Wir in der Presse

Hamburger Abendblatt Bericht vom 2./3./4. Oktober 2020

Wie Kinder und Jugendliche die Corona-Pandemie erleben

Hamburger Mädchen und Jungen beschreiben in einem Buch, was der Lockdown mit ihnen gemacht hat, was sie vermissen und sich wünschen

Heike Wander, Hamburger Abendblatt

Was machte der Lockdown im Frühling dieses Jahres mit Hamburger Kindern und Jugendlichen, was bewegt oder ängstigt sie in der Corona-Krisenzeit? Wie reagieren sie darauf und verarbeiten diese Herausforderung? Das fragte sich Literaturmanagerin Annette Pauw, die über ihre Initiative „Fantastische Teens“ Schreibworkshops veranstaltet. „Ich wachte eines Morgens auf und dachte, auch junge Leute sollten über Corona als Zeitzeugen mal befragt werden“. Aus dieser Idee entstand ein Schreibwettbewerb und in Co-Produktion mit der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel danach das Buch „Plötzlich kam Corona“. Darin beschreiben 110 Kinder und Jugendliche aus der Hansestadt im Alter zwischen neun und 21 Jahren, wie sie die Krisenzeit erlebten.

Es ist eine Generation, die Fragen stellt, aber auch selbst Antworten sucht. Lukas Möller (14) sieht die Gesellschaft in einem schnelllebigen Wahn, der vielleicht durch Corona unterbrochen werden könnte. Er vergleicht das reizüberflutete Leben in seinem Gedicht mit einem rasenden Zug. „… nur wir können es stoppen, was uns vorwärts treibt, doch wir werden’s nicht tun, bis uns gar nichts mehr bleibt! Oder jetzt doch?“ Hektor (11) lässt in einem Märchen den Riesen Coronius ein großes Reich unsicher machen. David vertraut einem Tagebuch seine Sorgen wegen Corona an. Er vermisst seinen Großvater, hat aber Angst, ihn anzustecken, wenn er ihn besucht. Der Junge ist wütend, denn das Virus mache sein Leben kaputt. Wie im Gefängnis fühlt er sich während des Lockdowns. Die Menschen sollten etwas aus der Krise lernen, wünschen sich viele Kinder. Zoe Melina Brückner hofft, dass „wir wieder mehr aufeinander und auf die Natur achtgeben. Dass wir im Kopf behalten, was wirklich zählt“.

Das Leben und der Alltag in der Quarantäne lassen die Jugendlichen erkennen, wie schön sie es davor hatten. „Ich vermisse Ost- und Nordsee-Ausflüge, die ich gewöhnlich hasste“, gibt Dimitar Petrov aus der 6. Klasse zu und kommentiert: „Komisch, oder?“ Es geht um Themen wie Argwohn, „schwer erziehbare“ Eltern, Langeweile, Träume oder ein Leben „voller Angst und Schrecken“ – so sieht die achtjährige Constanze Willers die Quarantänezeit. Maya Krüger (12) lernt, dass „eine der besten Sachen, die man machen kann, ist, anderen mitzuteilen, dass sie nicht allein sind“.

Für Autorin Kirsten Boie gibt das Buch einen „beeindruckenden Einblick in die Gedankenwelt der Kinder“ und „nötigt uns Respekt ab dafür, wie sie eine extrem herausfordernde Situation bewältigen“. Maria von Welser, Publizistin und TV-Journalistin, schreibt im Vorwort: „Welcher Einfallsreichtum, wie viel Kreativität steckt doch in unseren Hamburger Kindern und Jugendlichen. Da finden sich aufregende Horrorgeschichten, sensible Kurz-Romane, köstliche Wortschöpfungen, aber auch nachdenkliche Poetry Slams zum Thema Social Distancing. Diese Texte zu lesen gibt einen wunderbaren Einblick in Kinderseelen … Lassen Sie sich darauf ein, lesen Sie und fühlen Sie mit.“

Mitgefühl zu entwickeln ist auch eine der wichtigen Erfahrungen dieser jugendlichen Autoren in der Corona-Zeit, „einer vorübergehend eingesperrten Jugend“, wie Annette Pauw sagt. Die Kinder zeigen in ihren Texten Einsichten, die sie oft reifer erscheinen lassen, als es für ihr Alter zu erwarten ist.

Hermann Ebel, Milena Ebel, Annette Pauw (Hrsg.): „Plötzlich kam Corona“, 364 S., 14,90 Euro plus Versandkosten. Zu beziehen über: Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel, Info@stiftungmaritim.de oder Pauw Literaturmanagement, Pauw@literaturmanagent.eu. Infos zur Schreibwerkstatt für Jugendliche in den Herbstferien unter: www.fantastischeteens.de

Pressemitteilung: Literatur bewegt

19. November 2019

Literatur bewegt: Die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel verleiht Kinder- und Jugendkulturpreis „KIJU“ 2019. Am 19. November 2019 vergaben die Stiftung Maritim Herrmann und Milena Ebel zusammen mit dem Senator für Kultur und Medien, Dr. Carsten Brosda, als Kooperationspartner auf Kampnagel den KIJU-Preis 2019 an drei nachhaltige Bildungs- und Kulturprojekte mit jeweils 4.000 Euro Preisgeld. Preisträger sind die Schreibwerkstatt „Fantastische Teens“ unter der Leitung von Annette Pauw, der „KIKU-Leseclub“ des KIKU-Lohbrügge und der „Schulhausroman“ des Literaturhauses.

Die Jurybegründung für die Verleihung des Preises an die Fantastischen Teens:

<font size="2">
<p><strong></strong><br>"Die Schreibwerkstatt "Fantastische Teens" schafft in hohem Maße Raum für kreatives und fantasievolles Schreiben. Die beteiligten Jugendlichen werden beim Kreieren ihrer eigenen Geschichten begleitet und unterstützt und erfahren auf einer tieferen Ebene Selbstvertrauen, was auch zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beiträgt. Das gemeinsame Schreiben schweißt Kinder aus den unterschiedlichen Milieus, kulturellen<br>oder religiösen Hintergründen zusammen. Eine erste eigene Geschichte geschrieben zu haben und sie anderen vorzulesen, ist für die Jugendlichen ein positives Erlebnis und eine Erfahrung, von der sie langanhaltend profitieren werden."</p> </font>

Luruper Nachrichten am 27.02.19

Schreibwerkstatt in der Stadtteilschule Lurup

Welt und WamS 25. und 27.1.

10 Jahre Fantastische Teens – Jubiläumsfeier im Kunstverein

der-goaner-01-16-1

Goanerin reüssiert in der Schreibwerkstatt

Der Goaner 01/2016

GM Aktuell Januar 2016

Geflüchtete schreiben mit uns in der Großstadt-Mission

GMAktuell 01/2016

nominierte-projekte-der-stadtteilkultur-hamburg-1

Nominierte Projekte und Programme der Stadtteilkultur Hamburg

stadtkultur Magazin 05/2016

SchulleiterinLurup

Kurzvorstellung des Literaturprojekts in der Stadtteilschule Lurup

06/2016

Fantastische Teens im Haus der Jugend

Fantastische Teens im Haus der Jugend

Presse - Zeitungsartikel "Die Welt" 14.03.14
„Jugendliche schreiben für Jugendliche“

Die WELT
14. März 2014

Presse - Zeitungsartikel "Die am Sonntag" - 16.03.14
„Fantastische Geschichten“

Die WELT am SONNTAG
16. März 2014

Presse - Elbe Wochenblatt 16.06.13
„Die Welt im Jahr 2033“

Elbe Wochenblatt,
19. Juni 2013

Presse - Hamburger Abendblatt 12.06.13
„Sommerworkshop über das Jahr 2033 für fantasievolle Teenager“

Hamburger Abendblatt,
12. Juni 2013

Presse Hinz und Kunzt - Juli 2011
„Mit ein wenig Fantasie ist alles möglich!“

Hinz&Kunzt
Juli 2011

Presse Hamburger Abendblatt 18.05.2011
„Wie aus Worten eine ganze Geschichte wird“

Hamburger Abendblatt,
18. Mai 2011

https://www.abendblatt.de/kultur-live/article1893459/Wie-aus-Worten-eine-ganze-Geschichte-wird.html

Presse - Hamburger Abendblatt
„Wie die Zukunft aussehen könnte: Isebekkanal, 2050“

Hamburger Abendblatt,
5. Juli 2010

https://www.abendblatt.de/kultur-live/article107817000/Wie-die-Zukunft-aussehen-koennte-Isebekkanal-2050.html

Presse - Hamburger Abendblatt
„Isebekkanal, 2050“

Hamburger Abendblatt,
5. Juni 2010