheim, besucht wird sie von niemandem und bekommt von Miran nur noch finanzielle Unterstützung.