shadow

Stromausfall

Meine Augen liegen schwer. Ich will nicht aufstehen, das Bett ist so kuschelig. Nur noch zehn Minuten, solange stelle ich den Wecker wieder auf Schlummern. Und schon schlafe ich wieder ein und erreiche für einen Augenblick, der nur wie Sekunden wirkt, mein Traumland. Doch schon klingelt der Wecker wieder, und ich bin genauso müde, wie ich es vorher schon war, nur genervter, weil ich mich jetzt noch mehr danach sehne, wieder zu träumen und alle Sorgen fallen zu lassen.

Doch genug Schwärmerei, ich muss zur Arbeit, ins Bürogebäude, das von außen wie das Paradies aussieht, doch nicht für den Elektriker, der nur hinter den Kulissen arbeitet. Da, wo ich arbeite, sind überall nur Kabel, aber schlecht ist mein Job nicht, ich bin zufrieden, etwas gefunden zu haben, das ich kann, und auf das ich stolz sein kann, zudem ist der Beruf noch sicher. Ich freue mich immer, wenn sich ein Mieter von einem der Büros bei mir bedankt, weil ich in seinem Büro die Elektrik wieder zum Laufen bekommen habe, und ich weiß dann, dass ich ein nützliches Mitglied der Gesellschaft bin.

Acht Stunden arbeite ich, immer sechs Tage die Woche, nur mittwochs habe ich frei. Ich habe für das zehn Stockwerke hohe Gebäude natürlich Unterstützung von einem, mir unterstehenden, Team. Das Team besteht aus Fred, der sich auf den Bereich der Informatik spezialisiert hat. Dann gibt es noch Ed, der für die Verkabelung verantwortlich ist. Zum Schluss bin ich noch da, der Teamleiter, der mit 36 Jahren nicht nur der älteste ist sondern mit 5 Jahren nach der Ausbildung auch die meiste Berufserfahrung hat. Meine Aufgabe ist zum einen die Kundenbetreuung, also den Kontakt mit den Mietern herzustellen und zu pflegen und das Organisieren des Teams.

Ich habe mich auf keinen Bereich spezialisiert, ich kann halt alles ein bisschen, ich kenne mich aber am besten mit der Verkabelung aus. Heute haben wir nichts Besonderes zu tun, nur ein paar Routine-Checks und die dazugehörigen Berichte müssen geschrieben werden. Das erledigen wir in unserem kleinen Büro, wo jeder einen Stuhl und einen Tisch zur Verfügung hat, auch wenn der Raum ruhig größer sein könnte. Aber es genügt, um in diesen acht Stunden nicht in Klaustrophobie zu enden.

Nach einem gegenseitigen Abschied zum Feierabend fahren wir alle nach Hause. Ed fährt mit dem Fahrrad, er sagt, er möchte die Zukunft nicht mit seinen CO2-Emissionen belasten. Dabei bin ich mir sicher, dass er nur all sein Geld verplempert, anstatt es für so etwas wie ein Auto zu sparen.

Fred nutzt die öffentlichen Verkehrsmittel, weil er diese Stadt noch nie verlassen hat, und es auch nicht vorhat und deswegen auch kein Auto braucht. Als ich ihn einmal fragte, ob er sich nicht trotzdem eins holen wollte, meinte er nur: „Ach Quatsch, mit Bahn und Bus komm ich hier doch viel schneller voran.“

Ich besitze zwar einen Wagen, habe aber auch schon oft überlegt, mit dem Fahrrad und/oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren, meiner Gesundheit willen, doch die Faulheit kennt bei mir keine Gnade. Ich fahre immer denselben Weg nach Hause, naja einen oder zwei Veränderungen gibt es schon, wenn ich mal nicht so schnell nach Hause will, die Hauptstraße entlang bis zum zweiten Starbucks, dann rechts auf die Nebenstraße und durch ein Labyrinth von mittelgroßen und Einbahnstraßen, bis ich dann hinter einer großen Wiesenfläche mein Haus erreiche, naja, wenn man das schon Haus nennen kann. Ich lebe momentan in einer Baustelle. Ich habe mir vor kurzer Zeit dieses Grundstück gekauft, weil es ruhig und abgelegen ist und habe mit dem Hausbau angefangen. Es ist schon lange mein Traum, mein eigenes kleines Stück Land zu besitzen, damit ich mich später auch abgesichert in Ruhe zurücksetzen kann und auch nicht mehr abhängig von meinem Job bin. Ich habe mir einen Kredit genommen, den ich in Raten zurückzahlen kann, um mir den Hausbau jetzt schon finanzieren zu können. Ich habe mir Fachkräfte geholt, die sich um alles bis auf die Verkabelung kümmern. Indem ich die Verkabelung selber mache, spare ich auch noch etwas Geld und die Technik wird dann auch noch genauso wie ich es möchte. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.  Doch jetzt muss ich mich auf meine Arbeit konzentrieren, ohne die könnte ich ja die Raten nicht mehr abbezahlen. Deswegen war es mir auch so wichtig, dass meine Arbeit sicher ist. Ich fragte Herrn Todo, den Besitzer des Bürogebäudes und mein einziger direkter Vorgesetzter, bei der Einstellung: „Ist dieser Job denn sicher?“

Darauf antwortete er: „Ja, erledigen Sie Ihre Arbeit, kommen Sie pünktlich und bauen Sie keinen Mist. Dann versichere ich Ihnen eine sichere Stelle, aber wehe, wenn Sie Mist bauen, den muss dann nämlich wieder ich ausbaden und glauben Sie mir, ich hasse nichts mehr als Komplikationen.“

Das reichte mir, denn so sollte ein Arbeitsverhältnis sein, nicht zu persönlich und nur auf die Leistung bezogen. Außerdem, was für einen Mist sollte ich bauen können, dass ich Herrn Todo Komplikationen beschere? Im Haus angekommen mache ich mir immer zuerst einen Kaffee, weil meine Arbeit nicht mit Ende meiner Schicht endet. Zuhause habe ich auch noch eine Menge zu tun und das erledigt sich nicht von alleine. Abends sind die Fachkräfte nicht da, deswegen fange ich dann immer mit der Kontrolle an und danach kümmere ich mich um die Verkabelung. Sobald das erledigt ist, gehe ich schlafen.

Im Schlafzimmer angekommen lasse ich mich ins Bett fallen und lächle noch einmal mit dem Gedanken: Bald habe ich meinen Traum erreicht, dann fehlt nur noch die perfekte Frau, um eine Familie zu gründen, und schlafe mit einem Lächeln im Gesicht ein. Im Traumland angekommen bin ich total sorgenfrei und kann tun und lassen was ich will, auch wenn ich weiß, dass ich, sobald ich aufwache, alles vergessen habe und nur ein Gefühl der Sehnsucht bleibt, so bin ich hier und jetzt glücklich und zufrieden. Wer weiß, was ich hier alles noch erleben kann, vielleicht  werde ich Präsident oder kann auf einmal fliegen. Egal, Hauptsache die Zeit genießen. Plötzlich wird alles dunkel, ich kann nur einen Lichtpunkt sehen. Er scheint am Ende des Horizonts über einem schwarzen Meer in einer finsteren Nacht zu scheinen.

Doch schon bald  klingelt der Wecker wieder und ich spüre wieder meinen Körper, wie schwer er grade liegt, und wie sehr er mich dazu bringen will noch weiter zu schlafen. Wie gerne würde ich ihm nachgeben und einfach nur noch schlafen und alle Sorgen vergessen. Doch ich muss aufstehen. Ich muss jetzt die Kraft aufbringen und meine müden Knochen aufrappeln. Ich setze mich auf und habe das Gefühl, als könnte ich wegen diesem Kraftaufwand gleich wieder ins Bett fallen und einschlafen. Aufgesetzt öffne ich meine trägen Augen, die sich nur schwer öffnen lassen und sich wie zusammengeklebt anfühlen. Ein Blinzeln, die Sicht ist noch verschwommen, und die Augen fallen direkt wieder zu. Ein zweites Blinzeln und ich erkenne die Lichtstrahlen, die durch die Jalousie fallen. Ein drittes Blinzeln und ich erkenne die Wanduhr und sehe, dass es Zeit wird aufzustehen, um mich frisch zu machen. Schnell noch duschen und dann rein in die Arbeitsklamotten. ich fahre los, ein letzter Blick auf die Uhr verrät mir, dass es halb acht ist. Das Bürogebäude sehe ich, dank seiner Höhe, bereits aus mehreren Blöcken Entfernung. Doch etwas ist anders. Die Lichter sind aus. Sie sollten nicht aus sein, die Lichter sind fast rund um die Uhr an, weil es Mieter gibt, die auch gerne einmal Überstunden machen, und um diese Uhrzeit fangen viele an, sich in ihren Büros zu betätigen.

Warum ist jetzt alles dunkel? Vielleicht haben sie sich ja auch nur verspätet, der Berufsverkehr ist ja grade voll im Gange, und ich bin heute ja auch etwas früher als sonst da. Mit dem Gedanken, dass sich schon alles klären wird, erreiche ich das Bürogebäude. In der Eingangshalle angekommen nehme ich Schreie wahr.

„Fred, was ist hier los? Wieso kriege ich Beschwerde nach Beschwerde über einen Stromausfall, obwohl die Deckenbeleuchtung geht?“ fragt Herr Todo, den ich an dem Sicherungskasten hinter der Lobby stehen sehe, wo er runter zu Fred guckt, der dort am Sicherungskasten hantiert.

„Ich weiß nicht, was genau los ist. Ich weiß nur, dass der Strom aus der Hauptleitung nicht Zu uns durchkommt und der Grund warum die Deckenbeleuchtung geht und Sie nicht hingefallen sind auf dem Weg hierher ist das Notstromaggregat, das für die Deckenbeleuchtung und weitere wichtige Systeme genug Strom liefert. Ich gebe mein Bestes, das Problem zu lösen es gibt aber Dinge die ich nicht nachvollziehen kann. Ich bin eben vom IT und mir machen die Server, die jetzt wahrscheinlich ein Back Up benötigen mehr Sorgen“, antwortet er.

„Tzzz, wo bleiben denn die anderen? Sollten die nicht schon lange hier sein?“, fragt Herr Todo, ohne auch nur daran zu denken, sich jetzt mit Fred anlegen zu wollen.

„Ich bin hier Sir, was ist denn hier los. Wieso so aufgebracht?“, frage ich gelassen und noch nicht ahnend, was hier los ist.

„Sehen Sie das nicht, der Strom ist aus und ich kriege schon haufenweise Beschwerden“, sagt Herr Todo.

„Der Strom?“, frage ich.

„Ja, der Strom und jetzt kriegen Sie das wieder hin, wir verlieren kostbare Mieter, und Mieter sind Geld“, sagt Herr Todo.

„Beruhigen Sie sich doch bitte erst einmal Herr Todo, Hektik hilft grade niemandem und das Notfallaggregat ist dafür ausgelegt einen Tag zu laufen, wenn es sein muss“, beruhige ich Herrn Todo, der sich nun per Treppe, weil der Fahrstuhl aus ist, nach oben in sein Büro begibt.

„Morgen Fred. Wo liegt denn das Problem?“, frage ich neugierig, habe aber schon mögliche Faktoren im Kopf.

„Ich weiß es nicht Sir, ich habe es überprüft kein Server oder PC ist hierfür verantwortlich, auch wenn viele ein BackUp benötigen werden, nach diesem abrupten Stromausfall“, sagt Fred mir, mit den Gedanken woanders, Ich vermute, dass er sich lieber sofort um die PC´s kümmern möchte.

„Mhhh, ok dann schauen wir uns doch mal den Sicherungskasten an“, schlag ich vor, parallel klingelt mein Arbeitshandy. „Hallo?“ frage ich.

„Ich bin es nochmal“, sagt der Anrufer.

„Ach Herr Todo ich mache mich grade auf die Suche der Problemursache, kann ich sonst noch was für Sie tun?“, frage ich.

„Ja ich möchte, dass später das gesamte Team in mein Büro kommt. Hoffen wir, dass bis dahin die Fahrstühle wieder gehen, sonst müssen sie die zehn Stockwerke eben zu Fuß gehen“ sagte Herr Todo mit leicht genervter Stimme.

„Natürlich Sir, aber Ed hat die Nachtschichten und kommt deswegen immer erst so gegen Nachmittag“, berichte ich ihm.

„Geht in Ordnung. Kommen Sie einfach, sobald Sie können und nun wieder an die Arbeit“, sagt er.

„Natürlich Herr Todo, wir kommen so schnell wir können und das Problem habe ich bestimmt bald entdeckt und behoben“, versichere ich ihm.

Nach ungefähr zehn Minuten habe ich das Problem beseitigt und der Strom läuft wieder. Da Ed heute erst nachmittags kommt, und dann auch die Nachtschicht macht, habe ich mich entschieden, einen Rundgang zu machen, um überall nach dem Rechten zu sehen. Bei meinen Rundgang entschuldige ich mich bei den Mietern, die anwesend sind und frage, ob es noch irgendwelche Beschwerden gibt. Die meisten haben Probleme mit dem PC, da die einen Stromausfall wohl nicht immer gut vertragen, darum hab ich heute eigentlich nur Fred etwas zu arbeiten verschafft, und ich selbst kümmere mich hauptsächlich um das Notstromaggregat und das Ersatzteillager. Als ich dann auf die Uhr schaue bemerke ich das es jetzt ungefähr zwei Uhr ist, also Mittagspause, und frage Fred per Handy, ob er nicht Lust auf einen Kaffee hätte. Ich lade ihn ein, um ihn für seine viele Arbeit zu entlohnen.

Ed kommt so gegen drei, während Fred und ich im Keller am Hantieren von Kleinigkeiten sind. Ich informiere ihn über die Lage und den Vorfall von heute Morgen. Schon während ich es erzähle, kriegt er ein blasses Gesicht.

„Ich glaube, das war mein Fehler“, gesteht er mir.

„Wieso, was hast du denn gemacht?“, frage ich verwundert, weil er eigentlich sehr zuverlässig arbeitet. „Ich glaub, ich habe mich beim Greifen nach dem Kabel vergriffen, weil ich in Eile war und schnell noch zu einer Verabredung wollte, und das falsche genommen habe“, erklärt er mir.

Ich sage: „Wir haben später sowieso ein Treffen mit Herrn Todo, entschuldige dich dann. Herr Todo wird Verständnis haben. Du bist ja auch nur ein Mensch und Menschen passieren nun mal Fehler“, mache ich ihm Mut.

„Bist du dir sicher? Ich brauche diesen Job, mich nimmt doch sonst niemand mit meinem schlechten Abschluss“, fragt er zweifelnd.

„Ja, ganz bestimmt wird alles gut“, versichere ich ihm.

„Aber was, wenn nicht. Wie soll ich mich dann noch bei meiner Familie blicken lassen? Meine Frau hat sich schon lange nur darauf konzentriert, sich um die Kinder zu kümmern. Ich will sie jetzt nicht dazu zwingen, sich einen neuen Job zu suchen, und dass wir dann den Alltag der Kinder auch noch schlagartig ändern, wäre nicht gut für sie“, erklärt er verzweifelt seine Lage.

„Alles wird gut, vertraue mir, heute wirst du wie jeden Tag in aller Seelenruhe nach Hause kommen. Und wenn ihr euch dann fragt, wie euer Tag so war, kannst du ihr ja erzählen, wie viel Stress du hattest, aber dass dann ja doch noch alles gut ging“, pflichte ich ihm bei.

 

Um vier gehen wir dann alle zu Herrn Todo, und ich erkläre ihm, was die Ursache für heute Morgen war.

„Also, war es ein falsches Kabel, das der Strommenge nicht standhalten konnte, und die dann wiederrum eine Sicherung durchbrennen ließ oder so ähnlich?“, fragt Herr Todo.

„Simpel ausgedrückt, ja“, antworte ich.

„Ich möchte es kurz und knapp machen“, sagt Herr Todo. „Wer war für den Stromausfall verantwortlich? Ich schätze, dass es nicht Fred war, er ist doch auf IT spezialisiert, und Sie haben mir gesagt, dass es an einem falschen Kabel lag“, fragte er mit einem Ton, der mir das Gefühl gab, dass er nur darauf wartet, seiner Wut freien Lauf zu lassen.

„Stimmt, Fred hat mit Sicherheit nichts damit zu tun. Aber ist diese Situation denn wirklich nötig? Es war nur ein kleiner Fehler, der in aller Eile mal passieren kann.“

„Natürlich wäre ich nicht so aufgebracht, wenn es ein einfacher kleiner Fehler gewesen wäre. Und Sie wissen auch, dass ich nicht viel von Ihrem Fachbereich verstehe, aber ich weiß, dass die Mieter der dritten Etage ihren Vertrag gekündigt haben, und wenn ein „kleiner“ Fehler mich meine Mieter kostet, muss ich Konsequenzen folgen lassen. Also würden Sie mir bitte sagen, wer diesen „kleinen“ Fehler begangen hat?“, fragt er fordernd.

Ich schaue flüchtig nach rechts, um Ed´s Gesicht zu sehen, und sehe einen jungen Mann, dem der Angstschweiß vom Gesicht tropft. Ob er grade wohl an seine Kinder denkt oder an seine Frau? Vielleicht denkt er grade an seine Familie und die Scham, die er vielleicht vor ihr hätte, wenn er seinen Job verliert. Ich sehe ihm seine Angst an. Er will, dass alles so bleibt wie es ist, aber anscheinend kann es nicht so bleiben. Herrn Todos Wut muss jemand weichen. Möchte ich wirklich jemanden, der noch so viel vor sich hat, einfach alles verlieren lassen?

„Das war ich“, sage ich. „Mein tiefstes Bedauern. Ich habe gestern Abend aus Hast das falsche Kabel gegriffen, und es dann verlegt. Ich entschuldige mich zutiefst.“

Fred und Ed erstarren und blicken mich mit weit aufgerissenen Augen an.

Ob Fred weiß, dass es Ed war? Er könnte es wissen, er hat sich immerhin den Sicherungskasten angeschaut, denke ich beiläufig.

„Sie wollen mir weis machen, dass der Arbeiter mit der meisten Erfahrung einen Fehler begeht, der das gesamte Bürogebäude lahmlegt?“, fragt Herr Todo.

„Es tut mir leid, ich wollte gestern noch schnell nach Hause. Vielleicht wissen Sie, dass ich im Hausbau bin, und immer etwas zu tun habe, bis es fertig ist“, entschuldige ich mich.

„Sie lassen mir leider keine andere Wahl, mein Guter. Auch wenn ich Ihre häusliche Situation kenne, muss ich meine Autorität behalten und Konsequenzen folgen lassen. Sie haben die letzten Jahre gut für mich gearbeitet, und ich mochte Ihre Einstellung, aber ich muss Sie bitten, binnen drei Wochen ihre Sachen zu packen und zu gehen. Sie sind gefeuert. Ihr letztes Gehalt erhalten Sie gemäß des Vertrages noch voll ausgezahlt und nun verlassen Sie bitte mein Büro. Fred, Sie ernenne ich zum Nachfolger als Teamleiter. Wir erkundigen uns in nächster Zeit nach einem neuen Teammitglied“, sagt Herr Todo.

Wir drei verlassen den Raum. Bis zum Büro sind alle schweigsam, weder ich, Fred, oder Ed sagen etwas und auch die Mieter, die sonst sehr gesprächig sind, merken anscheinend, dass es nicht der richtige Augenblick zum Reden ist. Im Büro angekommen setzen wir uns alle hin und warten