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Es zerbricht

von Jonas Wirth

Kapitel 1 – Wer ist der kranke Junge?

Er sah wie sie dort lag. Seine Augen waren mit Tränen gefüllt, sodass er nur Umrisse erkannte. Er ging näher an das Wasser heran, dass ihm eine höllische Angst einjagte. Plötzlich erkannte er sie und begann zu schreien ….
„Mama, kannst du bitte wieder in der Schule anrufen?“, fragte er.

Für gewöhnlich saß er allein in seinem dunklen Zimmer. Mit einem warmen Tee auf dem Nachtisch und Medikamente, die ihm seine Mutter hinstellte. Sie dachte wirklich, dass er wirklich seit vier Wochen krank sei. Er überlegte stundenlang, was er in der langweiligen Situation machen sollte. Seine Schulnoten litten nicht unter den Fehlstunden.
„Deine Testergebnisse sind wirklich erstaunlich und das auch noch mit grade mal vierzehn Jahren.“, sagte ihm einst sein Lehrer.
Mr. Dracovič, sein Lehrer, ist ein hilfsbereiter Lehrer, aber er hat eine Augenklappe vor den Augen, wenn es darum geht, wenn einem etwas Schlechtes getan wird, denkt Joe.

„Einmal wurde einem Jungen die Schultasche geklaut, weil er nicht sehr beliebt war und als Streber galt. Seine Klassenkameraden verspotten ihn, aus Neid? Er wird tagtäglich gemobbt, denn er ist nicht so wie die anderen Schüler. Er spielt kein Basketball, er spielt Klavier. Er spielt keine Video-Spiele, er malt leidenschaftlich. Er ist ungefähr 1.73m, hat braue struppige Haare und leider musste ihm als Kind eine Hand amputiert werden, weil er seine Hand auf die Rolltreppengeländer legte und nicht mehr abnahm, deshalb hat er eine Armprothese. Er ist ein Nerd, den keiner mag!“, denkt Joe.
Warum er so viel über diese vermeintlich besondere Person weiß? Joe war diese Person.

Kapitel 2 – Die Wahrheit

Eine weitere versäumte Schulwoche lag hinter Joe. Endlich ist Wochenende und Joe kann tun und lassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Seine Mutter überlegt Joe wieder zu fragen ob er mit ihr ins Schwimmbad will, dass er endlich seine Ängste überwindet, auch wenn er nur einen Arm hat, vor dem Wasser das ihm als Kind ein Trauma verpasste, weil er so sein wollte wie die anderen. Er sprang als Kind einer Gruppe Kindern hinterher, in das Wasser. Aber er war nun mal nicht so wie sie. Seine Mutter wollte unbedingt etwas mit Joe unternehmen. Aber immer, wenn sie ihn fragt, sucht er verzweifelt nach Ausreden. Nach unrealistischen Ausreden. Als wenn sie der letzte Mensch sei, mit dem er etwas unternehmen will.

Seine Mutter steht allein in der Küche ohne jegliche Hilfe einer anderen Person. Einen Mann benötigt sie um nicht alleine für ihren Sohn zu sorgen, aber der Grund weshalb dies nicht möglich ist, wir sind im Jahr 2079.
„Joe Frühstück ist fertig kommst du bitte runter?“, fragte sie mit zittriger Stimme.
Joe wusste es. Immer wenn sie Pancakes machte, die er bis hier nach oben hin reichte, war sie traurig. Etwas muss geschehen sein.
„Ja ich bin gleich da.“
Unten angekommen sah er sie.
Mit nassen glänzenden Augen die hilflos aus dem Fenster schauten.
„Mama, ist etwas passiert. Warum weinst du denn?“, Joe hatte Angst. Denn seine Mutter war eine harte Frau, die noch jung einen Sohn alleine aufzog.
„Joe, mein Liebling, du weißt welcher Tag heute ist?“
„Ehm ja Mama heute ist Samstag, warum denn“?
„Ich muss dir etwas sagen.“
„Es war noch als du jung warst 4 Jahre ungefähr. Die Menschen waren abscheulich. Sie behandelten die Welt, als wenn es eine weitere gäbe, die aus dem Nichts erscheint, wenn diese Erde unter geht. Aber dem war nicht so. Als es soweit war, als die Länder sich um die Emmissionsrechte stritten, wie kleine Kinder, wer am meisten verbraucht und wer am meisten auf die Erde aufpasst.

Plötzlich fing es an. Ein Land gegen ein Anderes. Noch erst mit Worten, aber daraufhin mit Bomben und Waffen. Der dritte Weltkrieg fing an. Sie zerstörten deine Kindheit, die Welt, die euch gehört. Den Kindern unserer Kinder. Da es ein Abkommen gab, dass jedes Land dem benachbarten Land mit ganzen Kräften beiseite stehen muss, musste fast jeder Mann in den Krieg ziehen. Dein Vater gehörte zu diesen.“
Plötzlich fangen beide an zu weinen. Ihre Herzen waren gebrochen.

Kapitel 3 – Mal wieder alleine

Nach dem Frühstück bekam Joe eine Nachricht, die ihm gar nicht gefiel. Die Schulinspektion kam am kommenden Montag, um die Fortschritte der Schüler zu testen. Es war Pflicht und da Joe der beste Schüler sei, würde dies den Durchschnitt der ganzen Schule etwas steigern.
Er wollte nicht. Ihm sei die Schule egal. Seine Mutter, die an dem Tag sehr krank war lag im Bett. Joe versuchte seine Mutter zu überreden, nicht zur Schule zu müssen, aber sie gab ihm zwei Möglichkeiten. „Entweder du gehst mit mir ins Schwimmbad, oder du gehst in die Schule.“ Seine Mutter wusste, dass er seine Angst nicht überwinden konnte. Es war eine Falle. Als wenn sie wollte, dass er auf keinen Fall zu Hause blieb.

Joe hörte eine Stunde vorher, dass seine Mutter im Schlafzimmer mit jemandem redete. Er rief nach ihr, aber er bekam keine Antwort. Er schlich durch das Haus und wollte durchs Schlüsselloch gucken. Hat meine Mutter einen neuen Freund?

Nein, sie sprach mit niemandem. Sie fragte, aber bekam nie eine Antwort. Plötzlich hörte ich Schritte. Sie kam zur Tür. Ich lief in die nebenliegende Kammer. Und meine Mutter lief mit Tränen in den Augen in das Wohnzimmer. Aber krank erschien sie Joe nicht, eher so, als wenn sie sich krankstellen würde. Joe wartete ab bis die Luft rein war. Dann ging er vorsichtig in das Schlafzimmer. Was würde ihn dort erwarten?
Er hatte Angst, ging hinein und sah nur die benutzten und mit Tränen getränkten Taschentücher. Er wollte etwas finden, schaute in jeden Schrank. Unters Bett. Da wo sich die Kinder beim Verstecken spielen immer befinden, aber er fand nichts

Joe packte seinen mit Staub bedeckten Schulrucksack mit allen Fächern, weil er nach der Zeit vergaß was am Montag sei. Er ging nach unten und verabschiedete sich distanziert von seiner Mutter, denn er war noch sauer, warum sie ihn nicht zuhause lassen würde und warum sie ihn anlog, dass sie krank sei. Ohne Kuss schaute er noch einmal zu ihr. Sie lag auf dem Sofa und war immer noch traurig. Die Decke übers Gesicht gezogen, sodass man nur noch ihre nassen Augen sah. Er drehte sich langsam um, die Tür schon halb geschlossen.
„Ich liebe dich Joe“.
„Ich liebe dich auch“, flüsterte Joe, sodass nur er es hörte.
Sie aber schlief nach dem verschließen der Tür ein.

Joe überwand sich, obwohl er ein Bauchgefühl hatte, dass er die falsche Entscheidung getroffen hat. Er ging erneut in die Schule. Erneut stellte er sich den gemeinen Schülern, die ihm so Angst machten.

Angekommen in der Schule fing es an zu regnen, er suchte sich ein Ort. Einen der nur für ihn existierte. Der ihn vor dem Wasser schützt, dass von dem Himmel kommt, als wenn es die Gefühle Joe’s beschreibt. Mit Angst, aber zugleich mit Wut gefüllt.
Gab es so einen Ort?
Mit nassen Klamotten betrat er das Klassenzimmer. Alle Augen schauten auf ihn, als wenn er ein neuer Schüler wäre, der sich neu vorstellen muss. 

Er wurde erneut von seinen Klassenkameraden aufgrund seines Wissens gemobbt. Der Lehrer schaute wieder in deren Richtung. Würde er wieder wegschauen, als wäre nichts passiert?

„HEY!“, schrie Mr. D.
Er kam in deren Richtung, mit großen Schritten und mit rausgestreckter Brust. Wird er Joe anmeckern, warum er am ersten Tag mal wieder Streit anfängt?

Nein er schickte die beiden Jungs mit lauter Stimme in den nebenstehenden Gruppenraum. Joe hörte nur Geschrei, er würde gerne wissen, was Mr. D ihnen gesagt hat.
Nach der Schulstunde hatte er ein Gespräch mit Mr. D. Er erzählte ihm aber nicht was er mit den beiden Jungs besprochen hat. Er sagte ihm nur: „Joe, ich hatte dich immer im Blick. Aber ich konnte nichts dagegen tun, oder besser gesagt, hatte ich gehofft, dass du es selber klärst. Dass du stark genug wärst. Aber als du untergetaucht bist, beziehungsweise krank warst, wusste ich beim nächsten Mal muss ich eingreifen.

Joe verspürte Wut. Er wollte ihm eine verpassen und holte aus. Seine Faust hat seine gesamte Wut mit sich genommen. Doch Joe war nicht so. Er klärte es mit Worten. Er lenkte seine Faust auf den nebenstehenden Tisch. Der Tisch zerbrach. In der Sekunde fing es an zu donnern. Joe wollte das laute Donnern mit bloß seiner Stimme übertönen.
Plötzlich hörte Joe ein lautes Knallen. Nein, jeder hörte es. Niemand wusste genau, was es war und wo es war. Joe hatte Angst, denn er hat ein gutes Gehör und hörte etwas. Aus weiter Ferne. „Was war ist“ Er ging zum Fenster und lehnte sich heraus und da hörte er es. Sein größter Albtraum kam näher, Stück für Stück mit großer Geschwindigkeit. Das Wasser.
Ein Tsunami? Bitte nicht!! Oder Ist das Meer unruhig?  „Wir sind an der Westküste Amerikas,
da kann das doch schon mal vorkommen“, versucht sich Joe einzureden…
Es starteten Sirenen. Laute und in den Ohren dröhnende Signale.

Die Stadt leuchtete in einer Signalfarbe, um die Menschen zu warnen. Joe hatte Angst. Die Klasse hatte Angst. Sogar der Lehrer hatte Angst. Die Menschen hielten inne, diese Signale werden nur im Extremfall ausgelöst. Das wusste Joe, denn einmal, als diese Sicherheitsmaßnahmen erfunden wurden, wurden diese getestet. Und da kamen sie. Die Sicherheitswarnungen im Fernseher, im Radio und auf jeglichen Smartphones, die die Regierung so programmierte, dass sie auf alles zugreifen können. Es wurde eine Frau spontan vor die Kamera gestellt, die die Menschheit aufklären und beruhigen soll. Mit zittriger Stimme erklärte sie, dass es technische Defekte gab, dann fiel die Technik der gesamten Stadt aus.

Joe schrie durch die Klasse: „WAS SOLL DAS… Sie lügen uns an. Ich höre es, es kommt eine Flutwelle mit rasender Geschwindigkeit in unsere Richtung!!“.
Joe ging erneut zum Fenster, schaute aus dem Fenster, nahm sich ein Fernglas aus dem

Werkzeugschrank und blickte erwartungsvoll in weite Ferne.  Er wollte etwas finden. Etwas, dass ihm seine Angst nahm. Und da sah er es. Die gigantischen Wassertanks, die mit jeweils 50000 Liter gefüllt waren, sind durch Blitzeinschläge zerbrochen worden. Aber nicht nur dies, auch alle auf der Welt und sämtliche Wasserdämme und sogar die Wasservorrichtungen die im Weltall platziert wurden und mit Meereswasser gefüllt wurden um den Meeresspiegel zu senken. Alles Zerbrach. War es eine Strafe Gottes? War es eine Naturkatastrophe?

Kapitel 4 – Schlaf nicht. Bitte steh auf.

Das Wasser kommt. Von allen Richtungen. Von links, von rechts und von Oben. Joe denkt, er sei im Traum. Kneift sich und hofft, dass etwas passiert. Dass er wieder in seiner Welt aufsteht, in der alles wie gewohnt ist. In seinem dunklen Zimmer, mal wieder nicht in der Schule. Krank. Aber nein. Nichts passiert. Er macht die Augen auf und sieht seinen Lehrer vor ihm stehen.

„Mama. Mama, sie schläft doch nicht immer noch auf dem Sofa??“, denkt Joe besorgt. „Was ist, wenn sie die Warnungen nicht mitbekommen hat?“. Er wollte sie anrufen und ihre Stimme hören, die Stimme, die ihn jeden Tag weckte, die ihn als einzige versteht. Aber die Technik ist tot. Es gibt kein Netz. Mit Tränen in den Augen ging Joe an jede Stelle des Klassenraumes und suchte hektisch nach Netz. Er bekam keines.
Da kam der Lehrer zu Joe und fragte was los sei. Joe erklärte ihm, dass seine Mutter wahrscheinlich in Gefahr steckt.…

„Alle Schüler sofort nach oben… Wir haben eine Chance wenn wir so hoch wie möglich sind!“, rief der Lehrer verantwortungsbewusst. Die gesamte Schule war auf dem Dach. Nicht nur die Schule. Alle. Die gesamte Stadt befand sich auf den Dächern der Stadt. Joe hielt sich mit gesamter Kraft an einer Stange fest. Und da kam das Biest, das die gesamte Stadt nach und nach verschlucke. Eine 20m hohe Flutwelle, die alles und jeden mit sich zieht. Öffentliche Gebäude, wie Schulen, Krankenhäuser, etc. wurden nach dem Krieg verstärkt aufgebaut, damit sie in Situationen wie diesen Standhaft blieben.

Das Wasser türmte sich immer weiter auf. Joe hatte so Angst, dass er sich die Augen zupresste, aber jedoch hörte, roch und fühlte er sie, woraufhin Joe in Ohnmacht fiel.

Kapitel 5 – Wir schwimmen

Eine Weile träumte Joe von seinem normalen Leben. Von seiner Mutter, die mit Joes Vater in ihrem Schlafzimmer redet. Aber die Gestalt des Vaters ist eine Art Geist.
Joe kam wieder zu sich und beugte sich vor. Er hatte Kopfscherzen und dachte, dass es nur ein Albtraum war. Ein zu realistischer. Er sah sich um und erkannte, dass er sich nicht in seinem Zimmer befand. Sondern auf einem Dach. Da fiel ihm alles wieder ein und er musste weinen. Ist er tot und ist dies die Hölle, in der er den Tsunami immer und immer wieder erleben muss?
Doch da kam auch schon der Lehrer und half ihm auf. Joe war verwundert.
„Was ist passiert? Lebe ich noch?“
„Sei beruhigt Joe, du lebst noch!“, sagte Mr. D.
Er erklärte Joe, dass er 7 Stunden schlief. Dass er und die Schüler versuchten eine Möglichkeit zu finden, Joe aufzuwecken.

Joe schaute sich um. Er glaubte seinen Augen nicht. „Wir sind auf einer Insel. Auf einer Insel ohne Entkommen. Die Dächer der Gebäude sind umzingelt von Wasser. Joe ist gefangen. Gefangen im Wasser. Er suchte nach Hoffnung. Hoffnung eines neuen Lebens. Ein Leben mit seiner Mutter in Europa, wo die Überschwemmungen nicht so drastisch waren, aber er fand nichts. Keinen Ausweg aus dem Gefängnis in dem er sich befand.
„Joe ich habe versucht deine Mutter auf einem der Dächern zu finden, aber nichts. Ich fand sie nicht. Es tut mir leid.“

Er wusste, dass sie es nicht geschafft hatte.
Joe stand auf. Wollte es nicht glauben und seinen Augen fingen an zu tränen.
„Sie ist nicht tot. SIE IST NICHT TOT!“, schrie er den Lehrer an.
Er nahm seine Prothese ab. Fing an in Richtung des neu erschaffenen Meeres und stand davor. Vor dem noch schaumigen dreckigen Wasser. Der Lehrer wollte ihn davon abhalten aber in dem Moment, blendete Joe alles aus, dass er als Kind fast ertrunken war, dass er nur eine Hand zum Schwimmen hat und dass er noch nicht ganz bei Bewusstsein war.
Er dachte nur an seine Mutter. Dass er noch einmal ihren liebevollen Duft riechen will. Er will unbedingt mit ihr Schwimmen gehen.

„Warum. Warum. WARUM habe ich mich dem immer verweigert. Meine Ausreden, die ich immer benutzte, um auf keine Fall irgendetwas mit ihr zu machen!!“, schrie er mit steigender Lautstärke.

Joe sammelte all sein Mut, aber es reichte nicht. Er traute sich nicht. Er brach zusammen. Bis er eine Hand auf seiner Schulter spürte.
„Hier Joe, das wird dir helfen in die Richtung deines Hauses zu kommen.“
Er gab ihm ein breites Stück Holz, das er als Floß benutzte.
Aber auch das ist zu viel für Joe.
„Du schaffst das, Joe. Jetzt glaube ich an dich.“
Joe, der noch nie einen richtigen Vater hatte, verspürte Vaterliebe. „Er glaubt an mich.“
Also stieg er langsam auf das Floß und es schwankte, aber Mr. D stabilisierte ihn, bis er vollständig aufstieg.
Das Wasser rauschte. Unkontrolliert in Richtung Haus.
„Hier, das wirst du brauchen“, Mr. D wirft eine Art Stock in seine Richtung, den er als Ruder benutzen kann. Joe ist kein guter Sportler, aber in der Situation fühlte er sich wie ein Superbowl Gewinner, der ein Touchdown landete. Er fing es und ruderte langsam und ängstlich in die Richtung seines Hauses.

Er sieht es. Die Dachspitze ist noch erkennbar. Nun so kurz vom Ziel entfernt, bricht er nicht ab. Er sammelte erneut all sein Mut zusammen und stieg vorsichtig mit den Beinen in das Wasser. Er hielt sein Kopf in das kalte und trübe Wasser. Aber er erkannte es. Die Haustür war offen. „Also ist Mama doch nicht in Gefahr?“

Joe ging vom Schlimmsten aus, also musste er es tun. Er tat es nur für seine Mutter. Er sprang. Er sprang mit Entschlossenheit in das Wasser. „Mama. Siehst du das? Ich schwimme. Wo bist du? Ich will mit dir schwimmen. Bitte“.

Er nutze das tobende Wasser, um nach unten zu kommen. Aber schwimmen kann er nicht, also benutzt er alles was ihm half. Er benutzte Bäume, Zäune und den Boden, bis er davor stand. Vor der Tür. Er tauchte in das Haus. Er sah wie sie dort lag. Seine Augen brannten, als er ihre Umrisse erkannte. „Es muss sie nicht sein. Es kann auch eine andere Person sein.“ Er näherte sich, durch das Wasser, dass ihm eine höllische Angst einjagte. Plötzlich erkannte er sie und begann zu schreien ….

Können Opfergaben ihre Liebsten retten?

Er schwamm an seine schon blau gewordene und tote Mutter heran. Joe nahm ihre Hand und zog sie an sich. Noch einmal schaute er ihr ins Gesicht.
„Mama, siehst du wir schwimmen.“